Donnerstag · 13. August 2026
Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder,
der an mir sündigt, vergeben?
Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.
Matthäus 18,21b
Pontianus († 235) und Hippolyt († 235) werden gemeinsam gefeiert, weil beide von Kaiser Maximinus Thrax nach Sardinien verbannt wurden und dort als Märtyrer starben. Hippolyt war in der Zeit von Papst Calixt I., dem Vorgänger von Papst Pontianus, für eine strengere Bußordnung eingetreten, was zu einer Kirchenspaltung mit ihm als Gegenbischof geführt hatte. In der Verbannung trat Pontianus von seinem Amt zurück und Hippolyt verzichtete ebenfalls, sodass die Einheit wiederhergestellt war. Hippolyt wurde lange Zeit unter anderem die »Traditio apostolica«, eine Kirchenordnung, zugeschrieben. Sie diente bei der Liturgiereform nach dem 2. Vatikanischen Konzil als wichtige Grundlage bei der Formulierung des heutigen Zweiten Hochgebets der römisch-katholischen Liturgie.
L: 1 Petr 4,12–19; E: Joh 15,18–21
Morgenlob
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und in der Karwoche)
-
Hymnus
Was für ein fremdartiges Wunder,
der Weisheit Gottes
überaus schönes Kunstwerk,
die sichtbare Schöpfung,
die mitteilt
die Herrlichkeit des
allmächtigen Schöpfers
des Himmels und der Erde,
der alles Sichtbare
und Unsichtbare
durch das Wort
zusammenstellte.
Herr,
wie groß sind deine Werke,
rufen wir Gläubigen
und verherrlichen dich,
Anfangloser!
Orthodoxes Sticheron zu den Lichtpsalmen der Vesper
aus der Gebetsordnung für den Tag der Schöpfung am 1. September
zusammengestellt von Metropolit Nikodemos von Patras 1990 -
PSALM 25
Verse 4–11
Zeige mir, Herr, deine Wege, *
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich; /
denn du bist der Gott meines Heiles. *
Auf dich hoffe ich allezeit.
Denk an dein Erbarmen, Herr, /
und an die Taten deiner Huld; *
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel! *
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.
Gut und gerecht ist der Herr, *
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht, *
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.
Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue *
denen, die seinen Bund und seine Gebote bewahren.
Um deines Namens willen, Herr, verzeih mir; *
denn meine Schuld ist groß.
PSALM-GEBET: Treuer Gott, du hast uns zu dir gerufen. Reinige uns von unseren Sünden, damit wir deinen Weg gehen. -
Lesung
Matthäus 18,21–22
Petrus trat zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Benedictus - Lobgesang des Zacharias
Antiphon:
Der Herr hat an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat.
Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.
Benedictus
Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht
und ihm Erlösung geschaffen;er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor seinem Angesicht all unsre Tage.Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Bitten
Herr Jesus Christus, du verzeihst die Schuld, wir bitten dich:
A: Herr, sei uns gnädig.
– Mach auch uns bereit, einander zu verzeihen.
– Gib uns Geduld mit den Schwächen unserer Nächsten.
– Hilf uns, unsere Verantwortung füreinander zu sehen. -
Vaterunser
In unserer Erlösung hat Gott uns das neue Leben als seine Kinder geschenkt. Als seine Kinder haben auch wir die Kraft zu verzeihen. Wir beten: Vater unser im Himmel …
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Ora et labora
Ich halte Verzeihen für die entscheidende Lebensleistung. Ich glaube nicht, dass du Frieden mit dir selber findest, wenn du nicht Frieden mit anderen machst.
Hannes Ringlstetter (* 1970; Kabarettist, Musiker und TV Moderator)
Segen
Gott, segne uns mit deiner Liebe,
die Verletzungen heilt und Vergeben lehrt.
Segne uns mit deiner Erkenntnis,
die uns eigene Schuld sehen und bereuen lässt.
Segne uns mit deinem Geist,
damit wir in Gemeinschaft mit dem Nächsten vorangehen.
Amen.
Schriftlesung
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Allmächtiger Gott, sei mit uns durch dein Wort.
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Lesung
Ezechiel 12,1–12°
Das Wort des HERRN erging an mich: Menschensohn, du wohnst mitten im Haus der Widerspenstigkeit, das Augen hat, um zu sehen, doch sie sehen nicht, das Ohren hat, um zu hören, doch sie hören nicht; denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit.
Doch du, Menschensohn, pack dir Gepäck für die Verbannung und geh bei Tag vor ihren Augen weg, als ob du vor ihren Augen von deinem Wohnsitz in die Verbannung gehen würdest. Vielleicht sehen sie es; denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit. Trag dein Gepäck wie Gepäck für die Verbannung bei Tag vor ihren Augen hinaus! Du aber geh am Abend vor ihren Augen hinaus wie die Leute, die in die Verbannung ziehen!
Brich dir vor ihren Augen ein Loch in die Mauer und schaffe das Gepäck durch sie hinaus! Vor ihren Augen nimm es auf die Schulter! Schaffe es in der Dunkelheit hinaus! Verhülle dein Gesicht, damit du das Land nicht siehst! Fürwahr: Zum Mahnzeichen mache ich dich für das Haus Israel.
Ich tat so, wie mir befohlen wurde. Bei Tag trug ich mein Gepäck wie Gepäck für die Verbannung hinaus. Am Abend brach ich mit der Hand ein Loch durch die Mauer; in der Dunkelheit schaffte ich es hinaus. Dann nahm ich es vor ihren Augen auf die Schulter.
Da erging das Wort des HERRN an mich am nächsten Morgen: Menschensohn, hat nicht das Haus Israel, das Haus der Widerspenstigkeit, zu dir gesagt: Was machst du da? Sag zu ihnen: So spricht GOTT, der Herr: Der Fürst, der in Jerusalem wohnt, ist diese Last und das ganze Haus Israel, das darinnen wohnt.
Sag: Ich bin ein Mahnzeichen für euch. Wie ich getan habe, so wird ihnen getan; in die Verbannung, in die Gefangenschaft werden sie ziehen. Und der Fürst, der in ihrer Mitte ist, wird in der Dunkelheit die Schulter beladen und hinausgehen. In die Mauer wird man ein Loch brechen, um ihn durch sie hinauszuschaffen. Er wird sein Gesicht verhüllen, um mit seinen Augen das Land nicht zu sehen.Impuls
Zeichenhandlungen gehören zu den prophetischen Standardprozeduren. Wenn Worte nicht durchdringen, dann setzen Propheten Zeichen. Gott lässt sie die Zeichen setzen, wohl wissend, dass die Adressaten sie genauso wenig ernstnehmen wie die Worte der Propheten. Gott wendet sich mit dem Zeichen des Ezechiel an die, die denken, dass es schon nicht so schlimm werden wird, was Jerusalem erwartet. »Doch, es wird so schlimm kommen«, lässt Gott ausrichten. Widerspenstigkeit bleibt nicht folgenlos. Wenn Gier statt Gerechtigkeit und Unrecht statt Barmherzigkeit herrschen, dann werden Breschen in die Stadtmauern geschlagen werden. Wer Glück hat, bleibt am Leben, aber er wird durch die Löcher in der Mauer hindurch ins Exil gehen müssen. Ezechiel scheitert. Von Anfang an will man ihn nicht verstehen. Darin ergeht es ihm nicht anders als den anderen Propheten, die mit Zeichenhandlungen Gottes Warnungen zeigten und ignoriert wurden. Ezechiel schulterte sein Exilantengepäck, das an einem Stock befestigt war und aus einem Beutel mit Mehl, Wasser, einer Schale und eine Schlafmatte bestand. Er beeindruckte seine Zeitgenossen nicht. Die Frage ist, was die beeindrucken kann, die heute sagen: »So schlimm wird es schon nicht kommen«?
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Evangelium
Matthäus 18,21 – 19,1°
In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist!
Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast. Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.
Und es geschah, als Jesus diese Reden beendet hatte, verließ er Galiläa und zog in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordan.Impuls
Millionenfach sprechen Menschen täglich das Vaterunser. Es gibt Situationen, in denen brennt die fünfte Bitte in der Seele. Woher soll die Kraft kommen, dem anderen immer und immer wieder zu vergeben? Wieso muss ich immer und immer wieder den anderen verzeihen, obwohl sie an dem festhalten, was mir unerträglich ist? Petrus fasst für uns den Zweifel und auch die Verzweiflung darüber in Worte. Wie ernst ist die Vaterunserbitte zu nehmen? Die Antwort Jesu mit dem Gleichnis vom sogenannten Schalksknecht verschafft uns keine Erleichterung. Sie verlangt von uns Demut bis an den Rand der Selbstverleugnung. Sie verlangt von uns, barmherzig zu sein, wenn wir kalt und abweisend sein wollen. Sie fordert von uns, großzügig zu werden, wenn wir vorrechnen wollen, was in der Vergangenheit schwierig und verletzend war. Jesu Antwort an Petrus ist bei Lichte besehen die vollkommene Überforderung, die wir nur aushalten können, wenn wir uns selbst mit den Augen Gottes anzusehen versuchen. Wir sind darauf angewiesen, uns in einem anderen Licht zu sehen, wenn wir vergeben und vergeben und immer wieder vergeben. Aus uns heraus gelingt dies kaum. Der Blick auf uns selbst, der uns zeigt, wie sehr uns Gott liebt, obwohl wir so sind, wie wird sind, macht es uns möglich, barmherzig zu sein. Nein, er verlangt es von uns, barmherzig zu sein. Dazu sind wir zum Glück nicht allein. Die Schwestern und Brüder in der Gemeinde helfen und raten und unterstützen uns im mühsamen Weg, barmherzig zu sein – so wie die anderen Knechte im Gleichnis sich einmischen und traurig sind, wenn es keine Vergebung gibt.
Gebet
Du lehrst uns beten, Jesus. Von dir können wir lernen, was Vergebung ist. Du vergibst uns und willst, dass wir unseren Mitmenschen vergeben. Überwinde in uns den Unwillen. Mach uns vergebungsbereit. Sei in uns, damit wir deine Liebe weitergeben und der Welt zeigen, dass wir Gottes Kommen feiern und das Leben durch Versöhnung gelingt. Amen.
Abendlob
O Gott, komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und Karwoche)
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HYMNUS
Gott, deine Güte reicht so weit,
so weit die Wolken gehen;
du krönst uns mit Barmherzigkeit
und eilst, uns beizustehen.
Herr, meine Burg, mein Fels, mein Hort,
vernimm mein Fleh’n, merk auf mein Wort,
denn ich will vor dir beten.
Ich bitte nicht um Überfluss
und Schätze dieser Erden;
lass mir, so viel ich haben muss,
nach deiner Gnade werden!
Gib mir nur Weisheit und Verstand,
dich, Gott, und den, den du gesandt,
und mich selbst zu erkennen!
Christian F. Gellert (1757); EST 626 · CG 892 -
PSALM 114
Als Israel aus Ägypten auszog, *
Jakobs Haus aus dem Volk mit fremder Sprache,
da wurde Juda Gottes Heiligtum, *
Israel das Gebiet seiner Herrschaft.
Das Meer sah es und floh, *
der Jordan wich zurück.
Die Berge hüpften wie Widder, *
die Hügel wie junge Lämmer.
Was ist mit dir, Meer, dass du fliehst, *
und mit dir, Jordan, dass du zurückweichst?
Ihr Berge, was hüpft ihr wie Widder, *
und ihr Hügel, wie junge Lämmer?
Vor dem Herrn erbebe, du Erde, *
vor dem Antlitz des Gottes Jakobs,
der den Fels zur Wasserflut wandelt *
und Kieselgestein zu quellendem Wasser.
PSALM-GEBET: Allmächtiger Gott, du hast dein Volk durch das Meer geführt und es errettet. Löse, was in uns verhärtet ist, durch das Wasser des Lebens. -
LESUNG
Ezechiel 12,1–2
Das Wort des Herrn erging an mich: Menschensohn, du wohnst mitten unter einem widerspenstigen Volk, das Augen hat, um zu sehen, und doch nicht sieht, das Ohren hat, um zu hören, und doch nicht hört; denn sie sind ein widerspenstiges Volk.
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Magnifikat – Lobgesang Mariens
Antiphon:
Die Hungernden beschenkt der Herr mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.
Magnifikat
Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Fürbitten
Gott, du kennst unsere Herzen und kommst uns mit Erbarmen entgegen:
A: Gott, steh uns bei, dass wir zu dir umkehren.
– Für die ökumenische Gemeinschaft von Taizé und ihr Wirken.
– Für die Flüchtlinge in unserem Land.
– Für die entlassenen Strafgefangenen, die einen neuen Anfang suchen.
– Für alle, die sich überschuldet haben. -
Vaterunser
Gott weist uns den Weg zu sich. Er spricht auch in unserem Leben. Wir wollen ihm antworten und beten mit den Worten Jesu: Vater unser im Himmel …
Segen
Gott, segne uns, wenn wir den schweren Weg gehen,
wenn sich uns Mauern und Vorurteile entgegenstellen,
uns Unverständnis und Ablehnung entgegenschlägt.
Dann gib uns Glauben, Hoffnung und Liebe auf unserem
Weg. Amen.