Laacher Orgelkonzerte

Laacher Orgelkonzerte 2018


Termin

Organist: Wolfgang Sieber, Luzern, Schweiz

Dances in G:

Jean-Philippe RAMEAU | 1683-1764
aus Nouvelles Suites de Pièces de Clavecin (1726)
▪ La Poule

Johann Sebastian BACH | 1685-1750
aus der Kantate am Fest Mariæ Heimsuchung BWV 147 (1716)
▪ Jesu bleibet meine Freude
(Bearbeitung für Orgel von Maurice Duruflé)
▪ Præludium in G-Dur BWV 541 (1724)
Aus der „Clavier-Übung“, IV. Teil: „Goldberg-Variationen“ BWV 988 (1725)
▪ Aria [*]
Aus der Ouvertüre in h-moll BWV 1067 (1721)
▪ Badinerie [*]
_________________________________________________________

Franz SCHUBERT | 1797 – 1828
Die Forelle op. 32 D 550 (1816/17) [*]

Anton BRUCKNER | 1824 – 1896
Fantasie in G-Dur WAB 118 (1868) [*]

Giuseppe VERDI | 1813 – 1901
Aus „Messa da Requiem“ (1874)
▪ Dies irae [*]

Béla BARTOK | 1881 – 1945
Allegro Barbaro (1911) [*]

Marcel DUPRÉ | 1886 – 1971
Prélude et fugue g-moll op. 7/3 (1912)

George GERSHWIN | 1898 – 1937
Three preludes (1926 ) [*]

Johann Sebastian BACH
Aus dem „Wohltemperierten Clavier“BWV 846
▪ Præludium in C-Dur

Friedrich GULDA | 1930 – 2000
Prelude & Fugue in es-Moll

Dollar BRAND / Abdullah Ibrahim | 1934
The Wedding (1986) [*]

Büne HUBER | * 1962
W. Nuss vo Bümpliz (1996) [*]

[*] : jeweils für Orgel bearbeitet von Wolfgang Sieber | * 1954

Wolfgang Sieber entstammt einer Musikerfamilie aus Lichtensteig, nahe dem „Geburtsort“ von über hundert Toggenburger Hausorgeln und ist seit seinem vierzehnten Lebensjahr ständiger Organist. Nach seiner Patentierung als Primarlehrer verdankt Wolfgang Sieber seine Ausbildung in Klavier, Orgel und Kirchenmusik seinen Eltern, u.a. Christa Romer, Johannes Fuchs und Roland Bruggmann in St. Gallen, Hans Vollenweider in Zürich, Jirí Reinberger in Prag, Gaston Litaize und Jean Langlais in Paris und Franz Lehrndorfer in München.
Siebers Schaffen umfasst klassische, ethnische, tradionell-volkstümliche und Bereiche des Jazz und der Kleinkunst. Als Solist wie als Partner unterschiedlichster Gruppierungen musiziert er als Interpret, Arrangeur, Komponist und Improvisator, so auch wieder mit Flying Bach Berlin an Ostern 2016 im KKL. CD-Produktionen mit Yang Jing, Lukas Christinat, Heinz della Torre, Uwe Steinmetz oder Immanuel Richter, dem Ensemble Corund, Swiss Brass Consort, vielen Jodelformationen, der Guuggenmusig Wäsmali-Chatze u.a. dokumentieren seine musikalische Vielfalt.
Wolfgang Sieber ist auch pädagogisch und kompositorisch tätig. Für den Verein der Orgelfreunde der Luzerner Hofkirche organisiert er unter dem Label “Die Orgel und der Wein” 6-Tage-Reisen durch das Südtirol, ins Wallis, nach Spanien, ins Burgund und Burgenland (Wien, St. Florian). Als Förderer junger Musiker engagiert er sich als Stiftsorganist (seit 25 Jahren) an der Luzerner Hofkirche für Komponistenbegegnungen und Promotionsveranstaltungen mit Stil- und Besetzungskontrasten zwischen Gregorianik und Funk, Meditation und Rap. Erstmals findet 2017 während dem Orgelsommer ein Meisterkurs unter dem Titel “Liturgische Orgelimprovisation und Registrierkunst” statt.
Als Kirchenmusiker steht ihm neben der historisch restaurierten Walpen-Orgel die 350 jährige Große Hoforgel, das stilistisch vielfältigste Instrument der Schweiz, zur Verfügung, deren 1972 stillgelegten Pfeifenbestände (1648/1862) dank Siebers Initiative teilweise wieder in die „Orgellandschaft der Hofkirche” rückgeführt wurden. Seit der Einweihung des Echowerks im November 2015 findet jährlich das einwöchige ECHO-Festival mit Schülerveranstaltungen, liturgischen Feiern und Abendkonzerten statt.
Im November 2009 wurde Wolfgang Sieber mit dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern und 2014 mit dem «Goldenen Violinschlüssel» für besondere Verdienste um die Volksmusik geehrt. Aus Anlass des 50 jährigen Jubiläums als Kirchenmusiker verlieh ihm Dr. Felix Gmür, Bischof von Basel, den päpstlichen Orden BENE MERENTI. Auf das Jahr 2018 wurde Wolfgang Sieber der Horwer Kulturbatzen zugesprochen. Er lebt mit seiner Familie in Kastanienbaum.


Zurück