Heute in Te Deum

Mittwoch · 12. August 2020

Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen,
da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18,20

Johanna Franziska von Chantal (1572–1641), Tochter eines burgundischen Parlamentspräsidenten, heiratete mit 20 Jahren und wurde Mutter von sechs Kindern. Nach dem Tod ihres Mannes durch einen Jagdunfall übernahm ihr Schwiegervater die Vormundschaft für die Kinder und forderte Johanna Franziska auf, sich auch um die Verwaltung seines Schlosses zu kümmern, wenn sie nicht wolle, dass ihre Kinder enterbt würden. Johanna Franziska suchte Rat bei einem Priester, der sie jedoch nicht ernst nahm und sie durch Bußübungen noch mehr belastete. In dieser Situation traf sie Franz von Sales. In ihm begegnete ihr ein Mensch, der sie ernst nahm. Beide verband fortan eine einzigartige geistliche Freundschaft, die ihnen half, den Weg zur Heiligkeit zu finden. Seine Grundregel: »Alles aus Liebe tun und nichts aus Zwang« gab ihr die Freiheit und Kraft, entgegen ihrem Wunsch, nicht in ein Kloster einzutreten, weiter zwei Schlösser zu verwalten und für ihre Kinder zu sorgen. Erst als diese versorgt waren, gründete sie zusammen mit Franz von Sales den Orden »Von der Heimsuchung Mariens« (Salesianerinnen) zur Pflege der Armen und Kranken, der sich innerhalb weniger Jahre in ganz Frankreich verbreitete. Nach dem Tod des Franz von Sales sichtete sie seinen Nachlass an Briefen, Predigten und geistlichen Gesprächen und gab seine Werke heraus. Sie förderte auch die Eröffnung seines Seligsprechungsprozesses.
L: Spr 31,10–13.19–20.30–31; E: Mk 3,31–35

Heute ist der Internationale Tag der Jugend.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Du Gott des Lichts, dem Vater gleich,
    du Licht, dem unser Licht entspringt,
    du ew’ger Tag: hör unser Flehn,
    das aus der Nacht zum Himmel dringt.

    Entreiße uns der Finsternis
    und aller Angst der Erdenmacht,
    streif ab von uns die Müdigkeit,
    die uns zum Guten träge macht.

    Du, Christus, bist das Licht der Welt,
    der Gott, dem gläubig wir vertraun,
    auf den im Dunkel dieser Zeit
    wir alle unsre Hoffnung baun.

    Aus ganzem Herzen preisen wir
    dich, Christus, Herr der Herrlichkeit,
    der mit dem Vater und dem Geist
    uns liebt in alle Ewigkeit. Amen.
    Nach »Consors paterni luminis« (7.–8. Jh.), Stundenbuch

  • PSALM 22

    Verse 23–32

    Herr, ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, *
    inmitten der Gemeinde dich preisen.
    Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn, /
    ihr alle vom Stamm Jakobs, rühmt ihn; *
    erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!
    Denn er hat nicht verachtet, *
    nicht verabscheut das Elend des Armen.
    Er verbirgt sein Gesicht nicht vor ihm; *
    er hat auf sein Schreien gehört.
    Deine Treue preise ich in großer Gemeinde; *
    ich erfülle meine Gelübde vor denen, die Gott fürchten.
    Die Armen sollen essen und sich sättigen; /
    den Herrn sollen preisen, die ihn suchen. *
    Aufleben soll euer Herz für immer.
    Alle Enden der Erde sollen daran denken /
    und werden umkehren zum Herrn: *
    Vor ihm werfen sich alle Stämme der Völker nieder.
    Denn der Herr regiert als König; *
    er herrscht über die Völker.
    Vor ihm allein sollen niederfallen die Mächtigen der Erde, *
    vor ihm sich alle niederwerfen, die in der Erde ruhen.
    Meine Seele, sie lebt für ihn; *
    mein Stamm wird ihm dienen.
    Vom Herrn wird man dem künftigen Geschlecht erzählen, /
    seine Heilstat verkündet man dem kommenden Volk; *
    denn er hat das Werk getan.
    PSALM-GEBET: Gütiger Gott, wende dich uns gnädig zu und komm uns mit deinem Erbarmen entgegen.

  • Lesung

    Matthäus 18,15

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.

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    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Jesus Christus, den Herrn seiner Kirche, bitten wir:
    A: Herr, sende uns deinen Geist.
    – Hilf uns, aufeinander zu achten und einander zu helfen.
    – Gib uns den Mut, gegen Verderbliches vorzugehen.
    – Vereinige uns im Gebet mit allen Menschen guten Willens.

  • Vaterunser

    Jesus Christus ermuntert uns zu beten und Gott ist bereit, uns zu hören, wenn wir sprechen: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Die Menschen heute wollen von allem etwas haben, auch vom Glauben. Ich will vom Glauben nichts haben – außer der Hoffnung, die mich weiterträgt.

    Arnold Stadler (* 1954; Schriftsteller)


Segen

Gott, allmächtiger Vater, segne uns,
sammle uns in deiner Kirche
um deinen Sohn Jesus Christus in unserer Mitte.
Segne unser Gebet, dass der Geist es trägt
und uns in Liebe zusammenschließt, damit die Welt glaubt.
Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Treuer Gott, dein Wort sei unser Erbe und unser Ziel.


  • Lesung

    Ezechiel 9,1–8a; 10,18–22

    Gott, der Herr, schrie mir laut in die Ohren: Das Strafgericht über die Stadt ist nahe. Jeder soll sein Werkzeug zum Zertrümmern in die Hand nehmen.
    Da kamen sechs Männer vom oberen Tor, das im Norden liegt. Jeder hatte sein Werkzeug zum Zertrümmern in der Hand. Unter ihnen war auch ein Mann, der ein leinenes Gewand anhatte; an seinem Gürtel hing Schreibzeug. Sie kamen herein und stellten sich neben den Altar aus Bronze.
    Die Herrlichkeit des Gottes Israels schwebte von den Kerubim, über denen sie war, hinüber zur Schwelle des Tempels. Er rief den Mann, der das leinene Gewand anhatte und an dessen Gürtel das Schreibzeug hing.
    Der Herr sagte zu ihm: Geh mitten durch die Stadt Jerusalem und schreib ein T auf die Stirn aller Männer, die über die in der Stadt begangenen Gräueltaten seufzen und stöhnen.
    Und ich hörte, wie er zu den anderen sagte: Geht hinter ihm her durch die Stadt und schlagt zu! Euer Auge soll kein Mitleid zeigen, gewährt keine Schonung! Alt und Jung, Mädchen, Kinder und Frauen sollt ihr erschlagen und umbringen. Doch von denen, die das T auf der Stirn haben, dürft ihr keinen anrühren. Beginnt in meinem Heiligtum!
    Da begannen sie bei den Ältesten, die vor dem Tempel standen.
    Er sagte zu ihnen: Macht den Tempel unrein, füllt seine Höfe mit Erschlagenen! Dann geht hinaus und schlagt in der Stadt zu! Sie schlugen zu und ich allein blieb übrig.
    Da verließ die Herrlichkeit des Herrn die Schwelle des Tempels und nahm wieder ihren Platz über den Kerubim ein. Die Kerubim bewegten ihre Flügel und hoben sich vor meinen Augen vom Boden empor. Sie gingen hinaus und die Räder liefen an ihrer Seite mit. Vor dem östlichen Tor am Haus des Herrn blieben sie stehen. Und die Herrlichkeit des Gottes Israels schwebte über ihnen.
    Es waren die Lebewesen, die ich unter dem Thron des Gottes Israels am Fluss Kebar gesehen hatte, und ich erkannte, dass es Kerubim waren. Jedes dieser Lebewesen hatte vier Gesichter und vier Flügel. Unter ihren Flügeln hatten sie etwas, das wie Menschenhände aussah. Ihre Gesichter glichen den Gesichtern, die ich am Fluss Kebar gesehen hatte. Jedes Lebewesen ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies.

    Impuls

    Die Nachrichten sind voll von Gräuelberichten. Überall wird die Würde der Menschen verletzt. Es gibt Tote und Verletzte durch Attentate, Gewalttaten, Kriegshandlungen und Unglücksfälle. Menschen werden gequält und umgebracht, weil sie zu einem anderen Volk, einer anderen Partei oder einer anderen Religion gehören. Wir haben uns an die Bilder gewöhnt. Die Menschheit hat seit den Grausamkeiten der Antike nichts dazugelernt.
    Ezechiel war wohl Zeuge solcher Grausamkeiten. Jerusalem und das ganze Land hatten darunter gelitten. Fremde Heere zerstörten die Stadt und brachten die Überlebenden in die Verbannung. Die belastenden Erfahrungen prägten auch die Visionen des Propheten. Doch jetzt sind es nicht mehr die politischen Gegner, sondern der Herr selbst, der das Unglück über die Menschen verhängt. Sein Gericht beginnt im Vorhof des Tempels und breitet sich über die ganze Stadt aus. Grund für die Vernichtung der Stadt ist die Entweihung des Tempels durch Götzendienst. Aber es gibt einige Einwohner, die sich am bösen Treiben nicht beteiligt haben. Ihnen wird als Schutzzeichen das T auf die Stirn gezeichnet, der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Mit diesem Buchstaben beginnt das Wort Tora (Gesetz). Sie hielten sich an die Vorschriften des Gesetzes und entgingen deshalb dem Strafgericht. Ihnen entzieht Gott seine Gegenwart nicht. Sie stehen unter dem Schutz seiner Flügel (Psalm 91,4).

  • Evangelium

    Matthäus 18,15–20°

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
    Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.
    Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
    Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
    Weiter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

    Impuls

    Wie sollen Christen mit Schuld und Versagen in ihren eigenen Reihen umgehen?
    Es ist unübersehbar: Es gibt sündige Menschen in der Kirche. Wenn wir im Credo von der heiligen Kirche sprechen, ist das eine Zielvorstellung. Wir sind von Gott zur Heiligkeit berufen und herausgefordert, uns dem Ideal immer mehr anzunähern. Aber es gibt Licht und Schatten, Tugend und Versagen, Schuld und Vergebung. In der Gemeinderegel, die Matthäus vorstellt, geht es darum, dass keiner seine Schuld mit sich allein ausmachen muss. Die Sünde des einen belastet alle. Darum sollen sich Einzelne und schließlich die ganze Gemeinde um den Bruder kümmern. In der Gemeinschaft der Kirche wird ausgelegt, was vor Gott richtig oder falsch ist. Wenn alle Versuche, den Irrenden zurückzuholen, nichts nützen, bleibt er doch als Bruder dem fürbittenden Gebet der Gemeinde empfohlen.


Gebet

Gott, wir gehen durch eine Welt voll Schatten und Licht. Du hast uns zu einer Gemeinschaft gerufen, die uns trägt und manchmal auch belastet. Vergib, wenn wir versagen, und lass uns erfahren, dass du die Herzen der Menschen verwandelst.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Du Quell des Lichts, Licht und Ursprung des Lichts,
    du Gütiger, sei unsern Bitten nah,
    da nun das Dunkel der Schuld vertrieben,
    erfüll’ uns dein Licht.

    Siehe, vorbei ist die Mühsal des Tags,
    wir sind ganz geborgen in deinem Blick;
    siehe, wir sagen dir Dank voll Freude
    zu aller Zeit.

    Der Sonne Scheiden bringt uns das Dunkel,
    doch nun leuchte jene Sonne uns auf,
    die warm umgibt die Schar heil’ger Engel
    mit goldenem Licht.

    Die Schuld, die der heut’ge Tag überdeckt',
    mögst, Christus, du tilgen gütig und mild,
    das Herz aber glühe in reinem Glanz
    zur Zeit der Nacht.

    Lobpreis dem Vater und Ruhm auch dem Sohn,
    dem Hauch des Geistes die gleichgroße Macht;
    mit herrlichem Zepter regieren sie alles
    in Ewigkeit. Amen.
    Nach »Luminis fons«; Alkuin († 804)

  • PSALM 79

    Verse 1–8

    Gott, die Heiden sind eingedrungen in dein Erbe, /
    sie haben deinen heiligen Tempel entweiht *
    und Jerusalem in Trümmer gelegt.
    Die Leichen deiner Knechte haben sie zum Fraß gegeben
    den Vögeln des Himmels, *
    die Leiber deiner Frommen den Tieren des Feldes.
    Ihr Blut haben sie wie Wasser vergossen /
    rings um Jerusalem *
    und keiner hat sie begraben.
    Zum Schimpf sind wir geworden /
    in den Augen der Nachbarn, *
    zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.
    Wie lange noch, Herr? Willst du auf ewig zürnen? *
    Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?
    Gieß deinen Zorn aus über die Heiden, /
    die dich nicht kennen, *
    über jedes Reich, das deinen Namen nicht anruft.
    Denn sie haben Jakob aufgezehrt *
    und seine Felder verwüstet.
    Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an! /
    Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen! *
    Denn wir sind sehr erniedrigt.
    PSALM-GEBET: Gütiger Gott, handele an uns nicht, wie es unsere Sünden verdienen. Komm zu uns und sprich das Wort des Heils.

  • LESUNG

    Ezechiel 9,1–2a

    Gott, der Herr, schrie mir laut in die Ohren: Das Strafgericht über die Stadt ist nahe. Jeder soll sein Werkzeug zum Zertrümmern in die Hand nehmen. Da kamen sechs Männer vom oberen Tor, das im Norden liegt. Jeder hatte sein Werkzeug zum Zertrümmern in der Hand.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

    Magnifikat öffnen...

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Gott, der allen, die zu ihm kommen, ein gnädiger Richter ist, bitten wir:
    A: Herr, unser Gott, erhöre uns.
    – Für die christlichen Gebets- und Bibelgruppen.
    – Für den Frieden zwischen den Religionen in Jerusalem.
    – Für die Staaten, in denen die Menschen Gewalt und Massakern ausgesetzt sind.
    – Für alle, die in ihrer Umgebung Frieden stiften.

  • Vaterunser

    Die Liebe ist die Erfüllung der Gebote. Wir hören auf Jesus Christus und beten: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne uns mit Menschen, die uns den Weg weisen.
Segne uns mit Menschen, die uns die Augen für Fehler öffnen.
Segne uns mit Menschen, die uns vom Bösen zurückhalten.
Segne uns mit Menschen, die uns deine Liebe zeigen
und uns zu dir zurückführen. Amen.