Ostern verändert alles
4. April 2026 / Neuigkeiten
Abt Mauritius: Ostern verändert alles
Abt von Maria Laach: Ostern verändert alles
Maria Laach / Trier. Ostern verändert alles. Davon ist Abt Mauritius Wilde (OSB) überzeugt. „Wenn man an ein Leben nach dem Tod glaubt, verändert das alles. Auch wenn in unseren Breiten Weihnachten viel größer gefeiert wird: Eigentlich ist Ostern der Dreh- und Angelpunkt“, so der 60jährige Abt der Benediktinerabtei Maria Laach (Eifel) in einem Beitrag, der in der aktuellen Osterausgabe (4. April) der Wochenzeitung „Paulinus“ (Trier) nachzulesen ist.
„Fest zum Symbol eines Hasen geschrumpft“
Der Glaube an ein Leben nach dem Tod verändert nach den Worten des Abtes den „Blick auf das Leben, auf das Zusammenleben, aber auch auf das Leiden, das Sterben und den Tod selbst“. Deshalb sei es kaum verständlich, „dass im kulturell vom christlichen Glauben zutiefst geprägten Westen dieses fundamentale Fest, dieses Geheimnis, zum Symbol eines Osterhasen zusammengeschrumpft ist.“ Abt Mauritius Wilde empfiehlt: „Lassen wir uns den Hasen ruhig schmecken.“ Zugleich gehe es beim Osterfest darum, dankbar zu sein dafür, dass durch die Auferstehung Jesu der Tod auch für Christen heute seinen Schrecken verloren habe – „ein wenig zumindest“. Wie der Benediktinerabt berichtet, ist einer seiner Mitbrüder mit folgenden Worten auf den Lippen gestorben: „Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!“ Auch Wilde zeigt sich überzeugt: „Das Beste kommt erst noch!“
„Frieden, der aus dem Glauben kommt“
Menschen, die sich mit dem Glauben daran schwertun, erinnert der Benediktiner an die Jünger Jesu: „Auch sie konnten am Anfang nicht glauben und taten sich schwer zu verstehen. Aber sie halfen einander.“ Wildes Rat zum Osterfest 2026: „Fragen wir unsere Omas und Uromas, Väter und Großväter, Priester und Ordensleute, fragen wir all jene, die bereits diesen Frieden ausstrahlen, der aus dem Glauben kommt.“