Laacher Orgelkonzerte

Laacher Orgelkonzerte 2019


Termin

Organist: Markus Karas, Bonn

Programm:

Chororgel

Dietrich BUXTEHUDE | 1637-1707
Praeludium g-Moll BuxWV 149 (Chororgel)

Markus KARAS | * 1961
„Auf meinen lieben Gott trau’ ich in Angst und Not“ (Chororgel)
Drei Choralvorspiele im barocken Kontrapunkt (1983)
▪ Cantus firmus im Tenor
▪ Fuge
▪ In organo pleno (c.f. im Bass)

Große Orgel

Aus dem ÖKUMENISCHEN ORGELBUCH | Bärenreiter-Verlag 2018
(Herausgeber: Markus Karas und Carsten Klomp)
Choralbearbeitungen und Begleitsätze zum Mitsingen von Markus Eichenlaub, Thomas Gabriel, Markus Karas, Gereon Krahforst und Hans-André Stamm

Max REGER | 1873-1916
2. Orgelsonate d-Moll op. 60
▪ Improvisation
▪ Invocation
▪ Introduction und Fuge

Der Bonner Regional- und Münsterkantor Markus Karas, 1961 geboren, studierte nach seinem Abitur Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, u. a. Orgel bei Prof. Edgar Krapp, Chorleitung bei Prof. Wolfgang Schäfer, Kontrapunkt, Harmonie- und Formenlehre bei Prof. Heinz Werner Zimmermann. Im Anschluss an das kirchenmusikalische Staatsexamen (A-Examen) und die Künstlerische Reifeprüfung (Diplom) legte er, nach einem weiteren Aufbaustudium in der Orgelmeisterklasse von Prof. Edgar Krapp, 1987 sein Konzertexamen ab und erhielt den akademischen Grad Konzertsolist. Durch seine Mitgliedschaft in der Frankfurter Kantorei (1978-1988) – Karas war zeitweise auch deren Vize-Dirigent ¬– kam es zu einer prägenden Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Michael Gielen, Nicolaus Harnoncourt, Eliahu Inbal, Helmuth Rilling, Wolfgang Schäfer u.a. Bei der Staufener Musikwoche (1989-1992) war er zuständiger Chorleiter für Alte Musik. Nach seinem Studium nahm Karas u. a. an Meisterkursen von Ton Koopman, Michael Radulescu und Jean-Claude Zehnder teil. Seit 1974 entstanden zahlreiche Kompositionen, vor allem für Chor, Klavier und Orgel, die mittlerweile auch bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. 1985 gewann er den 1. Preis im Limburger-Dom-Orgelwettbewerb.
Seit 1989 ist Markus Karas Bonner Münsterorganist und Dirigent der dortigen Chöre. 1992 wurde er auch Regionalkantor für das gesamte Stadtdekanat Bonn und dirigiert und spielt seither regelmäßig bei den Bonner Beethovenfesten. 2001 übernahm Karas zusätzlich die musikalische Leitung von BonnSonata, dem vielfach national und international preisgekrönten Bonner Frauen-Kammerchor, sowie den Jugendchor des Rheinischen Kinder- und Jugendchores Bonn; seit 2006 leitet er auch alle Kinderchorgruppen. Seine intensive Konzerttätigkeit als Organist und Dirigent führte Karas durch ganz Europa, Russland und Nordamerika. Seit 1984 entstanden zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, CDs und DVDs. Karas wird regelmäßig als Dozent zu Musikwochen eingeladen und gehört zum Herausgeberkreis der Zeitschrift Musik & Kirche (Bärenreiter-Verlag). Viele seiner ehemaligen Orgel-Studenten haben mittlerweile eine erfolgreiche Hochschullaufbahn abgeschlossen. 2008 erhielt er den vom Freistaat Bayern verliehenen sudetendeutschen „Kulturpreis Musik“.


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