Austellungen

Asche oder Feuer


Termin

Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.
Gustav Mahler (1860-1911)


Asche oder Feuer –
Bauhaus-Keramiker und ihre Erben


Ausstellung in der Benediktiner-Abtei Maria Laach vom 17. August 2019 bis 20.Februar 2020.
Öffnungszeiten der Ausstellung in der ehemaligen Schreinerei der Abtei Maria Laach:
Freitag, Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr.
Einlass über die Klosterpforte jeweils zur vollen Stunde. Führungen 14 und 16 Uhr.

Der Eintritt ist frei.







    Zusammenfassung


    In unserer Ausstellung erwartet Sie eine Dokumentation über die Entwicklungsabschnitte des Bauhaus über die 14 Jahre seines Bestehens anhand von Originalen sowie Repliken, die man ungeniert berühren darf – Design zum Anfassen.

    Ein Schwerpunkt der Bauhaus-Ausstellung liegt, worauf der Titel Asche oder Feuer hindeutet: Bei den Keramiken, die die Nachfolger und Nachfahren aus und mit dem Erbe der beiden Bauhaus-keramiker Theodor Bogler und Otto Lindig gemacht haben.

    Diese Keramiken aus den Werkstätten von Christiane Bernstiel, Lutz Köneke, Ulrike Köneke, Maria Hokema – alles in bester Bauhaus-Tradition – und der Keramikmanufaktur Maria Laach können in der Ausstellung käuflich erworben werden. Die Auswahl wird laufend ergänzt.

    Video über die vergangene Bauhaus-Ausstellung.


    Über die Ausstellung

    Die Keramikmanufaktur lädt ein zur Nachfolge-Ausstellung der Bauhaus-Ausstellung von 2018 über den Bauhaus-Keramiker und Laacher Mönch P. Theodor Bogler (1807-1968) „Vom Bauhaus nach Maria Laach“.

    Die neue Ausstellung beschäftigt sich damit, was Nachfolger und Nachfahren aus und mit dem Erbe der beiden Bauhaus-Keramiker P. Theodor Bogler und Otto Lindig gemacht haben. Dies erscheint umso reizvoller, da man ja weiß, dass Bogler und Lindig über ihre Frauen verschwägert waren.

    Da ist zum einen Br Stephan Oppermann OSB, der mit seinen Mitarbeiterinnen Andrea Lange und Gabi Schönberger in der Keramikmanufaktur Maria Laach das Erbe der Boglerschen Formen hochhält. Zum anderen sehen Sie in den Präsentationen der Lindig-Nachkommen: Tochter Christiane Bernstiel, die beiden Schwestern Maria Hokema und Ulrike Könecke, beide Enkelinnen von Otto Lindig, sowie Ulrikes Sohn, Lutz Könecke. Sie alle beschäftigen sich haupt- oder nebenberuflich mit Keramik.

    Die Ausstellungsflächen befinden sich – erneut – im Erdgeschoss der „Alten Schreinerei“ und bieten mit ihrem Industriecharme eine erstklassige Plattform, um Ihnen zunächst anhand einer Dokumentation einen Überblick über die Entwicklungsabschnitte des Bauhaus und die 14 Jahre seines Bestehens zu geben. Hier erwarten Sie einzelne Repliken, die man auch ungeniert berühren darf – Design zum Anfassen. In den Vitrinen sehen Sie ausgewählte Originale und auch Repliken der Bauhauskeramik. Wir haben uns bemüht, einige andere Stücke zu präsentieren als in der letztjährigen Ausstellung.

    Christiane Bernstiel, Maria Hokema, Ulrike Köneke und Lutz Köneke.

    Von links nach rechts:
    Christiane Bernstiel, Maria Hokema, Ulrike Köneke und Lutz Köneke

    Der Schwerpunkt der weiteren Ausstellung liegt dann auf den Keramiken aus den Werkstätten von Christiane Bernstiel, Lutz Köneke, Ulrike Köneke, Maria Hokema und der Keramikmanufaktur Maria Laach. Die Arbeiten der Nachfahren und Nachfolger werden von den Gästen auf verschiedenste Weise als Reflektionen von schon einmal Gesehenem wahrgenommen. Eine so gestaltete Parade von Objekten nimmt in mehreren Schritten die Besucher mit in die Weiterentwicklung des Bauhaus-Gedankens der jeweiligen Künstler. Die Keramiken zeigen nachvollziehbare Verwandtschaften zu den Bogler- und Lindig-Formen, in Déjà-vus, aber auch in klaren Gegenpolen. Die gezeigten Objekte und Gefäße geben Antworten auf die Formensprache des Bauhauses, quasi wie im Zwiegespräch. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine spannende Schau der unterschiedlichsten Ansätze und Arbeitsweisen.

    Und so erschließt sich auch der von uns gewählte Titel der Ausstellung: Verharren die Erben im Vor-sich-her-tragen der Asche oder zeigen sie wie sie beseelt vom Feuer und der Liebe zum Werkstoff, den Bauhausgedanken ein neues Gesicht verleihen konnten, diese in die heutige Zeit hineinnehmen und unter ihrem heutigen Verständnis die Formen und Glasuren ins Hier und Jetzt transportieren. Im ersten Stock werden ausgewählte Keramiken der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler präsentiert und können käuflich erworben werden. Die Auswahl wird laufend ergänzt.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
    Katharina Brellochs und Bruder Stephan Oppermann

    Asche oder Feuer. Bauhaus-Ausstellung in Maria Laach vom 17.8.19 bis 20.2.20


    Weitere Informationen

    Gruppen
    Ab einer Gruppengröße von 10 Personen bitten wir um eine Voranmeldung unter E-Mail schreiben

    Gastronomisches Angebot
    Abgerundet wird das Angebot durch das Boger Café im 1. Stock der Ausstellung. Ein rollstuhlgerechter Zugang ist gewährleitet; bitte sprechen Sie die Aufsichten darauf an. Die weiteren gastronomischen Angebote in Maria Laach stehen natürlich ebenfalls zur Verfügung, auch der Besuch der Gärtnerei und des Klosterladens.

    Anfahrt
    PKW über die A61: Abfahrt Mendig/Maria Laach. Von der Autobahnabfahrt sind es ca. 2 km bis zur Benediktinerabtei Maria Laach.

    Parkplatz
    Ein großer öffentlicher Parkplatz befindet sich unterhalb des Klosters und ist ausgeschildert. Dieser ist neu nun mit einer Parkschranke ausgestattet. Die Bedienung ist selbsterklärend. Die Erhebung der Parkgebühr dient der Instandhaltung, Pflege und Ordnung auf dem Parkplatz.


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