Heute in Te Deum

Montag · 9. Dezember 2019

HOCHFEST DER OHNE ERBSÜNDE
EMPFANGENEN JUNGFRAU MARIA

Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er,
wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte,
und nahm seine Frau zu sich.
Matthäus 1,24

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria
Das Dogma der »ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria«, das Papst Pius IX. 1854 verkündet hat, bezieht sich auf eine Grundaussage unseres Glaubens: Gott setzt in Maria einen radikalen Neuanfang in seiner Geschichte mit den Menschen und unterbricht durch seine Menschwerdung den Kreislauf des Bösen. Mit »Erbsünde« ist kein persönliches falsches Verhalten vor Gott gemeint, sondern ein Hang zum Bösen und zum Tod, der seit der Sünde Adams auf der Menschheit lastet. Indem Gott Maria zur Mutter seines Sohnes erwählt, bewahrt er sie vor diesem Makel. Sie entspricht dieser Berufung durch ihr »Ja«, das sie durchträgt bis unter das Kreuz Jesu. Deshalb feiert die Kirche sie als Ersterlöste und Urbild der Menschheit. An ihr wird deutlich, wie Gott den Menschen von seinem Ursprung her gemeint hat; sie ist das unverdorbene Konzept Gottes vom Menschen.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Du Schwester auf dem Wege,
    den uns der Glaube führt,
    Maria, hilf uns allen,
    wie du zum Herrn zu stehn.

    Du nahmst das Wort des Engels
    bereiten Herzens an,
    gebarst der Welt in Armut
    den Sohn, der sie erlöst.

    Du trugest Angst und Sorgen
    und gingst zum Kreuz mit ihm,
    empfängst als Frucht des Leidens
    den Geist, der Leben wirkt.

    Zur Mutter seiner Jünger
    hat dich dein Sohn bestellt,
    dein Glaube, deine Liebe
    wirkt in der Kirche fort.

    Vereint mit Jesus Christus,
    erwirk uns seine Huld,
    damit wir Gott lobsingen,
    von seinem Geist erfüllt. Amen.
    Zeitgenössisch

  • PSALM 2

    Verse 1–8.10–12

    Warum toben die Völker, *
    warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
    Die Könige der Erde stehen auf, /
    die Großen haben sich verbündet *
    gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
    »Lasst uns ihre Fesseln zerreißen *
    und von uns werfen ihre Stricke!«
    Doch er, der im Himmel thront, lacht, *
    der Herr verspottet sie.
    Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, *
    in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
    »Ich selber habe meinen König eingesetzt *
    auf Zion, meinem heiligen Berg.«
    Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. /
    Er sprach zu mir: »Mein Sohn bist du. *
    Heute habe ich dich gezeugt.
    Fordre von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, *
    die Enden der Erde zum Eigentum.«
    Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, *
    lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
    Dient dem Herrn in Furcht /
    und küsst ihm mit Beben die Füße, damit er nicht zürnt *
    und euer Weg nicht in den Abgrund führt.
    Denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. *
    Wohl allen, die ihm vertrauen!
    PSALM-GEBET: Starker Gott, du zeigst deine Macht und niemand kann dir widerstehen. Errichte dein Reich der Liebe.

  • Lesung

    Lukas 1,30–31.38a

    Der Engel sagte zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: Dem sollst du den Namen Jesus geben. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Der Engel sagte zu Maria: Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

    Benedictus öffnen...

    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Unseren Herrn Jesus Christus, den Sohn der Jungfrau Maria, bitten wir:
    A: Herr, komm deinem Volk zu Hilfe.
    – Mach uns offen für neue Wege nach deinem Wort.
    – Hilf uns, dir in unserem Leben Raum zu geben.
    – Mach uns zu Zeugen von Gottes Liebe und Größe.

  • Vaterunser

    Gott will nicht ohne uns wirken, er fragt nach unserem Ja. Wir bekennen uns zu ihm, indem wir mit den Worten Jesu beten: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.
    Bei uns kommt noch alles darauf an, dass wir werden, was wir sind, dass wir den Ruf hören, der in Gnade auch an uns ergangen ist, dass wir in Freiheit in dieser Gnade das Ende tun, das dem von Gott gesetzten Anfang entspricht.

    Karl Rahner (1904–1984; Jesuit, Konzilstheologe und Hochschullehrer)


Segen

Gott, schenke uns deinen Segen und komm in unser Leben.
Nimm in uns Wohnung und heilige uns,
dass wir dein Tempel werden.
Lehre uns zu beten und dich zu suchen mit aller Kraft. Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gütiger Gott, dein Wort bleibe bei uns und gehe mit uns.


  • 1. Lesung

    Genesis 3,9–15.20°

    Nachdem der Mensch vom Baum gegessen hatte, rief Gott, der HERR, ihm zu und sprach: Wo bist du? Er antwortete: Ich habe deine Schritte gehört im Garten; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.
    Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, davon nicht zu essen? Der Mensch antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben. So habe ich gegessen.
    Gott, der HERR, sprach zu der Frau: Was hast du getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt. So habe ich gegessen. Da sprach Gott, der HERR, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch wirst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.
    Der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, Leben, denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

    Impuls

    Auch das Paradies hat offenbar Grenzen. Das legt zumindest die mythische Erzählung in Gen 3,3 nahe. Früchte vom Baum in der Mitte des Paradiesgartens sind tabu und es gilt die Ansage: Wer pflückt und isst, dem droht der Tod als Strafe. Dennoch zieht diese Grenze – wie in der Folge alle Grenzen – den Menschen magisch an. Drohende Gefahr scheint die Lust auf Leben erst recht zu entfachen. Zwischen Lebenslust und Tod wird der Mensch fortan pendeln. Das ist sein Schicksal. Doch ist diese Lust verwerflich? Muss man nicht auch sehen, dass sie den Menschen erst zum »Entdecker« macht? Er weitet seinen Horizont und stößt innerlich und äußerlich auf Neues. Zugleich erfährt er sich als ein freiheitliches Wesen, das »Ich« sagen und selbstbestimmt handeln kann. So gesehen hätte ihm in der Folge nichts Besseres als die Vertreibung aus dem Paradies passieren können. Außerdem gibt Gott sein Geschöpf ja nicht auf, sondern begleitet es in seiner Freiheit und seinem Wachstum.

  • 2. Lesung

    Epheser 1,3–6.11–12°

    Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
    Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.
    In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben.

    Impuls

    Das für die Menschen Entscheidende ist schon geschehen: In Christus Jesus hat uns Gott aus reiner Liebe und Gnade erwählt! Das heißt: Alles gut! Der Tod ist endgültig besiegt. Niemand kann aus dem Leben mit Gott herausfallen. Das sind mehr als nur freudige Aussichten. Wer es annährend begreifen kann, der darf Gott loben, preisen und danken. Ansonsten soll er sein Leben in der gütigen Gegenwart Gottes nach Herzenslust leben. Gott wird sich darüber freuen!

  • Evangelium

    Lukas 1,26–38°

    In jener Zeit wurde der Engel Gábriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
    Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
    Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
    Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
    Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.
    Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.
    Danach verließ sie der Engel.

    Impuls

    Auf schöne, fast poetisch-leichte Weise hat der Philosoph Heraklit von Ephesos (535–475 v. Chr.) einmal die zentrale Frage im Leben eines jeden Menschen formuliert: »Welcher Lebensweg könnte sich als gangbar erweisen?« Das will in der Tat wohl überlegt sein, hängen doch Glück und Wohlergehen wesentlich davon ab. Im Vergleich zu früheren Generationen können die jungen Frauen und Männer von heute ihren Lebensweg viel leichter und freier gestalten. Das ist ein riesiger Fortschritt in der Geschichte der Menschheit. Zur Zeit der Antike gab es solche Möglichkeiten für die jungen Menschen nicht. Da bestimmten Großfamilien über den Lebensweg. Einer jungen Frau wie Maria war völlig klar, dass man sie dazu bestimmt hatte, verheiratet zu werden und möglichst viele Kinder zu bekommen. So hat sie es dann ja auch erlebt. Dennoch hat sie schon früh erfahren, dass ihr Lebensweg unter einem unsagbar glücklichen Stern stehen sollte. Gott selbst hatte sich vorgenommen, seinen Weg mit dem ihren zu verbinden. Maria hat dazu »Ja« gesagt. Darin ist uns Maria das große Vorbild. Denn Gottes Wunsch, im Leben eines jeden Menschen die tragende Rolle zu spielen, hat seitdem nicht nachgelassen. Seien Sie also mutig und bitten Sie Gott in Ihr Leben. Sagen auch Sie »Ja«!


Gebet

Vater im Himmel, du willst in meinem Leben die tragende Rolle spielen. Ich will mutig sein und dich ganz in mein Leben bitten. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Der Glanz verfällt, die Zeit flieht hin,
    das Tagwerk zehrt an unsrer Kraft.
    Herr, Gott, an den kein Abend rührt,
    nimm uns Erschöpfte liebreich auf.

    Wir gehn dahin wie Tag und Traum;
    kein Wunsch hält unser Leben fest.
    Dein Glanz, o Herr, erstrahle uns,
    wenn unser kleines Licht erlischt.

    Gewähr uns dies, o guter Gott,
    du Vater, und du einz’ger Sohn,
    die ihr mit ihm, dem Heil’gen Geist,
    regiert durch Zeit und Ewigkeit. Amen.
    Nach „Telluris ingens conditor“; 7.-8. Jahrhundert
    Melodie: GL 704/705 · KG 679 · EG 467

  • PSALM 105

    Verse 1–9

    Dankt dem Herrn! /
    Ruft seinen Namen an! *
    Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
    Singt ihm und spielt ihm, *
    sinnt nach über all seine Wunder!
    Rühmt euch seines heiligen Namens! *
    Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.
    Fragt nach dem Herrn und seiner Macht; *
    sucht sein Antlitz allezeit!
    Denkt an die Wunder, die er getan hat, *
    an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.
    Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham, *
    ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
    Er, der Herr, ist unser Gott. *
    Seine Herrschaft umgreift die Erde.
    Ewig denkt er an seinen Bund, *
    an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter,
    an den Bund, den er mit Abraham geschlossen, *
    an den Eid, den er Isaak geschworen hat.
    PSALM-GEBET: Treuer Gott, du vergisst dein Volk nicht und schenkst ihm dein Heil. Mach uns bereit, dich zu suchen und dir zu danken.

  • LESUNG

    Genesis 3,14–15.20

    Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse. Adam nannte seine Frau Eva – Leben –, denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.

    Magnifikat öffnen...

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Jesus Christus, Sohn Gottes und Sohn der Jungfrau Maria, wir bitten dich:
    A: Herr, unser Gott, erhöre uns.
    – Für den Frieden im Heiligen Land.
    – Für die Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation in ihrem Kampf gegen Kindersterblichkeit und Seuchen.
    – Für Eltern, die sich Sorgen um ihre heranwachsenden Kinder machen.
    – Für alle Menschen, die Weihnachten in Einsamkeit und Entbehrung erleben.

  • Vaterunser

    Gott fordert uns auf, seinen Willen zu tun, damit wir leben. Er selber gibt uns die Kraft dazu. So beten wir: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, unser Schöpfer, der uns erlöst hat, segne uns.
Schenke uns den Glauben, von dir alles erwarten zu dürfen.
Komme uns entgegen mit deinem Heil.
Mache unser Leben fruchtbar und reich durch deine Gnade.
Amen.