Laacher Messbuch

1. Adventssonntag

29. November 2020

Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, dir vertraue ich.
Laß mich nicht scheitern,
laß meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden.
Ps 25,1–3

»Zurück in die Zukunft«. So lautete der Titel der einer bekannten amerikanischen Science-Fiction-Film-Trilogie, die in den Jahren 1985, 1989 und 1990 auch in Deutschland zahlreiche Zuschauer fand. Die Handlung basiert auf der Erfindung des sogenannten Fluxkompensators, der als Kernstück einer Zeitmaschine das Reisen sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft ermöglicht. Tatsächlich eine fantastische Vorstellung, zumal der Mensch damit auch die Möglichkeit hätte, den Lauf der Geschichte – der Weltgeschichte wie auch seine persönliche – beeinflussen und sogar im Nachhinein auf eine neue konzipierte Zukunft hin korrigieren zu können. Die Verschränkung der Zeitachsen, die filmisch amüsant aufbereitet wird, will bereits der Titel erreichen: ein Zurück zu dem, was eigentlich noch vor einem liegt.
Ein bisschen etwas von einem derartigen Science-Fiction-Szenario bietet der erste Adventssonntag. Zum einen gehen wir Christen wieder zurück auf den Anfang: Ein neues Kirchenjahr beginnt mit der Adventszeit, die zugleich als Vorweihnachtszeit auf das Fest der Menschwerdung Gottes auf Erden einstimmen möchte. Zum anderen lenken die Lesungstexte in den ersten Adventswochen den Blick auf das Zukünftige. Im Fokus steht die Erwartung eines Künftigen, des endzeitlichen Wiederkommens Jesu Christi (lat. Adventus Domini), damit er die ganze Welt in den Zustand der allumfassenden Gottesherrschaft überführen wird. Diese Vorstellung der Parusie wird oft als »Tag des jüngsten Gerichts« bezeichnet. Doch gerade die Lesungstexte des heutigen Sonntags zeigen, dass es in der Erwartung dessen mehr um Heil als um Unheil gehen soll. Dabei handelt es sich nicht um bedrohlich anmutende »Science-Fiction«, sondern um eine im Glauben begründete Erwartung, die uns mit dem Beginn der Adventszeit hoffnungsfroh stimmen darf.


Kyrie-Rufe

Oder: GL 158 • KG 296
Du Kyrios Christus, in dessen Händen Anfang und Ende der Zeitenläufe steht: Herr, erbarme dich unser.
Du Kyrios Christus, in dessen Händen das Schicksal der Menschen ruht: Christus, erbarme dich unser.
Du Kyrios Christus, in dessen Händen selbst der Tod zum Leben wird: Herr, erbarme dich unser.

Tagesgebet


Herr, unser Gott, alles steht in deiner Macht; du schenkst das Wollen und das Vollbringen. Hilf uns, dass wir auf dem Weg der Gerechtigkeit Christus entgegengehen und uns durch Taten der Liebe auf seine Ankunft vorbereiten, damit wir den Platz zu seiner Rechten erhalten, wenn er wiederkommt in Herrlichkeit. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Erste Lesung

Jes 63,16b–17.19b; 64,3–7
Lesung aus dem Buch Jesája.
Du, HERR, bist unser Vater, »Unser Erlöser von jeher« ist dein Name. Warum lässt du uns, HERR, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, sodass wir dich nicht fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Erbbesitz sind! Hättest du doch den Himmel zerrissen und wärest herabgestiegen, sodass die Berge vor dir erzitterten.
Seit Urzeiten hat man nicht vernommen, hat man nicht gehört; kein Auge hat je einen Gott außer dir gesehen, der an dem handelt, der auf ihn harrt. Du kamst dem entgegen, der freudig Gerechtigkeit übt, denen, die auf deinen Wegen an dich denken. Siehe, du warst zornig und wir sündigten; bleiben wir künftig auf ihnen, werden wir gerettet werden. Wie ein Unreiner sind wir alle geworden, unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wie Laub sind wir alle verwelkt, unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind.
Niemand ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, festzuhalten an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast uns zergehen lassen in der Gewalt unserer Schuld. Doch nun, HERR, du bist unser Vater. Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände. |F
Wort des lebendigen Gottes.

¬ Auch Jesaja wagt den prophetischen Blick in eine neue Zukunft. Seine Visionen, gestärkt durch die Worte des Herrn, die an ihn ergehen, bündeln sich in der Erwartung des künftigen Heils in einem neuen Himmel und einer neuen Erde, wie wir es eher mit den Worten aus der Offenbarung des Johannes verbinden. Bei Jesaja sind es starke Texte, die den dritten Teil der Jesajaschrift prägen. Sie passen daher gut in die Liturgie der Adventszeit, dann auch unter dem Aspekt der Erfüllung der Schrift in Jesus Christus in die Weihnachtszeit.
Die erste Lesung folgt auf das Bekenntnis des Jesaja, ein »Gesalbter des Herrn« zu sein (Jes 61,1). Die Grundüberzeugung, die seine Beziehung zu Gott bestimmt – und somit auch die Beziehung des Volkes Israel zu seinem Gott – ist eine Vater-Sohn-Beziehung. Nicht also Knechtschaft, sondern die Sohnschaft prägt das vertrauensvolle Gebet, die Hinwendung des Menschen zu Gott. Wie ein Psalm präsentiert sich die Lesung, mit dem die geschichtlichen Ereignisse des Exils aufgearbeitet werden. Doch gerade damit verbindet sich der Ausblick auf das Kommende, auf den Kommenden, der das Werk seiner Hände zur Vollendung führen wird.


Antwortpsalm

Ps 80,2ac.3bc.15–16.18–19 (Kv: vgl. 4)
Kv Stelle uns wieder her, o Gott!
Lass dein Angesicht leuchten und wir sind gerettet. – Kv

Du Hirte Israels, höre! *
Der du auf den Kérubim thronst, erscheine!
Wecke deine gewaltige Kraft *
und komm zu unserer Rettung! – (Kv)

Gott der Heerscharen, kehre doch zurück, /
blicke vom Himmel herab und sieh, *
sorge für diesen Weinstock!
Beschütze, was deine Rechte gepflanzt hat, *
und den Sohn, den du dir stark gemacht! – (Kv)

Deine Hand sei über dem Mann zu deiner Rechten, *
über dem Menschensohn, den du dir stark gemacht.
Wir werden nicht von dir weichen. *
Belebe uns und wir rufen deinen Namen an. – Kv

Zweite Lesung

1 Kor 1,3–9
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Ich danke meinem Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde, dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis. Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt, sodass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus wartet.
Er wird euch auch festigen bis ans Ende, sodass ihr schuldlos dasteht am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn. |F
Wort des lebendigen Gottes.

¬ Über die Frage nach der menschlichen Erkenntnis des Heilswillens Gottes, wie sie in der ersten Lesung bei Jesaja anklingt (vgl. Jes 64,3), stellt Paulus selbst eine Reflexion an, wie sie in 1 Kor 2 zu finden ist und die einen Verweis auf die Stelle bei Jesaja enthält. Für ihn ist die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus der Moment der Theophanie: Gott zeigt sich, wie er ist. Was von Gott zu wissen, zu glauben und zu erhoffen ist, wird in der Gestalt Jesu offenbar. Aber auch wenn in Jesus alle Erkenntnis liegt (vgl. 1 Kor 1,5), so besteht dennoch ein Moment des »Vorbehalts«. Das endgültige Erscheinen ist noch in Erwartung, wie es Paulus gleich zu Beginn des Briefs notiert. In diesen Zeilen zeigt sich das theologische Faktum der Parusieverzögerung, die sich zwischen der Himmelfahrt Jesu und seiner Wiederkunft am Jüngsten Tag ergibt. Damit greift die zweite Lesung am ersten Adventssonntag das Grundthema der Adventszeit auf. Wenn Paulus an das Heilsereignis der Menschwerdung Gottes erinnert, ebenso an Jesu Leiden und sein Auferstehen, dann gibt der Apostel zugleich den Blick frei für das Zukünftige. Die Treue Gottes gegenüber den Menschen soll sich widerspiegeln in der Treue des Menschen im Vertrauen auf seine Verheißungen. Dies ist die Haltung eines adventlichen Menschen.

Ruf vor dem Evangelium

Ps 85,8
Halleluja. Halleluja.
Lass uns schauen, o HERR, deine Huld
und schenke uns dein Heil.
Halleluja.

Evangelium

Mk 13,33–37
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Gebt Acht und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug die Vollmacht seinen Knechten, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam! |F
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Oder:

Evangelium

Mk 13,24–37❑
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Jesus sprach zu seinen Jüngern: In jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.
Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass er nahe vor der Tür ist.
Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.
Gebt Acht und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug die Vollmacht seinen Knechten, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam! |F
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

¬ Zum Beginn der Adventszeit steht diese Endzeitrede. Das ganze 13. Kapitel des Evangeliums nach Markus steht unter dem Vorzeichen, was in der »Endzeit« geschehen wird. Zunächst sind es zwar nur vier seiner Jünger, die Jesus sensibel macht für die Zeichen der Zeit (vgl. Mk 13,4ff.), aber in Jesu Worten scheint sich der Kreis der Adressaten zu weiten, wenn er zur Achtsamkeit und zur Wachsamkeit aufruft. Dies ist eine Aufforderung, die an die gesamte Jüngergemeinschaft ergeht, wie sie somit auch uns heute erneut zugesprochen wird.
Die apokalyptischen Bilder, die das Evangelium zeigt, entstammen der jüdischen Apokalyptik und finden ihre Referenzstellen im Alten Testament (Jes 13,10; 34,4; Joël 2,10 u. Hag 2,6.21) wie auch im Neuen Testament (2 Petr 3,10; Offb 1,7). Sie zeigen das Ende als Umkehrung des Anfangs: Die Ordnung der Schöpfung, wie sie zu Beginn des ersten Buchs Mose (Genesis) beschrieben, wird nun auf den Kopf gestellt. Dies erfolgt aber nicht aus purer Zerstörungswut, sondern damit endgültig werden kann, was verheißen ist: »Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen« (vgl. Offb 21,1).
Im Zentrum dieser Neuordnung steht das Kommen des Menschensohns (Mk 13,26ff.), durch das der Blick des Betrachters die wesentliche Hinordnung zu Jesus Christus erfährt. Um seinen Advent, also um sein Kommen, geht es im Zentrum des Evangeliums. Dieses Eintreten in den unmittelbaren Erfahrungshorizont des Menschen deutet der Evangelist als den Erweis seiner göttlichen Macht und Herrlichkeit, die wiederum auf die Rettung und das Heil des Menschen angelegt ist. Der »Jüngste Tag«, wie dieses Ereignis bezeichnet wird, kann und darf also nicht ausschließlich mit dem Bild des Strafgerichts verbunden werden. Vielmehr wird dies der Übergang in die eschatogische Heilszeit sein, die wir wachsam erwarten (dazu lädt das Gleichnis mit dem Feigenbaum sowie die Erzählung des Hausherrn auf Reisen in Mk 13,28.34–36 ein), die uns aber bereits jetzt in die Verantwortung für die Gegenwart ruft.
Im Gegensatz zur bisherigen Fassung in der Einheitsübersetzung bietet die revidierte Fassung von 2016 dieses Evangeliums einen kleinen, aber bedeutsamen Unterschied. In Mk 13,29 ist nicht mehr die Rede davon, dass »das Ende« vor der Tür steht, wenn alle Geschehnisse den »Adventus Domini« einläuten, sondern »dass er nahe vor der Tür ist«. Noch deutlicher tritt nunmehr hervor, dass es um das Kommen des Herrn am Ende der Zeiten geht, nicht also um den Weltuntergang. Ebenso ist der Wechsel vom Imperativ zum Indikativ bedeutsam. Nicht mehr »ihr sollt erkennen«, sondern die Zusage »so erkennt auch ihr« (Mk 13,29) steht im Verkündigungstext. Was grammatikalisch durch den Indikativ als »Darstellung der Wirklichkeit« zum Ausdruck kommt, kann auch für die geistliche Reflexion der gesamten Schriftstelle lohnen.


Credo



Fürbitten


In der Erwartung des Erscheinens der Herrlichkeit unseres Gottes bitten wir voll Vertrauen unseren Herrn Jesus Christus:
V: Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.
– Für die Christen und die Menschen, die nach dir suchen: Bewahre in ihnen die Offenheit für die Spuren deiner Gegen wart in ihrem Leben.
– Für alle, die sich in diesen adventlichen Tagen nach Ruhe und Besinnung sehnen: Schenke ihnen die nötige Gelassenheit und den Sinn für die Begegnung mit dir.
– Für jene, die Angst haben in dieser dunklen Jahreszeit: Lass ihnen einen hoffnungsfrohen Stern der Gotteshuld aufgehen.
– Für alle, die um einen lieben Menschen trauern: Stärke in ihnen den Glauben an die Auferstehung der Toten.
Herr, in deinem Licht schauen wir das unvergängliche Licht des Lebens. Erhalte in uns das Vertrauen in dein Wort, das uns das Leben verheißt, und führe uns auf dem Weg zu dir, der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen.

Gabengebet


Allmächtiger Gott, alles, was wir haben, kommt von dir. Nimm die Gaben an, die wir darbringen. Mache sie für uns in diesem Leben zum Sakrament der Erlösung und rufe uns an deinen Tisch im kommenden Reich. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

Advent I
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn in seinem ersten Kommen hat er sich entäußert und ist Mensch geworden. So hat er die alte Verheißung erfüllt und den Weg des Heiles erschlossen. Wenn er wiederkommt im Glanz seiner Herrlichkeit werden wir sichtbar empfangen, was wir jetzt mit wachem Herzen gläubig erwarten. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit.

Einladung zum Vaterunser


»Herr, du bist unser Vater«, so sagt es uns Jesaja. Unser Glaube ist getragen von diesem Wissen, dass wir seine Kinder sind, und so dürfen wir auch mit diesen Worten beten: Vater unser im Himmel …

Einladung zum Friedensgebet


Wir richten unser Sinnen auf den neuen Himmel und die neue Erde, die erfüllt sein werden vom Frieden Gottes. Schon jetzt dürfen wir diesem Frieden eine Chance geben, unser Zusammensein zu prägen. So bitten wir: Herr Jesus Christus, du hast zu deinen Aposteln gesagt …

Kommunionvers

Vgl. Ps 85,13
Der Herr wird seinen Segen spenden, und unsere Erde bringt ihre Frucht hervor.

Schlussgebet


Herr, unser Gott, du hast uns an deinem Tisch mit neuer Kraft gestärkt. Zeige uns den rechten Weg durch diese vergängliche Welt und lenke unseren Blick auf das Unvergängliche, damit wir in allem dein Reich suchen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Im Advent
Der barmherzige Gott hat uns den Glauben an das Kommen seines Sohnes geschenkt; er segne und heilige euch durch das Licht seiner Gnade.
Er mache euch standhaft im Glauben, froh in der Hoffnung und eifrig in Werken der Liebe.
Die erste Ankunft des Erlösers sei euch Unterpfand der ewigen Herrlichkeit, die er uns schenken wird, wenn er wiederkommt auf den Wolken des Himmels.
Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.