Pressespiegel

Besondere Auszeichnung für das historische Gartenhaus

6. Juli 2016 / Pressespiegel

Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überreicht Plakette in Maria Laach

Besondere Auszeichnung für das historische Gartenhaus

Maria Laach – Zur Erinnerung an die Restaurierung des historischen Gartenhauses der Abtei Maria Laach, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 2010 und 2011 mit rund 29.000 Euro unterstützt hat, überbrachte Erich Engelke, Ortskurator Koblenz/Mittelrhein der DSD, kürzlich eine Bronzetafel an Prior-Administrator Pater Andreas Werner. „Mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ wird so auch nach den Baumaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale sichtbar bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren“, wies Engelke auf die Bedeutung solcher Auszeichnungen hin. Der barocke Gartenpavillon im Klostergarten mit Mansarddach und reich gegliederter Schaufront stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts.
Der Bau wird derzeit als Atelier, Kunstschmiede und für Büroräume genutzt. Die Klosteranlage Maria Laach gehört zu den über 140 Projekten, die die Denkmalschutz-Stiftung dank privater Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.

Auch Kreisbeigeordneter Horst Gies (MdL) hob die Bedeutung des Klosters Maria Laach und seiner Einrichtungen hervor. Sein Dank galt neben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aber auch der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, die sich ebenfalls an den Maßnahmen beteiligt hat. Er wies darauf hin, dass sich der Landkreis Ahrweiler ebenfalls mit 20.000 Euro an der Sanierung des hochwertigen Gartenhauses beteiligt habe.

Auch Bürgermeister Johannes Bell war erfreut, dass das Kloster zur Sanierung des Gartenhauses so vielfältige finanzielle Unterstützung erhalten habe. Das Kloster Maria Laach sei einer der bedeutendsten kulturellen Anlagen nicht nur der Verbandsgemeinde Brohltal, sondern in der gesamten Region und darüber hinaus. Bell wies noch einmal die Verbundenheit der Verbandsgemeinde Brohltal mit dem Kloster Maria Laach und seinen Einrichtungen hin und dankte allen, die sich bisher für den Erhalt des Klosters und seiner baulichen Einrichtungen stark gemacht haben.

Auch Prior-Administrator Pater Andreas Werner dankte allen Unterstützern, ohne deren Zutun die vielfältigen baulichen Maßnahmen zum Erhalt der Klosteranlage in der Vergangenheit gar nicht zu bewältigen gewesen wäre.

Zweite Plakette als Überraschung überreicht

Zur Überraschung des Prior-Administrators hatte Erich Engelke noch eine weitere Bronze-Plakette für das Kloster Maria Laach im Gepäck, die er für die Renovierung der alten Jesuitenbibliothek überreichte. Die Sanierung der Jesuitenbibliothek ist der zweite Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme „Bibliotheksumbau“. Von Architekt Hans-Josef Scheer und seinen Mitarbeitern wurde der Umbau durchgeführt. 11,50 Meter hoch und mit einer Grundfläche von 160 Quadratmetern versehen ergibt sich ein gewaltiger Raum. Auf drei Stockwerken sind Holzregale in den Wänden verankert, davor schmale Galerien aus Holzdielen und kunstvoll gedrechselten Geländern. Erschlossen werden die beiden oberen Etagen durch eine gusseiserne Wendeltreppe in der Raummitte, eine Rarität, geschmiedet in der ebenfalls denkmalgeschützten Sayner Hütte. Die Sanierung des Raumes dauerte eineinhalb Jahre, wobei als besondere Herausforderung noch die Installation einer geeigneten Beleuchtung zählte, wozu ein Ideen-Wettbewerb ausgeschrieben wurde. Der Sieger dieses Wettbewerbes, das Kölner Büro Arens Faulhaber Lichtplaner erhielt für die erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes den Deutschen Lichtdesign-Preis in der Kategorie Kulturbauten.

Bericht aus Blick aktuell – Andernach / Pellenz Nr. 27/2016


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