Laacher Messbuch

26. Sonntag im Jahreskreis

27. September 2020

Alles, was du uns getan hast, o Herr,
das hast du nach deiner gerechten Entscheidung getan,
denn wir haben gesündigt,
wir haben dein Gesetz übertreten.
Verherrliche deinen Namen und rette uns
nach der Fülle deines Erbarmens.
Vgl. Dan 3,31.29.30.43.42

Trotz allem ehrlichen Bemühen machen Menschen immer wieder Fehler, manchmal wissentlich, sehr oft auch unbewusst. Unser Handeln hat immer weitreichende Konsequenzen, die wir z. T. gar nicht absehen können – denken wir z. B. nur an unser Kaufverhalten und seine Konsequenzen für Menschen in Billiglohnländern oder für die Umwelt. Nichtsdestotrotz bleibt für uns Gläubige ein Leben in Recht und Gerechtigkeit gegenüber Gott und den Menschen das anzustrebende Ideal. Diese Haltung will immer wieder aufs Neue eingeübt werden, sie ist nicht ein für alle Mal erreicht und sie ist dem Glaubenden schon gar nicht automatisch innewohnend.
Nach Recht und Gerechtigkeit handeln ist ein sehr mühsamer Prozess. Dazu gehört, sich immer wieder infrage zu stellen und stellen zu lassen. Die Gefahr der Selbstgerechtigkeit und der Intoleranz gegenüber anderen Menschen und anderen Überzeugungen ist niemals ganz gebannt. Es ist bezeichnend, dass wir Christen zu Beginn unserer Eucharistiefeier das Erbarmen des Herrn dreimal auf uns herabrufen. Es ist unser Eingeständnis, dass wir ohne diese göttliche Barmherzigkeit und Güte nicht bestehen können; es ist auch unser Bekennen zum Glauben an den verzeihenden Gott, aus dem wir die Kraft schöpfen, immer wieder zu neuen Ufern aufzubrechen.
Im heutigen Wortgottesdienst zeigen die drei biblischen Autoren Ezechiel, Paulus und Matthäus uns Möglichkeiten auf, wie ein solches gerechtes Leben gelingen kann, und sei es erst im dritten Anlauf.


Kyrie-Rufe

Oder: GL 163,1 • KG 60
Herr Jesus Christus, du hast uns die Güte deines himmlischen Vaters nahegebracht. Herr, erbarme dich.
Du zeigst uns den Weg der Gerechtigkeit, wenn wir schwanken. Christus, erbarme dich.
Du bist mitten unter uns und schenkst uns deinen Geist der Brüderlichkeit. Herr, erbarme dich.

Gloria



Tagesgebet


Großer Gott, du offenbarst deine Macht vor allem im Erbarmen und im Verschonen. Darum nimm uns in Gnaden auf, wenn uns auch Schuld belastet. Gib, daß wir unseren Lauf vollenden und zur Herrlichkeit des Himmels gelangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Erste Lesung

Ez 18,25–28
Lesung aus dem Buch Ezéchiel.
So spricht der Herr: Ihr sagt: Der Weg des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Weg soll nicht richtig sein? Sind es nicht eure Wege, die nicht richtig sind?
Wenn ein Gerechter sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn ein Schuldiger von dem Unrecht umkehrt, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle seine Vergehen, die er verübt hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. |F
Wort des lebendigen Gottes.

¬ Wir bekennen zwar immer wieder, dass Gott der ganz Andere ist, dass er nach seinem Willen handelt und Gerechtigkeit übt, aber wenn wir eine Situation als fundamental ungerecht erleben, ist der Weg zum Hadern und zur Anklage nicht mehr weit. Dies ist menschlich absolut nachvollziehbar, denn: Wo bleibt der gerechte Gott, wenn die junge Mutter von kleinen Kindern stirbt, wenn der Vater nicht mehr heimkehrt aus einem Krieg, für den er nicht verantwortlich ist und in den er gezwungen wurde, wenn Menschen an Hunger sterben, weil der Boden unfruchtbar geworden ist – derweil es anderen so unverschämt gut geht?
Ezechiel wendet sich im 6. Jh. v. Chr. an das Volk, das in der Verbannung lebt und in dieser Leidenssituation auch den gerechten Gott vermisst. Aus der Sicht des Propheten aber sind diese Umstände eine Folge der Abkehr eben dieses Volkes von Gott und seinen Geboten. Für ihn kann nur eine radikale Umkehr die Situation ändern. Nur sie kann Erlösung bringen. Es geht im Kapitel 18 der prophetischen Schrift also um die Problematik von menschlicher Schuld und deren gerechter Bestrafung bzw. deren gütiger Verzeihung durch Gott. Die Grundidee, dass der Mensch Rechenschaft für seine Taten ablegen muss und dass Gott nur unter der Bedingung der Umkehr dem Sünder verzeiht und ihm das Leben schenkt, ist fester Bestandteil des jüdischen Glaubens. Auch wenn die Sicht Ezechiels auf die historischen Ereignisse für uns schwer nachvollziehbar ist, bleiben zwei seiner Aussagen in diesem Kapitel bemerkenswert. Erstens: Gott hat gar kein Gefallen am Strafen und am Sterben seiner Geschöpfe. Er fleht sie förmlich an umzukehren, damit sie am Leben bleiben (V. 31f.). Zweitens: Gegenüber früherem Denken und Empfinden zeichnet sich eine Akzentverschiebung ab, der wir teilweise auch schon an anderer Stelle begegnen (z. B. Jer 31,30): Jeder Einzelne muss für sich, und nur für sich und sein Handeln Rechenschaft ablegen vor Gott – und nicht der Vater für den Sohn, oder umgekehrt, bis in viele Generationen hinein, so wie wir es etwa in Ex 20,5 oder Lev 26,39 lesen. Religiöses Emp finden und Denken war und ist also niemals statisch, sondern immer in Entwicklung begriffen, lebendig und deshalb auch veränderbar, immer auf der Suche nach neuen Wegen. So dürfen wir die Ansicht, dass erlebtes Unheil eine gerechte göttliche Strafe sei, getrost infrage stellen.


Antwortpsalm

Ps 25 (24),4–5.6–7.8–9 (Kv: 6ab)
Kv Gedenke deines Erbarmens, o HERR,
und der Taten deiner Gnade! – Kv

Zeige mir, HERR, deine Wege, *
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich; /
denn du bist der Gott meines Heiles. *
Auf dich hoffe ich den ganzen Tag. – (Kv)

Gedenke deines Erbarmens, HERR, /
und der Taten deiner Gnade; *
denn sie bestehen seit Ewigkeit!
Gedenke nicht meiner Jugendsünden und meiner Frevel! *
Nach deiner Huld gedenke meiner, HERR, denn du bist
gütig! – (Kv)

Der HERR ist gut und redlich, *
darum weist er Sünder auf den rechten Weg.
Die Armen leitet er nach seinem Recht, *
die Armen lehrt er seinen Weg. – Kv

Zweite Lesung

Phil 2,1–11
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philíppi.
Schwestern und Brüder! Wenn es eine Ermahnung in Christus gibt, einen Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, ein Erbarmen und Mitgefühl, dann macht meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig, dass ihr nichts aus Streitsucht und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.
Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters. |F
Wort des lebendigen Gottes.

Oder Kurzfassung: Phil 2,1–5
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philíppi.
Schwestern und Brüder! Wenn es eine Ermahnung in Christus gibt, einen Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, ein Erbarmen und Mitgefühl, dann macht meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig, dass ihr nichts aus Streitsucht und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.
Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht. |F
Wort des lebendigen Gottes.

¬ Vom Philipperhymnus (V. 6–11) nehmen viele Bibelwissenschaftler an, dass er zum Urgestein des in Worte gefassten christlichen Glaubens gehört und dass Paulus ihn schon so oder zumindest ganz ähnlich vorgefunden hat. Die Verse zeugen in extremer Verdichtung von dem Glauben der ersten Christengemeinschaften: Sie nehmen uns in eine gedankliche Bewegung mit hinein, die sich vom Göttlichen über das Menschliche bis zum Schmachtod am Kreuz hinabneigt, um dann wieder über Erhöhung (Auferweckung) und Namensgebung (Anerkennung als Sohn) aufwärts zum Göttlichen zurückzukehren – sozusagen Christologie in Kurzform.
Paulus stellt die freiwillig demütige Haltung Jesu gegenüber Gott als Maßstab für das geschwisterliche Miteinander der Gemeindemitglieder dar. Das Bekenntnis einer Gemeinde zu Jesus, dem Kyrios, kann nicht ohne Konsequenzen auf ihre Lebensführung bleiben: Für selbstgerechtes oder anmaßendes Verhalten ist da kein Platz. Der leidenschaftliche Aufruf des Apostels ergeht auch an uns!


Ruf vor dem Evangelium

Vers: Joh 10,27
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Meine Schafe hören auf meine Stimme;
ich kenne sie und sie folgen mir.
Halleluja.

Evangelium

Mt 21,28–32
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes:
Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus.
Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der erste.
Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt. |F
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

¬ Die Gleichniserzählungen Jesu versetzen uns immer in eine ganz konkrete Lebenssituation seiner Zeit. Diese wird in einfachen, kurzen Worten skizziert. In unserem Fall steht Arbeit im Weinberg an und der Vater braucht die Mithilfe seiner beiden Söhne, um sie zu erledigen. Der erste sagt sofort zu, geht aber nicht. Eine nähere Erklärung seines Verhaltens fehlt. Ob er ganz einfach keine Lust hatte oder ob er zwischenzeitlich vielleicht noch etwas anderes erledigen musste, ist auch nicht wesentlich. Der zweite Sohn erdreistet sich, dem Vater gerade ins Gesicht eine Absage zu erteilen: Ich will nicht. Später jedoch besinnt er sich und geht doch. Was zur Umkehr geführt hat, wird wiederum nicht erwähnt. Wer den Willen des Vaters letztlich erfüllt hat, liegt auf der Hand. In der Erzählung lässt der Evangelist Jesus selber von der ersten Ebene der Erzählung auf diejenige der Interpretation wechseln: Hohepriester und Älteste sind der Haltung des ersten Sohnes zuzurechnen, Dirnen und Zöllner der des zweiten. Dieses kühne Wort Jesu muss in den Ohren der obersten Hüter von Religion, Gesetz und Ordnung mehr als anmaßend geklungen haben, es wurde von ihnen wohl eher als eine Kampfansage empfunden. Da hatte jemand die Unverfrorenheit, die allgemein anerkannte Ordnung auf den Kopf zu stellen. Ein armer unbedeutender Galiläer aus dem hinterwäldlerischen Norden wagte es, sie des Wortbruchs gegenüber Gott zu bezichtigen, wo sie doch fest davon überzeugt waren, diesem Gott jeden Tag treu zu dienen! Aus ihrer Sicht musste dieser Mann nicht nur unbequem oder verrückt, sondern geradezu gefährlich sein, weil er Gegebenes infrage stellte und eigenes Denken wagte. Das bringt Verunsicherung des gläubigen Volkes mit sich, möglicherweise auch gesellschaftliche Unruhe, das zielt auf größere Eigenverantwortlichkeit, sprich Selbstständigkeit, des Einzelnen. Dies alles ist tunlichst zu vermeiden, sei es aus Angst, aus Machtanspruch, aus Eitelkeit, aus Bequemlichkeit und Ähnlichem mehr.
Gott schickt auch heute noch seine Söhne und Töchter in seinen Weinberg. Wahrscheinlich nehmen wir das eine Mal die Stelle des ersten und das andere Mal die Stelle des zweiten Sohnes ein. Im wirklichen Leben sind die Haltungen meistens nicht so einwandfrei und klar zu trennen wie in der Erzählung des Evangelisten. Was bleibt, ist die Notwendigkeit, immer wieder ehrlich zu hinterfragen, ob wir die Einladung Gottes überhaupt gehört haben, und welche Antwort wir zu geben bereit sind.


Credo



Fürbitten


Mit großem Vertrauen rufen wir zu Gott, unserem himmlischen Vater:
V: Höre auf unsere Bitten. A: Herr, erhöre uns.
– Schenke den Menschen die in Hass und Rachegefühlen gefangen sind, deinen Geist der Einsicht, damit sie aus diesem Bann der Gewalt herausfinden.
– Umarme die Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben, mit deinem Geist der Liebe, damit sie sich ihrer unantastbaren Würde bewusst bleiben.
– Rüttle uns auf mit deinem Geist der Wachsamkeit, damit wir nicht blind werden für die Nöte der Menschen um uns, genauso wie für die, die fern von uns leben.
– Stehe den schwerkranken und den sterbenden Menschen bei mit deinem Geist des Trostes, damit sie in der Zuwendung und Aufmerksamkeit der Pflegenden deine Nähe spüren können.
Guter Gott, in Jesus hast du dich voller Liebe uns Menschen zugewandt. Wir danken dir aus tiefstem Herzen und preisen dich jetzt und alle Tage unseres Lebens durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Gabengebet


Barmherziger Gott, nimm unsere Gaben an und öffne uns in dieser Feier die Quelle, aus der aller Segen strömt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

Sonntage II
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und das Werk deiner Gnade zu rühmen durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn aus Erbarmen mit uns sündigen Menschen ist er Mensch geworden aus Maria, der Jungfrau. Durch sein Leiden am Kreuz hat er uns vom ewigen Tod befreit und durch seine Auferstehung uns das unvergängliche Leben erworben. Darum preisen dich deine Erlösten und singen mit den Chören der Engel das Lob deiner Herrlichkeit.

Einladung zum Vaterunser


In der Nachfolge Jesu möchten auch wir Boten von Gottes unendlicher Liebe und Barmherzigkeit sein. Deshalb beten wir voll Vertrauen, so wie er es seine Jünger gelehrt hat: Vater unser im Himmel …

Einladung zum Friedensgebet


Frieden in uns selber und in der Welt ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist eine ewige Baustelle und wir sind zu Bauarbeitern berufen. Deshalb bitten wir: Herr Jesus Christus …

Kommunionvers

Vgl. 1 Joh 3,16
Die Liebe Gottes haben wir daran erkannt, daß Christus sein Leben für uns gegeben hat. So müssen auch wir das Leben hingeben für die Brüder.
Oder: Ps 119,49–50
Herr, denk an das Wort für deinen Knecht, durch das du mir Hoffnung gabst! Sie ist mein Trost im Elend.

Schlussgebet


Allmächtiger Gott, in der Feier der Eucharistie haben wir den Tod des Herrn verkündet. Dieses Sakrament stärke uns an Leib und Seele und mache uns bereit, mit Christus zu leiden, damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit gelangen, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Schlusssegen

Im Jahreskreis II
Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus.
Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Oder: Wettersegen
Gott, der allmächtige Vater, segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter; er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern.
Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde.
Er begleite eure Arbeit, damit ihr in Dankbarkeit und Freude gebrauchet, was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist.
Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.