Heute in Te Deum

Mittwoch · 4. August 2021

Frau, dein Glaube ist groß.
Dir geschehe, wie du willst!
Matthäus 15,28b

Johannes Maria Vianney (1786–1859) wurde in einer französischen Bauernfamilie geboren. Nach menschlichem Ermessen fehlte ihm die intellektuelle Fähigkeit, um Priester zu werden, wie es seine Mutter und er selbst sehnlichst wünschten. Als er im Studium die erforderlichen Mindestleistungen nicht erbringen konnte, entschied der zuständige Generalvikar trotzdem, ihn zu weihen. Obwohl ihm Vorgesetzte zunächst die Absolutionsgewalt verweigerten, wurde er zum größten Beichtvater des 19. Jahrhunderts. Bis heute kommen alljährlich Hunderttausende Pilger nach Ars.
L: Ez 3,16–21; E: Mt 9,35 – 10,1

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Du höchstes Licht und ewger Schein,
    du Gott und treuer Herre mein,
    von dir der Gnaden Glanz ausgeht
    und leuchtet schön so früh als spät.

    O Gott, du schöner Morgenstern,
    gib große Lieb zu unserm Herrn
    und schenke uns die Einigkeit,
    dass niemand bleibt in Dunkelheit.

    Treib aus, o Licht, die Finsternis,
    behüt uns, Herr, vor Ärgernis;
    erneure uns in deiner Kraft,
    die Glauben, Hoffnung, Liebe schafft.

    Du Sonne ohne Untergang,
    wir singen dir den Lobgesang
    und preisen dich, Dreifaltigkeit,
    von nun an bis in Ewigkeit.
    Nach Johannes Zwick (1541/45); GL (1975) 557 · EG 441 · EST 469

  • CANTICUM

    Jesaja 40,9–11

    Steig auf einen hohen Berg, *
    Zion, du Botin der Freude!
    Erheb deine Stimme mit Macht, *
    Jerusalem, du Botin der Freude!
    Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! /
    Sag den Städten in Juda: *
    Seht, da ist euer Gott.
    Seht, Gott der Herr kommt mit Macht, *
    er herrscht mit starkem Arm.
    Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: *
    Alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her.
    Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, *
    er sammelt sie mit starker Hand.
    Die Lämmer trägt er auf dem Arm, *
    die Mutterschafe führt er behutsam.
    CANTICUM-GEBET: Barmherziger Gott, du bist in Jesus Christus zu uns gekommen, führe uns in seiner Nachfolge zu dir.

  • Lesung

    Matthäus 15,26–28

    In jener Zeit erwiderte Jesus einer kanaanäischen Frau: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, du hast Recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Eine kanaanäische Frau kam zu Jesus und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids!

    Benedictus öffnen...

    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Gott, der uns erschaffen hat und nicht alleinlässt, rufen wir an:
    A: Gott, sei du uns nahe.
    – Gib uns zuversichtliche Beharrlichkeit im Gebet.
    – Stärke unsere Hoffnung auf deine Hilfe, wo wir ratlos sind.
    – Mach uns bereit, keinen Menschen aus unserer Liebe auszuschließen.

  • Vaterunser

    Gott stärkt durch seine Verheißungen unsere Zuversicht. So beten wir voll Vertrauen: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Die wortgewandte Ausländerin (gibt) den ersten Anstoß, dass sich die »Jesusbewegung« nicht nur auf das Volk Israel beschränkte, sondern dass es zur Öffnung zu anderen Völkern und Kulturen kam. Dadurch hat sich auch das Christentum permanent weiterentwickelt.

    Johannes Eckert (* 1969; Benediktinerabt)


Segen

Gott, barmherziger Vater, segne uns.
Lass uns erkennen, dass wir von dir beschenkt sind.
Segne uns, wenn wir uns an deinen Gaben erfreuen.
Erhalte uns die Hoffnung,
dass wir bei dir die Fülle des Lebens finden. Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gütiger Gott, erfülle uns mit Freude durch dein Wort.


  • Lesung

    Numeri 13,1–2.25 – 14,1.26–29.34–35

    In jenen Tagen sprach der Herr in der Wüste Paran zu Mose: Schick einige Männer aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will. Aus jedem Väterstamm sollt ihr einen Mann aussenden, und zwar jeweils einen der führenden Männer.
    Vierzig Tage, nachdem man sie zur Erkundung des Landes ausgeschickt hatte, machten sie sich auf den Rückweg. Sie kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wüste Paran nach Kadesch. Sie berichteten ihnen und der ganzen Gemeinde und zeigten ihnen die Früchte des Landes. Sie erzählten Mose: Wir kamen in das Land, in das du uns geschickt hast: Es ist wirklich ein Land, in dem Milch und Honig fließen; das hier sind seine Früchte. Aber das Volk, das im Land wohnt, ist stark und die Städte sind befestigt und sehr groß.
    Auch haben wir die Söhne des Anak dort gesehen. Amalek wohnt im Gebiet des Negeb, die Hetiter, die Jebusiter und Amoriter wohnen im Gebirge und die Kanaaniter wohnen am Meer und am Ufer des Jordan.
    Kaleb beruhigte das Volk, das über Mose aufgebracht war, und sagte: Wir können trotzdem hinaufziehen und das Land in Besitz nehmen; wir werden es gewiss bezwingen.
    Die Männer aber, die mit Kaleb zusammen nach Kanaan hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nichts gegen dieses Volk ausrichten; es ist stärker als wir.
    Und sie verbreiteten bei den Israeliten falsche Gerüchte über das Land, das sie erkundet hatten, und sagten: Das Land, das wir durchwandert und erkundet haben, ist ein Land, das seine Bewohner auffrisst; alle Leute, die wir dort gesehen haben, sind hochgewachsen.
    Sogar die Riesen haben wir dort gesehen – die Anakiter gehören nämlich zu den Riesen. Wir kamen uns selbst klein wie Heuschrecken vor und auch ihnen erschienen wir so.
    Da erhob die ganze Gemeinde ein lautes Geschrei und das Volk weinte die ganze Nacht.
    Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron: Wie lange soll das mit dieser bösen Gemeinde so weitergehen, die immer über mich murrt? Ich habe mir das Murren der Israeliten jetzt lange genug angehört. Sag ihnen: So wahr ich lebe – Spruch des Herrn –, ich will euch das antun, womit ihr mir die Ohren voll geschrien habt: Hier in der Wüste sollen eure Leichen liegen bleiben, alle ohne Ausnahme; jeder von euch, der gemustert worden ist, wird sterben, alle Männer von zwanzig Jahren und darüber, die über mich gemurrt haben.
    So viele Tage, wie ihr gebraucht habt, um das Land zu erkunden, nämlich vierzig Tage, so viele Jahre lang – für jeden Tag ein Jahr – müsst ihr die Folgen eurer Schuld tragen, also vierzig Jahre lang; dann werdet ihr erkennen, was es heißt, mir Widerstand zu leisten.
    Ich, der Herr, habe gesprochen. Unwiderruflich werde ich es mit dieser ganzen bösen Gemeinde so machen, die sich gegen mich zusammengerottet hat: In dieser Wüste finden sie ihr Ende, hier müssen sie sterben.

    Impuls

    Die Israeliten haben die Fleischtöpfe Ägyptens gegen die karge Freiheit auf der Sinaihalbinsel eingetauscht. Sollten sie zu Beginn des Auszugs noch der Meinung gewesen sein, dass ihnen bald das Leben von der schönsten Seite winkt, werden sie spätestens jetzt auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Das Leben nomadisierender Gruppen in diesem Landstrich ist außerordentlich anstrengend und die verheißene Landnahme kein gemütlicher Spaziergang. Schließlich ist Kanaan nicht menschenleeres Niemandsland und die dort Ansässigen sind nicht unbedingt begeistert über eventuelle neue Zuwanderer, mit denen sie die vorhandenen Ressourcen teilen müssten. Die aktuelle Flüchtlingsdebatte (nicht nur) in Europa zeigt schonungslos, wie essenzielle Probleme in der Menschheitsgeschichte über die Jahrtausende hinweg konstant dramatisch und zugleich ungelöst bleiben.
    Num 14,2–4 berichtet, wie das ganze Volk sich gegen Mose und Aaron auflehnt, einen neuen Anführer wählen und nach Ägypten zurückkehren möchte. Allein, daraus wird nichts. Das Vertrauen in den Ruf des HERRN und in das Unternehmen mit Namen Freiheit ist dahin. Die Israeliten werden 40 Jahre ein unstetes Leben auf dem Sinai führen; viele werden dort sterben; von dem Traum, auf absehbare Zeit eine neue Heimat zu finden, müssen sie sich verabschieden.
    Die Zahl derer, die in diesem Augenblick ganz Ähnliches erleben, ist erschreckend groß – und eine humane Lösung für alle Betroffenen eher nicht in Sicht. Ob die nächsten 40 Jahre reichen werden, um die Situation langfristig zu entspannen?

  • Evangelium

    Matthäus 15,21–28°

    In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort.
    Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her! Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
    Doch sie kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
    Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen.
    Da entgegnete sie: Ja, Herr! Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
    Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen, wie du willst.
    Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

    Impuls

    Es gibt Evangelientexte, in denen begegnen wir einem Jesus, der sperrig und ziemlich irritierend wirkt. Jesu schroffe Zurückweisung der Heiden mag uns stören, aber die Texte liegen nun einmal vor. Nach allem, was dem jüdischen Volk jahrhundertelang an Unterdrückung durch die Heiden (d. h. durch Nicht-jüdisch-Gläubige) angetan worden war, ist die vehemente Abgrenzung frommer Juden gegenüber diesen Ungläubigen und deren Bezeichnung als Hunde vom menschlichen Standpunkt her mitunter nachvollziehbar. Nur aus dem Mund des gütigen Jesus hätten wir sie nicht erwartet, oder?
    Die Frage, ob es sich bei dieser Überlieferung um ein wortgetreues Jesuszitat handelt oder ob es ihm später in den Mund gelegt wurde, vermögen wir, wie bei manchen anderen Stellen, nicht absolut zu klären. Was allerdings eindeutig in der Szene durchschimmert, ist die allgemeine jüdische Glaubensüberzeugung, dass JHWH einen ganz speziellen, einzigartigen Bund mit seinem Volk geschlossen hat und dass er, wenn auch nicht ausschließlich, so doch an erster Stelle sich diesem seinem Volk zuwendet, und anschließend erst den anderen Völkern. Die ersten Christusgläubigen kamen aus der jüdischen Tradition. Die Öffnung hin zum gleichberechtigten Nebeneinander von Juden- und Heidenchristen brauchte Zeit und sehr viel Überzeugungskraft vonseiten eines Petrus und eines Paulus, samt MitarbeiterInnen – so nachzulesen in der Apostelgeschichte und in den paulinischen Schriften. Die Kanaanäerin im obigen Text oder die Syrophönizierin, wie Markus sie nennt, steht stellvertretend für die Heiden, die auch zum rechten Glauben fanden und denen Gottes Liebe genauso zuteilwird wie seinem auserwählten Volk.


Gebet

Guter Gott, wir sind oft in unseren festgefahrenen Gedanken- und Handlungsmustern so verstrickt, dass es uns gar nicht in den Sinn kommt, unseren Blickwinkel zu ändern. Schenke uns deinen lebendigen Geist des Aufbruchs, damit wir immer wieder offen werden für Erneuerung und mutig für Ungewohntes, gegen alle lähmende Angst und Unsicherheit. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Du Urheber und Herr der Zeit!
    In fester Ordnung zeichnest du
    den hellen Tag durch Arbeit aus,
    die Nacht jedoch durch Schlaf und Ruh’,

    Ein laut’res Herz richt’ auf dich aus,
    dass unheilvolle Ruhe nicht
    es öffne für des Bösen Pfeil,
    der grausam es verwunden will.

    Frei von Begierde sei das Herz,
    dass es in jener Glut nicht brenn’,
    die sich in unsre Sinne schleicht,
    die Lebenskraft des Geistes schwächt.

    Gewähr dies, milder Vater du,
    und du, Einz’ger, dem Vater gleich,
    zusammen mit dem Tröstergeist
    die Herrschaft führt in Ewigkeit. Amen.
    Nach: „Sator princepsque“; 7.-8. Jahrhundert

  • PSALM 126

    Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete, *
    da waren wir alle wie Träumende.
    Da war unser Mund voll Lachen *
    und unsere Zunge voll Jubel.
    Da sagte man unter den andern Völkern: *
    »Der Herr hat an ihnen Großes getan.«
    Ja, Großes hat der Herr an uns getan. *
    Da waren wir fröhlich.
    Wende doch, Herr, unser Geschick, *
    wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
    Die mit Tränen säen, *
    werden mit Jubel ernten.
    Sie gehen hin unter Tränen *
    und tragen den Samen zur Aussaat.
    Sie kommen wieder mit Jubel *
    und bringen ihre Garben ein.
    PSALM-GEBET: Herr, säe du dein Wort in unser Leben und lass es wachsen, damit wir voll Freude die Ernte unseres Lebens einbringen.

  • LESUNG

    Numeri 13,30–31

    In jenen Tagen beruhigte Kaleb das Volk, das über Mose aufgebracht war, und sagte: Wir können trotzdem hinaufziehen und das Land in Besitz nehmen; wir werden es gewiss bezwingen. Die Männer aber, die mit Kaleb zusammen nach Kanaan hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nichts gegen dieses Volk ausrichten; es ist stärker als wir.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Jesus sagte: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen.

    Magnifikat öffnen...

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Unseren Gott, der Bitten hört und seine Hilfe schenkt, rufen wir an:
    A: Herr, höre unser Gebet.
    – Für alle Christen, die regelmäßig in Gebetsgruppen ihren Glauben teilen.
    – Für Fortschritte im Dialog zwischen Israelis und Palästinensern.
    – Für Flüchtlinge, die aus politischen Gründen ihre Heimat verlassen mussten.
    – Für alle Menschen, die kein Zutrauen zu sich selbst haben.

  • Vaterunser

    Gott gibt uns Anteil an seinen Verheißungen. So beten wir voll Zuversicht: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne uns mit deiner Gerechtigkeit,
die uns auf dich ausrichtet.
Segne uns mit deiner Gerechtigkeit,
die jedem das Seine gönnt und gibt.
Segne uns mit deiner Gerechtigkeit,
die uns recht und richtig macht. Amen.