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Fulminanter Start der Asche oder Feuer Ausstellung in Maria Laach

5. September 2019 / Neuigkeiten


Zum Klostermarkt Wochenende startete die neue Bauhaus Ausstellung in Maria Laach mit der Vernissage am Donnerstag, den 15. August 2019. Viele geladene Gäste warteten gespannt an der Klosterpforte. P Petrus Nowack und die beiden Initiatoren und Organisatoren der Ausstellung Bruder Ste-phan Oppermann und Katharina Brellochs traten kurz nach 14.30 h vor eine erwartungsvolle Gästeschar aus Politik, Kultur und Freunden und Förderern sowohl der Ausstellung selbst aber auch der Abtei Maria Laach.

Nach den Ansprachen von Pater Petrus und Bruder Stephan öffnete sich die Klosterpforte ein weiteres Mal. Und heraustrat: Der kleine Bucklige. Die Hauptfigur eines Schlemmerschen Marionettentheaters führte die neugieri-gen Besucher auf die sogenannte Lindenallee hin zur Alten Schreinerei der Abtei in welcher die Ausstellung „Asche oder Feuer – Bauhaus Keramiker und ihre Erben“ beheimatet ist. Der kleine Bucklige sollte später des Tags noch eine zentrale Rolle im Programm der Eröffnung spielen.

Dr. Kai-Michael Sprenger, Kulturverantwortlicher im Ministerium des Landes Rheinland-Pfalz für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Mainz, sprach für das Land Rheinland-Pfalz unmittelbar bevor die geladenen Gäste die Ausstellungsräume betreten durften. Sprenger verwies auf die Geschichte Maria Laachs im Bauhaus-Kontext und nahm immer wieder Bezug auf Pater Theodor Bogler und seine Bauhaus-Keramik-Arbeiten.

Die Ausstellung wurde gekrönt durch die Anwesenheit der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. Nicht nur das Team der Keramikmanufaktur war vor Ort, darunter Gabriele Schönberger, Drehmeisterin, Andrea Lange, in Meißen ausgebildete Porzellanmalerin und Bruder Stephan, kreativer Kopf der Manufaktur und Leiter der Ausstellung. Im Mittelpunkt standen die Künst-ler Maria Hokema, Ulrike Könecke sowie ihr Sohn Lutz Könecke – Urenkel des Bauhaus-Keramiker Otto Lindigs – Rede und Antwort zur Ausstellung im Allgemeinen und zu ihren Arbeiten im Besonderen.

Der Ausstellung „Asche oder Feuer“ eilt bereits vor Eröffnung ihr Ruf voraus.

Zahlreiche Medien aus Funk, Fernsehen und Presse haben schon im Vorfeld berichtet: Eine Bauhaus-Ausstellung mit besonderem Charakter und Charme. Eine Eigenschaft der Ausstellung, die bereits zum Ausstellungswo-che ein englisch-sprachiger Internet-Blog hervorhebt.

Nicht nur, dass das Konzept der Ausstellung nachhaltig darstellt, wie stark „Bauhaus“ heute noch in unser aller Leben wirkt; subtil und unbemerkt. Auch ist die Ausstellung in zweierlei Maßen bemerkenswert. Zum einen betrifft dies die Auswahl der Ausstellungsobjekte. Bruder Stephan Oppermann ist es gelungen, für diese Bauhaus Ausstellung seltene Bauhaus-Keramik-Ori-ginale zu akquirieren. Auch wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um die seltene und heute nahezu vergessene Mokka-Maschine von P. Theodor
Bogler als Replik zu fertigen. Ein Lindig Original aus den 1930er Jahren ist ebenso unter den Ausstellungsstücken zu bewundern.


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