Laacher Orgelkonzerte

161. Laacher Orgelkonzert: Musik aus Magdeburgs großen Kirchen


Termin

Organist: Matthias Mück, Magdeburg
154. Orgelkonzert

Programm:

Chororgel:

Georg MUFFAT | 1653 – 1704
aus “Apparatus musico organisticus (1690)
▪ Passacaglia in g

Samuel SCHEIDT | 1587 – 1654
Allamanda Bruynsmedelijn
(10 Variationen für Orgel)

Dietrich BUXTEHUDE | 1637 – 1707
Toccata in d BuxWV 155

Große Orgel:

Louis VIERNE | 1870 – 1937
aus den 24 Pièces en style libre op. 31
▪ Préambule
▪ Arabesque
▪ Carillon de Longpont

Matthias MÜCK | * 1967
Improvisation : Prélude varié
Hommage à Maurice Duruflé

August Gottfried RITTER | 1811 – 1885
Dritte Orgelsonate a-Moll op. 23 (1855)
(Herrn Franz Liszt (1811-1886) gewidmet)
Rasch – Recit -Adagio – Nicht schleppend –
Rasch – Entschlossen

Matthias Mück wurde 1967 in Mainz geboren und erlernte schon als 6-jähriger das Klavierspiel. Bei der Mainzer Kinder- und Jugendkantorei St. Alban begann er als Knabensopran und wurde 15 Jahre lang durch diesen Chor kirchenmusikalisch geprägt. Weiteren Klavierunterricht erhielt er am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium, sowie bei Konzertpianist Wilhelm Ohmen in Mainz. Von 1982 bis 1985 studierte er kath. Kirchenmusik am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz (C-Examen). Bereits 1983 hatte er seine erste Organistenstelle an der kath. Pfarrkirche St. Bonifaz in Mainz, wo er 1990 auch den Kirchenchor übernahm. Von 1990 bis 1998 studierte er kath. Kirchenmusik. Zunächst am Fachbereich Musikerziehung der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz . Orgelunterricht bei Prof. Peter-A. Stadtmüller, Improvisation bei Hans-Jürgen Kaiser (B-Examen, 1994). Von Oktober 1994 im Aufbaustudiengang Kirchenmusik A an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Orgelklasse von Prof. Dr. Reinhardt Menger und Prof. Martin Lücker, wo er 1998 sein A-Examen abgelegt hat. Von März 1997 bis Januar 2000 war er Organist an St. Johannes, Apostel, Frankfurt am Main- Unterliederbach wo er eine neue Konzertreihe an St. Johannes ins Leben rief. 1997 übernahm Mück die musikalische Leitung des kath. Kirchenchores St. Martinus in Hattersheim am Main. Von März 1997 bis Januar 2000 war er als zweiter Chorleiter und Korrepetitor im Chor der Stadt Wiesbaden tätig gewesen. Seit dem Sommersemester 1999 studierte Mück wieder im Aufbaustudiengang Konzertexamen Orgelimprovisation am Fachbereich Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Klasse von Prof. Hans-Jürgen Kaiser (Domorganist in Fulda). Im Dezember 2001 hat er erfolgreich sein Konzertexamen in Orgelimprovisation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz abgelegt. Sein besonderes Interesse gilt der Orgelimprovisation und der „Alten Musik“. Er war bereits zweimal aktiver Teilnehmer der internationalen Altenberger Orgelakademie für Orgelimprovisation des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalens, wo er seine Kenntnisse in der Improvisation bei bekannten Internationalen Organisten vertiefen konnte. Zum Februar 2000 wurde Matthias Mück als Kathedralmusiker und verantwortlicher Kirchenmusiker (Kantor und Organist) an die Kathedrale St. Sebastian Magdeburg berufen. Er spielt regelmäßig Orgelkonzerte im In- und Ausland und ist gefragter Begleiter (Continuo) für Oratorien-Konzerte. Als Dozent für die Fächer Chorleitung, Musikgeschichte und Orgel wirkt er bei der Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker (C-Kurs) im Bistum Magdeburg mit. Er war Diözesanbeauftrager der Unterkommission für das neue Gotteslob. Seit 2001 ist er Lehrbeauftragter für das Fach Orgel amKonservatorium Georg-Philipp Telemann in Magdeburg. Als amtlicher Orgelsachverständiger des Bistums Magdeburg ist er Anfang 2007 tätig.


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