Heute in Te Deum

Donnerstag · 29. Juni 2017

HL. PETRUS UND HL. PAULUS

Wer sagen die Leute,
dass der Menschensohn sei?
Matthäus 16,13b

Petrus, eigentlich Simon, er hatte erst von Jesus den Beinamen petros (= der Fels) bekommen, war der Bruder des Apostels Andreas. Er stammte aus Betsaida und war verheiratet. Von Beruf war er Fischer. Als Jünger Johannes’ des Täufers wurde er später von Andreas zu Jesus geführt. Die Evangelien zeichnen ihn als Haupt der Apostelgruppe. Nach der Auferstehung Jesu hielt Petrus sich in der Gemeinde von Jerusalem auf, später begab er sich auf Missionsreisen. Um 50/51 war er auf dem Apostelkonzil in Jerusalem, danach in Rom. Sein Aufenthalt hier und sein Märtyrertod um 64/67 unter Nero können als gesichert gelten.
Paulus – sein hebräischer Name war Saulus – wurde um 10 n. Chr. in der Diaspora in Tarsus in Kilikien geboren. Er ließ sich zum Rabbiner ausbilden und wurde zum erbitterten Verfolger der jungen Christengemeinde. Als er um 33/36 zur Ausrottung der Christen nach Damaskus ging, hatte er vor der Stadt eine Christusvision, die sein ganzes Leben änderte. Er ließ sich taufen und zog sich drei Jahre in die Einsamkeit zurück. Danach verkündete er das Evangelium und ging nach Jerusalem, wo er Petrus und den anderen Aposteln vorgestellt wurde. Er unternahm drei große Missionsreisen. Nachhaltigen Einfluss übte er mit seinen Briefen aus. Paulus wurde vor den Mauern Roms enthauptet. Als Todesjahr wird 67 genannt.
Schrifttexte für die Eucharistiefeier am Vorabend: L: Apg 3,1–10; Gal 1,11–20; E: Joh 21,1.15–20

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Heiliger Petrus,
    Fels, auf dem die Kirche steht,
    Hüter der Herde,
    die dir Christus anvertraut,
    einst hast du weinend
    den Verrat am Herrn bereut,
    zeigst nun im Tode,
    dass du wirklich ihn geliebt.

    Heiliger Paulus,
    Bote du des neuen Heils,
    Künder des Wortes,
    der die Völker Wahrheit lehrt,
    einst hast du eifernd
    Christi Jüngern nachgestellt,
    legst nun im Sterben
    Zeugnis ab mit deinem Blut.

    Göttliche Dreiheit,
    Vater, Sohn und Heil’ger Geist,
    höre den Lobpreis,
    den wir deiner Größe weihn,
    da das Gedächtnis
    deiner Zeugen uns erfreut.
    Gib uns wie ihnen
    einst den Thron der Seligkeit. Amen.
    Nach »Aurea luce et decore roseo«; karolingisch; ab 2. Strophe: Monastisches Stundenbuch

  • PSALM 25

    Verse 8–10.12–15

    Gut und gerecht ist der Herr, *
    darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
    Die Demütigen leitet er nach seinem Recht, *
    die Gebeugten lehrt er seinen Weg.
    Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue *
    denen, die seinen Bund und seine Gebote bewahren.
    Wer ist der Mann, der Gott fürchtet? *
    Ihm zeigt er den Weg, den er wählen soll.
    Dann wird er wohnen im Glück, *
    seine Kinder werden das Land besitzen.
    Die sind Vertraute des Herrn, die ihn fürchten; *
    er weiht sie ein in seinen Bund.
    Meine Augen schauen stets auf den Herrn; *
    denn er befreit meine Füße aus dem Netz.
    PSALM-GEBET: Gerechter Gott, du zeigst uns den Weg zum Heil. Hilf uns, uns für dich zu entscheiden, und führe die Irrenden zu dir zurück.

  • Lesung

    Matthäus 16,18

    Jesus sagte zu Petrus: Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Da fragte Jesus seine Jünger: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

    Benedictus öffnen...

    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie in Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Jesus, Sohn des lebendigen Gottes, wir rufen zu dir:
    A: Herr, wende dich uns zu!
    ¬ Bewahre uns im Glauben, den Petrus und Paulus mit ihrem Leben bezeugten.
    ¬ Gib uns Liebe ins Herz, die für dein Wort brennt.
    ¬ Leite uns durch den Heiligen Geist auf den Wegen deines Heiles.

  • Vaterunser

    Wer glaubt, ist nie allein. Mit unzähligen Glaubensgeschwistern rufen wir in den gleichen Worten zu Gott und sprechen: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Warum braucht Paulus Petrus? Weil die Kirche nicht vor Damaskus, sondern in Galiläa angefangen hat. Warum braucht Petrus Paulus? Weil die Kirche nicht nur in Jerusalem bleiben konnte, sondern bis nach Rom und ans Ende der Welt kommen musste. Die Kirche braucht die Petrusgeschichten, weil sie die Erinnerungen an Jesus braucht; sie braucht aber auch die Paulusgeschichten, weil sie die Kraft des Neuanfangs braucht und den Geist der Reform.

    Thomas Söding (* 1956; Professor für Neues Testament an der Ruhruniversität Bochum)


Segen

Herr, segne uns und sende uns.
Unsere Worte werden zum Zeugnis,
unser Handeln wird zu heilsamem Wirken
und unsere Liebe wird zum Friedensdienst,
wenn dein Segen darin aufleuchtet. Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Treuer Gott, stehe uns bei durch dein Wort und gib uns Kraft.


  • 1. Lesung

    Apostelgeschichte 12,1–11

    In jenen Tagen ließ der König Herodes einige aus der Gemeinde verhaften und misshandeln. Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er mit dem Schwert hinrichten. Als er sah, dass es den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen. Das geschah in den Tagen der Ungesäuerten Brote. Er nahm ihn also fest und warf ihn ins Gefängnis. Die Bewachung übertrug er vier Abteilungen von je vier Soldaten. Er beabsichtigte, ihn nach dem Paschafest dem Volk vorführen zu lassen. Petrus wurde also im Gefängnis bewacht. Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott.
    In der Nacht, ehe Herodes ihn vorführen lassen wollte, schlief Petrus, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten; vor der Tür aber bewachten Posten den Kerker.
    Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein und ein helles Licht strahlte in den Raum. Er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn und sagte: Schnell, steh auf! Da fielen die Ketten von seinen Händen. Der Engel aber sagte zu ihm: Gürte dich und zieh deine Sandalen an! Er tat es. Und der Engel sagte zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Dann ging er hinaus und Petrus folgte ihm, ohne zu wissen, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah; es kam ihm vor, als habe er eine Vision.
    Sie gingen an der ersten und an der zweiten Wache vorbei und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führt; es öffnete sich ihnen von selbst. Sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit; und auf einmal verließ ihn der Engel.
    Da kam Petrus zu sich und sagte: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich der Hand des Herodes entrissen hat und alldem, was das Volk der Juden erhofft hat.

    Impuls

    Vieles, was Petrus nach seiner erneuten Inhaftierung (vgl. Apg 5,18–19) erleben muss, erinnert an die Geschehnisse um Jesu Tod und Auferweckung. Stichworte wie: Herodes, die Tage der Ungesäuerten Brote, das Paschafest, die Anwesenheit eines Engels, der den Petrus »aufweckt« und ihm befiehlt »aufzustehen«, führen den Leser bewusst auf diese Spur. Ja, hier geschieht beides: Befreiung und Auferstehung! Petrus selbst erlebt alles wie »im Traum«. Wenn der Himmel die irdische Realität durchwirkt, dann wird alles Schwere plötzlich richtig leicht! Es braucht seine Zeit, bis Petrus voll bewusst wird, was da eben an und mit ihm geschehen ist. Dann jedoch weiß er wahrhaftig, dass der Himmel auf Erden eine Realität ist. Mit dieser Realität ist auch in Zukunft ernsthaft zu rechnen.

  • 2. Lesung

    2 Timotheus 4,6–8.17–18

    Mein Sohn! Ich werde nunmehr geopfert und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten.
    Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.
    Der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.
    Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.

    Impuls

    Der gefangene Apostel Paulus befindet sich am Ende seines diesseitigen Lebens. Er blickt zurück auf das, was er erlebt und getan hat und er schaut voraus auf das, was ihn im jenseitigen Leben erwartet. Die Konstante, die sein Leben hier wie dort prägt, ist Gott der Herr. Paulus weiß: »Der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft …« Und er ist sich sicher: »Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen.« Deshalb will er ihm von Herzen danken und preisen.
    Nehmen Sie sich am heutigen Tag doch einmal die Zeit, um innezuhalten. Versuchen Sie nachzuspüren, wie Gott in Ihrem Leben immer wieder präsent war und ist. Was wünschen Sie sich von ihm hier und heute, was erbitten Sie sich gerne von ihm für Ihre Zukunft?

  • Evangelium

    Matthäus 16,13–19

    In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsaréa Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
    Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
    Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
    Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
    Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

    Impuls

    Jesu Frage an seine Schüler und Nachfolger ist auch heute noch relevant: »Ihr aber, für wen haltet ihr mich?« Noch bevor die Gemeinschaft der Christgläubigen dies mit einem dogmatischen Sprachspiel zu beantworten sucht, muss jeder Einzelne selbst eine Antwort darauf finden. Und die kann nur existenzieller Natur sein. Anders gesagt: Jeder Mensch muss mit seiner eigenen Existenz, mit seinem eigenen Leben eine Antwort auf Jesu Frage suchen und finden. Auch Simon Petrus hat sie gesucht und sie letztlich gefunden. Sein Weg dorthin war menschlich, das heißt, er war von Nichtverstehen (Mt 17,4) und Anfechtungen (Mt 16, 23), von Angst und fehlendem Vertrauen (Mt 14,29–31), ja sogar vom kompletten Versagen (Mt 26,69–75) gezeichnet. Petrus hat gemerkt, dass er mit Jesus dem Gottesreich nahe ist. Dort geht es darum, dass Menschen in der Gegenwart Gottes ganz und heil werden, ja sie selbst werden, wie von ihrem Schöpfer gedacht. Wenn Petrus also in der Ekklesia, der Versammlung der von Gott Gerufenen, einen Dienst übernimmt, dann aus dem Bewusstsein heraus, sich ganz und gar in den Dienst am Reich Gottes zu stellen.


Gebet

Gott, wie oft bist du mir zur Seite gestanden und hast mir Kraft gegeben, wie oft hast du mich aus Gefahren für Leib und Seele gerettet. Nur dir verdanke ich es, dass ich am Leben bin. Dafür lobe und preise ich dich, jetzt und alle Tage meines Lebens. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Du Quell des Lichts, Licht und Ursprung des Lichts,
    du Gütiger, sei unsern Bitten nah,
    da nun das Dunkel der Schuld vertrieben,
    erfüll’ uns dein Licht.

    Siehe, vorbei ist die Mühsal des Tags,
    wir sind ganz geborgen in deinem Blick;
    siehe, wir sagen dir Dank voll Freude
    zu aller Zeit.

    Der Sonne Scheiden bringt uns das Dunkel,
    doch nun leuchte jene Sonne uns auf,
    die warm umgibt die Schar heil’ger Engel
    mit goldenem Licht.

    Die Schuld, die der heut’ge Tag überdeckt',
    mögst, Christus, du tilgen gütig und mild,
    das Herz aber glühe in reinem Glanz
    zur Zeit der Nacht.

    Lobpreis dem Vater und Ruhm auch dem Sohn,
    dem Hauch des Geistes die gleichgroße Macht;
    mit herrlichem Zepter regieren sie alles
    in Ewigkeit. Amen.
    Nach »Luminis fons«; Alkuin († 804)

  • PSALM 62

    Verse 2–8

    Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, *
    von ihm kommt mir Hilfe.
    Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; *
    darum werde ich nicht wanken.
    Wie lange rennt ihr an gegen einen Einzigen, /
    stürmt alle heran wie gegen eine fallende Wand, *
    wie gegen eine Mauer, die einstürzt?
    Ja, sie planen, ihn von seiner Höhe zu stürzen; *
    Lügen ist ihre Lust.
    Sie segnen mit ihrem Mund, *
    doch in ihrem Herzen fluchen sie.
    Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; *
    denn von ihm kommt meine Hoffnung.
    Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; *
    darum werde ich nicht wanken.
    Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre; *
    Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.
    PSALM-GEBET: Gütiger Gott, bei dir haben wir Wert und du gibst jedem seinen Platz bei dir. Mach uns fähig, aus dieser Zuversicht zu leben und nicht daran irrezuwerden, wenn andere uns zu überholen scheinen.

  • LESUNG

    Apostelgeschichte 12,1–3a

    Um jene Zeit ließ der König Herodes einige aus der Gemeinde verhaften und misshandeln. Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er mit dem Schwert hinrichten. Als er sah, dass es den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Simon Petrus bekannte: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

    Magnifikat öffnen...

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Barmherziger Gott und Vater, wir rufen zu dir:
    A: Höre die Bitten deines Volkes!
    ¬ Stehe allen verfolgten Schwestern und Brüdern bei und nimm die wegen ihres Glaubens Ermordeten in deinen Frieden auf.
    ¬ Gib den Bischöfen und allen Theologinnen und Theologen Begeisterung für den Dienst am Evangelium.
    ¬ Lege deinen Segen auf die kirchlichen Schulen und Kindergärten, damit in ihnen die Glaubensfreude und Liebe lebendig bleibe.
    ¬ Tröste alle Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern.

  • Vaterunser

    Mit Jesu Worten lasst uns beten: Vater unser im Himmel …


Segen

Herr, segne uns und behüte uns.
Lass deinen liebevollen Blick auf unseren Häusern
und Familien ruhen.
Wende dich uns und allen zu, die nach dir fragen,
und gib uns segnend deinen Frieden. Amen.