Heute in Te Deum

Donnerstag · 19. April 2018

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wer glaubt, der hat das ewige Leben.
Johannes 6,47

Leo IX. Leo IX., 1002 im Elsass als Grafensohn Bruno von Dagsburg-Egisheim geboren, gilt als der größte deutsche Papst. 1026 Bischof von Toul, trat er für die Reform von Cluny ein, die u. a. in den Klöstern das Gotteslob wieder in den Mittelpunkt rückte. 1048 wurde Bruno in Worms von Heinrich III. zum Papst bestimmt. Verschiedene Reisen führten ihn durch ganz Europa. Sein Kampf galt vor allem der Simonie (Kauf und Verkauf von geistlichen Ämtern). Er ging gegen die Laieninvestitur vor (der König ernannte Bischöfe und setzte sie wie seine weltlichen Beamten ein). Als erster Papst verkündete er den Gottesfrieden: Zu bestimmten Zeiten wurden kriegerische Handlungen verboten. Während seiner Regierungszeit vollzog sich im Morgenländischen Schisma die sich schon lange anbahnende Trennung der griechischen von der lateinischen Kirche. Papst Leo IX. starb am 19. April 1054.
L: Ez 34,11–16; E: Joh 15,9–17

Marcel Callo Marcel wurde 1921 in Rennes (Frankreich) als zweites von acht Kindern einer religiös geprägten Familie geboren. Nach der Besetzung Frankreichs durch die Deutschen verhalf er vielen Franzosen, die zur Zwangsarbeit abkommandiert waren, zur Flucht in die freie Zone des Landes. Als 22-Jähriger wurde Marcel zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt und kam ins Arbeitslager Zella-Mehlis. Am 19. April 1944 wurde er wegen seines religiösen Einsatzes unter den Kameraden verhaftet. Letztendlich im Konzentrationslager Mauthausen interniert, starb Marcel dort am 19. März 1945 an den Folgen der Haft.
L: 2 Kor 6,4–10; E: Mt 10,28–32

Philipp Melanchthon Philipp Melanchthon (1497–1560) schloss schon als 17-Jähriger sein Philosophiestudium in Tübingen ab. Er wurde Professor an der Wittenberger Universität. Melanchthon unterstützte Luther bei zahlreichen Auseinandersetzungen und stand ihm mit Rat und Tat zur Seite. Nach dessen Tod wurde er zum Wortführer der Reformation. Melanchthon motivierte Luther 1521/22, die Bibel in verständliches Deutsch zu übersetzen. Im Umfeld seiner Verhandlungen auf dem Augsburger Reichstag schuf Melanchthon die Confessio Augustana, das Augsburger Bekenntnis, die erste große Bekenntnisschrift der Reformation. Er verfasste zahlreiche Lehrbücher und entwickelte Konzeptionen für Neugründungen von Schulen.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Christus, sei unsern Herzen nah,
    die deine große Lieb’ erlöst,
    wir bitten: Unserm Rufen sei
    die Gnad’ der Tränen nicht versagt.

    Vor dich, o Jesus, Gütigster,
    bringen wir gläubig unser Flehn;
    verzeih uns bitte, Christus,
    Herr, das Böse all, das wir getan.

    Des heil’gen Kreuzes Zeichen,
    das geheiligt ist durch deinen Leib,
    beschütze uns, wir bitten dich,
    als deine Kinder überall.

    Dir, Christus, König voller Huld,
    dir, Vater, sei die Herrlichkeit,
    zugleich auch mit dem Tröstergeist
    für alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
    Nach: „Adesto, Christe, cordibus“
    Melodie: GL 704 · KG 679

  • PSALM 87

    Verse 2–7

    Der Herr liebt Zion, seine Gründung auf heiligen Bergen; *
    mehr als all seine Stätten in Jakob liebt er die Tore Zions.
    Herrliches sagt man von dir, *
    du Stadt unseres Gottes.
    Leute aus Ägypten und Babel *
    zähle ich zu denen, die mich kennen;
    auch von Leuten aus dem Philisterland, /
    aus Tyrus und Kusch *
    sagt man: Er ist dort geboren.
    Doch von Zion wird man sagen: /
    Jeder ist dort geboren. *
    Er, der Höchste, hat Zion gegründet.
    Der Herr schreibt, wenn er die Völker verzeichnet: *
    Er ist dort geboren.
    Und sie werden beim Reigentanz singen: *
    All meine Quellen entspringen in dir.
    PSALM-GEBET: Gerechter Gott, was wir gegen deinen Willen beginnen, führt zu Verwirrung und Untergang. Sammle du selber uns in deinem heiligen Volk und deiner heiligen Stadt.

  • Lesung

    Johannes 6,48–50

    Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen.

    Benedictus öffnen...

    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Jesus Christus, unser Heil und Leben, dich bitten wir.
    A: Christus, höre uns!
    ¬ Komm und stille unseren Hunger nach Sinn.
    ¬ Öffne unsere Herzen für dein Wort.
    ¬ Sende uns, damit wir zu Boten der Freude werden.

  • Vaterunser

    Alle Konfessionen dieser Welt sind einig, wenn sie mit den Worten Jesu zu Gott rufen: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Der Arme, der auf dieser Welt nichts besitzt und nichts begehrt, hat die Freiheit der Seele. Alles ist ihm gleichgültig. Ob man ihn hierhin schickt oder dorthin, für ihn ist es ohne Bedeutung. Er hat nichts und will nirgendwo etwas. Aber überall begegnet er dem, von dem allein er alles erwarten kann, Gott, der ihm, falls er gläubig ist, jederzeit das schenkt, was seiner Seele am meisten zuträglich ist.

    Charles de Foucauld (1858–1916; Mönch und Einsiedler in der Sahara)


Segen

Herr, segne uns heute bei jedem Schritt, den wir tun.
Erleuchte uns bei jedem Wort, das wir sprechen.
Begeistere uns bei jeder Tat, die wir in deinem Namen wagen.
Und bewahre alles, was lebt, in deinem Segen. Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gütiger Gott, führe uns durch dein Wort zum Glauben an dich.


  • Lesung

    Apostelgeschichte 8,26–40

    In jenen Tagen sagte ein Engel des Herrn zu Philippus: Steh auf und zieh nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Sie führt durch eine einsame Gegend.
    Und er brach auf. Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der Königin der Äthiopier, der ihren ganzen Schatz verwaltete. Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten, und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
    Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen. Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest?
    Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen. Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete:
    Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf. In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben. Seine Nachkommen, wer kann sie zählen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen.
    Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen?
    Da begann Philippus zu reden und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus.
    Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg? Er ließ den Wagen halten und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab und er taufte ihn.
    Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entführte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr und er zog voll Freude weiter. Den Philippus aber sah man in Aschdod wieder. Und er wanderte durch alle Städte und verkündete das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.

    Impuls

    Das Lesen auf der Reise führt zuweilen zu unvermuteten Begegnungen, hier des gottesfürchtigen Afrikaners mit Philippus. Dieser gehört zu den Aposteln, die nur im Johannesevangelium und in der Apostelgeschichte näher charakterisiert werden. Er scheint griechischer Herkunft gewesen zu sein und Jesu Predigten nicht immer gleich verstanden zu haben, scheute sich aber nicht nachzufragen, auch auf die Gefahr hin, von Jesus zurechtgewiesen zu werden (Joh 14,8f.). Das Stutzen, Fragen, Nichtverstehen hat, so scheint es, seiner Glaubens- und Wirkkraft nicht geschadet und vielleicht erkennt er sich nun in dem halbwissenden Äthiopier wieder. Hier wird Philippus dargestellt als ein beherzter Jünger. Klug, tatkräftig, freundlich und ohne Angst trägt er die Botschaft von Jesus hinaus in fremde Städte und Gegenden. Er kämpft mit dem Wort und lässt sich von den Verfolgungen in Jerusalem nicht einschüchtern. So ist es bis heute: Es sind nicht immer die brillantesten Köpfe, die die Kirche weiterbringen, sondern diejenigen, die mit uns ein Stück Weg gehen und uns diesen Weg erschließen helfen.

  • Evangelium

    Johannes 6,44–51

    In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
    Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.
    Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.
    Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.

    Impuls

    In der ehemaligen Sowjetunion zogen zuweilen kommunistische Kontrolleure durch die Dörfer und beschlagnahmten Bibeln, die sie fanden. Manche Bauern vergruben ihre Bibeln gut verpackt in der Erde oder im Misthaufen. In einer Bauernfamilie soll sich Folgendes zugetragen haben. Es war Backtag. Die Familie war versammelt, da stürzte der Nachbarsjunge in die Küche und rief: »Männer sind ins Dorf gekommen! Sie gehen von Haus zu Haus und suchen nach Bibeln. Sie haben schon ein paar Leute verhaftet.« Alle bis auf die Großmutter sprangen erschreckt auf und hielten nach einem Versteck für die Bibel Ausschau. Aber es war schon zu spät. Die Großmutter nahm kurzerhand die Bibel an sich, wickelte sie rasch in eine Zeitung, umgab sie mit Brotteig und schob den Laib in den Backofen. Die Kontrolleure kamen und stellten Fragen, sie schauten in alle Ecken, und als sie nichts fanden, verschwanden sie wieder. Am nächsten Morgen duftete es im ganzen Haus nach frisch gebackenem Brot. Als die Großmutter den frischen Laib anschnitt, tat sie es sehr vorsichtig. Noch warm und beinahe unversehrt kam die Bibel zum Vorschein.


Gebet

Herr, unser Gott, dein Wort ist uns Speise und deine Speise ein Lebenselixier. Wir danken dir für deine Treue – und für beherzte Menschen, die im rechten Moment mit uns und für uns das Rechte tun. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Zum Mahl des Lammes schreiten wir
    mit weißen Kleidern angetan,
    Christus, dem Sieger, singen wir,
    der uns durchs Rote Meer geführt.

    Christus ist unser Osterlamm,
    das uns zum Heil geschlachtet ward.
    Er reicht uns seinen heil’gen Leib
    als Brot, das uns sein Leben schenkt.

    Lamm Gottes, wahres Opferlamm,
    durch das der Hölle Macht zerbrach!
    Den Kerker hast du aufgesprengt,
    zu neuem Leben uns befreit.

    Erstanden ist der Herr vom Grab,
    kehrt siegreich aus dem Tod zurück.
    Gefesselt ist der Fürst der Welt,
    und offen steht das Paradies.

    Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
    der aus dem Grabe auferstand,
    dem Vater und dem Geist zugleich
    durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
    Nach »Ad cenam Agni providi« (5. – 6. Jh.), Str. 1 und 3–6,
    Monastisches Stundenbuch

  • PSALM 89

    Verse 20–30

    Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: /
    »Einen Helden habe ich zum König gekrönt, *
    einen jungen Mann aus dem Volk erhöht.
    Ich habe David, meinen Knecht, gefunden *
    und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt.
    Beständig wird meine Hand ihn halten *
    und mein Arm ihn stärken.
    Kein Feind soll ihn täuschen, *
    kein ruchloser Mensch kann ihn bezwingen.
    Vor ihm will ich die Feinde zerschmettern *
    und alle, die ihn hassen, schlage ich nieder.
    Meine Treue und meine Huld begleiten ihn *
    und in meinem Namen erhebt er sein Haupt.
    Ich lege seine Hand auf das Meer, *
    über die Ströme herrscht seine Rechte.
    Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, *
    mein Gott, der Fels meines Heiles.
    Ich mache ihn zum erstgeborenen Sohn, *
    zum Höchsten unter den Herrschern der Erde.
    Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, *
    mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.
    Sein Geschlecht lasse ich dauern für immer *
    und seinen Thron, solange der Himmel währt.«
    PSALM-GEBET: Allmächtiger Gott, du hast David erwählt und hoch erhoben. Mach auch uns zu deinen Kindern, die du liebst und führst.

  • LESUNG

    Apostelgeschichte 8,34–35

    Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen? Da begann Philippus zu reden und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.

    Magnifikat öffnen...

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Gott, der du allen Völkern das Heil verheißt, dich bitten wir:
    A: Herr, gib uns deinen Frieden!
    ¬ Stärke die Missionare und Katechetinnen in der weltweiten Kirche.
    ¬ Segne alle Politiker, die sich für Frieden in den Kriegsgebieten Afrikas einsetzen.
    ¬ Hilf, dass die Maßnahmen zum Schutz der Schöpfung Früchte tragen.
    ¬ Steh allen bei, die im Sterben liegen, und lasse sie dein ewiges Licht schauen.

  • Vaterunser

    Beten wir voll Vertrauen und Dankbarkeit zum Schöpfer: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne uns und behüte uns.
Lege deinen Segen auf die Armut unseres Glaubens,
auf die Ruhelosigkeit unserer Herzen
und auf die Blindheit unserer Augen.
So legen wir diesen Tag zurück in deine segnenden Hände.
Amen.