Laacher Messbuch

Pfingsten - Am Tag

31. Mai 2020

Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis.
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm. Halleluja.
Vgl. Weish 1,7
Oder:

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Halleluja.
Röm 5,5

Unter den vielen Bildern für den Heiligen Geist finden sich neben denen der Taube und des Feuers auch das des Sturms und des sanften leisen Hauchs. Es gibt Menschen, die sich den Sturm wünschen, der Veraltetes und Angebrochenes wegweht, reinen Tisch schafft und so den völligen Neuanfang ermöglicht. Und es gibt Menschen, die eher auf den sanften Hauch hoffen, der Kühlung gibt in Mühe und Hitze, der neuen Lebensatem bringt, der uns Kraft gibt.
Das alles finden wir im Heiligen Geist, und um ihn zu beten, heißt, die Fülle aller Gaben Gottes zu erbitten, wie wir und unsere Zeit sie brauchen.


Kyrie-Rufe

Oder: GL 348 • KG 482
Herr Jesus Christus, du hast uns deinen Geist gesandt. Herr, erbarme dich.
In deinem Geist finden wir die Kraft, dir zu folgen. Christus, erbarme dich.
Durch den Geist willst du alles erneuern und in dir vollenden. Herr, erbarme dich.

Gloria



Tagesgebet


Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen. Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Erste Lesung

LESUNG Apg 2,1–11
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen
Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten:
Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Parther, Meder und Elamíter, Bewohner von Mesopotámien, Judäa und Kappadókien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrýgien und Pamphýlien, von Ägypten und dem Gebiet Líbyens nach Kyréne hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselýten, Kreter und Áraber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. |F
Wort des lebendigen Gottes.

¬ Diese Lesung aus der Apostelgeschichte ist für uns der klassische Bericht, wie sich Pfingsten damals vor 2000 Jahren in Jerusalem ereignet hat. Sturmbrausen und Feuer, ein gewaltiges Ereignis, das einschneidend war, mitreißend und die abgeschlossenen Türen aufgerissen hat, sodass die Apostel aus dem Abendmahlssaal heraus zu den Leuten traten.
Uns prägt sich das mächtige Bild ein, dass die Apostel um Maria im Abendmahlssaal versammelt waren und sich der Geist wie Feuerzungen auf alle herabsenkte. Das ist das Bild, das die Künstler seit Jahrhunderten malen, aber genau das sahen die Außenstehenden damals nicht, das sollte sie gar nicht beeindrucken. Was sie hörten und sie zu Staunen und Fragen veranlasste, das war, dass die Apostel in fremden Sprachen redeten. Dabei ist das nicht die Hauptsache. Es ist eher eine Vorausschau auf das, was heute täglich geschieht; denn in allen Sprachen der Welt wird der Glaube verkündet, damit jeder Mensch ihn in seiner Sprache hören und verstehen kann.
Der Kern des Pfingstgeschehens ist, dass die Apostel begannen zu verkündigen. Der Heilige Geist wurde ihnen gegeben, um den Glauben zu verkünden. Gott haucht seinen Geist, er gibt uns den Lebensatem seines Geistes, damit wir Gottes Wort sprechen können. Das war die Aufgabe der Apostel, das ist die Aufgabe der Kirche bis heute und das kann erst jetzt an Pfingsten wirklich beginnen.
Unser Glauben und unsere Worte des Glaubens und des Gebets haben ihre Kraft aus dem Geist Gottes. Er zeigt sich nicht durch Feuerzungen, sondern durch die Kraft der Worte, die von uns Christen gläubig gesprochen werden, und durch die Kraft unseres Glaubens, der uns die Worte des Glaubens auch leben lässt. Es sind Worte, die aufrichten und Halt geben, die aufbauen und die richtige Richtung weisen, die trösten und Kraft geben, die aber auch ins Herz treffen, uns bekehren, uns zurückholen und bekennen lassen, die uns vor dem Bösen bewahren und bereuen lassen.


Antwortpsalm

Ps 104 (103),1–2.24–25.29–30.31.34 (Kv: vgl. 30)
Kv Sende aus deinen Geist
und das Angesicht der Erde wird neu. – Kv
Oder:
Kv Halleluja. – Kv

Preise den HERRN, meine Seele! /
HERR, mein Gott, überaus groß bist du! *
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in einen Mantel, *
du spannst den Himmel aus gleich einem Zelt. – (Kv)

Wie zahlreich sind deine Werke, HERR, /
sie alle hast du mit Weisheit gemacht, *
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit, *
darin ein Gewimmel, nicht zu zählen:
kleine und große Tiere. – (Kv)

Verbirgst du dein Angesicht, sind sie verstört, /
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin *
und kehren zurück zum Staub.
Du sendest deinen Geist aus: Sie werden erschaffen *
und du erneuerst das Angesicht der Erde. – (Kv)

Die Herrlichkeit des HERRN währe ewig, *
der HERR freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen. *
Ich will mich freuen am HERRN. – Kv

Zweite Lesung

1 Kor 12,3b–7.12–13
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.
Schwestern und Brüder! Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.
Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. |F
Wort des lebendigen Gottes.

¬ Paulus stellt hier den Geist als die Lebenskraft der Kirche dar. Die Verschiedenheit der Gnadengaben, Dienste und Kräfte in der Kirche wird durch den einen Geist geeint, der sie alle trägt und ermöglicht. Die Einheit des Leibes, der aus vielen Gliedern besteht, wird durch den Geist bewirkt. Durch den Geist werden wir als Christen in der Taufe in diesen Leib Christi, die Kirche, aufgenommen. Er verbindet uns untereinander und er ist die Lebenskraft, die jedes einzelne Glied mit dem Haupt des Leibes, Jesus Christus, verbindet, sodass es nicht abstirbt, sondern Anteil am Leben Jesu hat. Das, was die Kirche tut, und das, womit auch wir unsere Berufung als Christen erfüllen, wird ermöglicht und getragen durch den Geist. Paulus sagt das ausdrücklich von dem Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Herrn, dem wichtigsten Ausdruck unseres Glaubens und somit der Grundlage allen christlichen Lebens. So erweist sich der Geist als der, der alles in allem ist, der – auch ohne, dass wir es jeweils bewusst merken – unser Leben als Christen erst möglich macht.

Sequenz


Komm herab, o Heilger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.

Stefan Langton (um 1200), Übertragung: Maria Luise Thurmair und
Markus Jenny (1971); GL 343f. · KG 483


Ruf vor dem Evangelium


Zum Vers Komm, Heiliger Geist … knien alle.
Halleluja. Halleluja.
Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe!
Halleluja.

Evangelium

Joh 20,19–23
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. |F
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

¬ So wie Lukas in der Apostelgeschichte die Geistsendung beschreibt, so kennen wir sie – 50 Tage nach Ostern unter großen Zeichen und mit einem Volksauflauf, sodass die Apostel gleich ihre erste große Predigt beginnen können.
Die Liturgie der Kirche macht uns aber etwas vorsichtiger. Pfingsten ist nicht einfach das Fest des Heiligen Geistes, sondern erst einmal der Abschluss des einen großen Osterfestes, das wir 50 Tage lang feiern, damit Ostern mit seiner überragenden Bedeutung für jeden von uns und in all seinen verschiedenen Aspekten ausreichend zur Geltung kommt. Dass die Geistsendung einer dieser Aspekte von Ostern ist, macht uns das Evangelium deutlich. Hier ist am Ostertag selbst die erste Gabe des Auferstandenen an die Jünger sein Heiliger Geist.
Wenn die Geistsendung, wenn Pfingsten so stark an Ostern zurückgebunden wird, dass bei Johannes die Auferstehung und die Gabe des Heiligen Geistes an die Jünger an einem Tag geschehen, dann lässt uns das am Ende der 50 Tage Ostern noch einmal neu verstehen.
Ostern ist eben mehr als nur die Auferweckung Jesu, in Jesus sollen wir alle auferstehen und schon jetzt das neue Leben empfangen, das dann im Himmel vollendet werden wird. Um aber dieses neue Leben zu erhalten, müssen wir Gottes Lebensatem empfangen, seinen Geist, der die ganze Welt durchdringt und sie erhält. Um an der Auferstehung Jesu Anteil zu haben, müssen wir mit ihm in unauflöslicher Gemeinschaft stehen. Daher ist der Gruß des Auferstandenen der Friedensgruß, der die Gemeinschaft zwischen ihm und den Jüngern, Gott und den Menschen herstellt. Eine alte Beschreibung des Heiligen Geistes ist, dass er die Liebe ist, die Vater und Sohn verbindet. Wenn er nun auch uns gesandt wird, dann sind wir hineingenommen in das innergöttliche Leben, einbezogen in die Liebe, die Gott als den Einen und Dreifaltigen im Tiefsten kennzeichnet. In diesem Geist werden auch die Sünden vergeben, die uns allein von Gott trennen können.
Heute, am Ende der Feier des einen großen Osterfests, erfährt Ostern für uns im Heiligen Geist seine Vollendung und Erfüllung, indem wir in Ostern hineingenommen werden. Heute dürfen wir in der Kraft des Heiligen Geistes sagen, dass auch wir mit Christus auferstehen und dass diese Auferstehung bereits in diesem Leben beginnt.


Credo



Fürbitten


Lasst uns zu Gott, unserem Vater, beten, der uns seinen Geist
schenkt, damit er bei uns bleibt und wir aus ihm leben:
V: Vater im Himmel, A: wir bitten dich, erhöre uns.
– Für alle, die sich um eine Erneuerung der Kirche bemühen, dass Gottes Geist ihnen die Kraft gibt und den Weg zeigt.
– Für die Professoren und Studenten der Theologie, dass ihr Studium sie zu immer größerer Einsicht in Gottes Liebe führt.
– Für jene, die sich auf einen Priester- oder Ordensberuf vorbereiten, dass sie in Glaube, Hoffnung und Liebe wachsen.
– Für die Jugendgruppen in der Kirche, dass sie sich vom Geist Gottes erfassen lassen.
– Für die Ehepaare, die es schwer miteinander haben, dass sie in der Kraft deiner Liebe wieder zueinanderfinden.
– Für unsere und für alle Verstorbenen, dass sie die Erfüllung ihres Lebens bei Gott finden.
Ewiger Gott, in deinem Geist willst du uns alle deine Gaben schenken. Höre unser Gebet und stärke uns durch deinen Geist, damit wir dich loben in Zeit und Ewigkeit. Amen.

Gabengebet


Allmächtiger Gott, erfülle die Verheißung deines Sohnes: Sende uns deinen Geist, damit er uns in die volle Wahrheit einführt und uns das Geheimnis dieses Opfers immer mehr erschließt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

Vom Tag
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken und diesen Tag in festlicher Freude zu feiern. Denn heute hast du das österliche Heilswerk vollendet, heute hast du den Heiligen Geist gesandt über alle, die du mit Christus auferweckt und zu deinen Kindern berufen hast. Am Pfingsttag erfüllst du deine Kirche mit Leben: Dein Geist schenkt allen Völkern die Erkenntnis des lebendigen Gottes und vereint die vielen Sprachen im Bekenntnis des einen Glaubens. Darum preisen dich alle Völker auf dem Erdenrund in österlicher Freude. Darum rühmen dich die himmlischen Kräfte und die Mächte der Engel und singen das Lob deiner Herrlichkeit.

Einladung zum Vaterunser


Damit wir Kinder Gottes sind, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen. So dürfen wir voll Vertrauen beten: Vater unser im Himmel …

Einladung zum Friedensgebet


Jesus Christus verheißt uns Gottes Geist, der in uns den Glauben weckt und uns fähig macht, Gott zu dienen. Deshalb bitten wir: Schau nicht auf unsere Sünden …

Kommunionvers

Vgl. Apg 2,4.11
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündeten Gottes große Taten. Halleluja.

Schlussgebet


Herr, unser Gott, du hast deine Kirche mit himmlischen Gaben beschenkt. Erhalte ihr deine Gnade, damit die Kraft aus der Höhe, der Heilige Geist, in ihr weiterwirkt und die geistliche Speise sie nährt bis zur Vollendung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Vom Heiligen Geist
Der gütige Gott hat (am heutigen Tag) die Jünger durch die Eingießung des Heiligen Geistes erleuchtet; er segne euch und schenke euch den Reichtum seiner Gaben.
Jenes Feuer, das in vielen Zungen auf die Jünger herabkam, reinige eure Herzen und entzünde in euch die göttliche Liebe.
Der Heilige Geist, der die vielen Sprachen im Bekenntnis des Glaubens geeint hat, festige euch in der Wahrheit und führe euch vom Glauben zum Schauen.
Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

***

Was damals geschah an äußeren Zeichen und inneren Wundern, dass da Menschen gewandelt wurden, dass da verschreckte Menschen nun Zeugnis gaben und über Nacht andere Menschen werden, das sollte immer wieder geschehen, wo Menschenherzen die Menschenmenge brechen. Wo dies geschieht, da ist der Mensch nicht mehr allein. Wir alle erleben es: Wir allein schaffen es nicht. Des Menschen Nerven und Gemüt sind den Dingen nicht gewachsen. Wir fallen in äußerste Einsamkeit, fallen aus der Angst nicht mehr heraus. Diesem Menschen wird heute gesagt, dass in seiner innersten Mitte der Glanz des gegenwärtigen Gottes ist, an seine Lebendigkeit sich anschmiegt, ihr göttliche Intensität gibt und den Menschen in eine Lebensfülle hineinreißt, die er nicht ahnen konnte.

Alfred Delp