Klostergut

Das landwirtschaftliche Anwesen beim Kloster am See ist seit dem Mittelalter gewachsen, vor allem durch mehrfache Trockenlegung. Heute beträgt die landwirtschaftliche Nutzfläche 350 ha.

Die Flächen werden extensiv genutzt, und es wird ein kontrollierter, ökologischer Anbau betrieben: Weizen und Roggen werden als Brotgetreide geerntet, Wintergerste und Mais sind Viehfutter, die Sommergerste wird zur Bierherstellung verkauft. Die Gutswirtschaft Maria Laach verfügt heute über 300 Stück Rindvieh.

Es handelt sich um rot gefärbte Limousin-Rinder, eine Fleischtierrasse aus dem mittleren Frankreich. Die Herde besteht aus etwa 100 Muttertieren, 90 Kälbern und 50 Mastbullen sowie der weiblichen Nachzucht. Die Tierhaltung wird extensiv betrieben. Der Laacher See umfasst etwa 300 ha Fläche und ist fischreich. Beliebt sind die "Laacher Silberfellchen", die im Seehotel als kostbare Delikatesse gelten. Daneben gibt es Hechte, Barsche, Karpfen, Weissfische unnd Aale. Die Jagd im Wald, auf dem Feld und über dem See umfasst etwa 500 ha. Die Eigenjagd ist verpachtet.

Die Nachkriegsjahre brachten eine Neugliederung und Kultivierung des Laacher Obstanbaus. Auf 6,5 ha werden etwa zwanzig Sorten Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen geerntet. Ein großer Teil wird im Laacher Gartencenter verkauft, ein weiterer Teil dient dem Eigenbedarf der Mönchsgemeinde und ihrer Mitarbeiter.

Die Region um den See ist durch die Eigenart der Böden besonders gut geeignet. Der klösterliche Gartenanbau hat sich seit 1959 völlig verändert. Aus dem Produktionsbetrieb für den Eigenbedarf und für Anfragen aus der Region ist ein konsumorientierter Betrieb geworden mit einem großen und angesehenem Garten- und Blumencenter. Für den Eigenbedarf wird noch begrenzt Gemüse angebaut. Daneben werden die Gärten und Anlagen in Maria Laach betreut und gepflegt.

Klostergut Maria Laach
Familie Ullenbruch
56653 Maria Laach

Tel: (0 26 52) 52 86 90
Fax: (0 26 52) 93 65 44
www.klostergut-maria-laach.de
E-Mail: klostergutmaria@aol.com