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Donnerstag · 30. Mai 2024

FRONLEICHNAM

Christus ist der Mittler des neuen Bundes,
auf dass durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung
von den Übertretungen unter dem ersten Bund,
die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.
Hebräer 9,15

Das Wort Fronleichnam setzt sich zusammen aus dem mittelhochdeutschen fron (= Herr) und lichnam (= Leib). Das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi entstand im Zuge eines Wandels der eucharistischen Frömmigkeit. Ursprünglich bestand diese ganz in der Mitfeier des Gottesdienstes und im Empfang des Leibes und Blutes des Herrn. Als dann für die neu bekehrten Völker die Liturgie in der lateinischen Sprache nicht mehr verständlich war, bildete sich eine zunehmende Distanz zwischen dem liturgischen Geschehen und den Gläubigen. Dazu kam eine immer strengere Bußdisziplin, die den Gläubigen das Bewusstsein vermittelte, als Sünder der Begegnung mit dem Herrn in seiner eucharistischen Gestalt nicht würdig zu sein. So wurde das ehrfurchtsvolle Schauen auf das Geschehen am Altar immer wichtiger. Das Brot bekam die Gestalt einer weißen Scheibe, die hoch erhoben wurde, damit sie für die Mitfeiernden auch von ferne sichtbar war. Aufgrund einer Vision der Nonne Juliane von Lüttich im Jahre 1209 wurde von ihrem Bischof ein eigenes Fest zur Verehrung des im eucharistischen Brot gegenwärtigen Herrn eingeführt, das dann von Papst Urban IV. auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Heute stellt die Prozession, die traditionell an diesem Tag stattfindet, ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens an die bleibende Gegenwart des Herrn in der Eucharistie dar.

Morgenlob

Herr, ?ffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verk?nde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entf?llt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Wunderbar ist das Geheimnis,
    beuget euch und betet an.
    Was die Sinne nie erkennen,
    wird dem Glauben offenbar.
    Christus schenkt uns sein Vermächtnis:
    Brot und Wein wird Fleisch und Blut.

    Wunderbar ist das Geheimnis,
    ewig währt der Neue Bund,
    alle Feindschaft ist vernichtet,
    Gott und Menschen sind versöhnt.
    Christus lebt in seiner Kirche:
    Gott in uns und wir in ihm.

    Schwestern, Brüder nun geworden –
    durch das eine Brot ein Leib.
    Darf es da noch Spaltung geben,
    wo die Liebe uns vereint?
    Darum lasst uns Einheit stiften,
    Frieden für die ganze Welt.

    Lasst uns alle tief verehren
    dieses heilge Sakrament.
    Lasst uns Gott, den Vater, loben,
    der uns seinen Sohn gesandt:
    Christus wird im Geist der Liebe
    Brot und Leben für die Welt. Amen.
    Deutsches Hymnar

  • CANTICUM

    Weisheit 16,20–21.26; 17,1

    Herr, dein Volk nährtest du mit der Speise der Engel *
    und unermüdlich gabst du ihm fertiges Brot vom Himmel.
    Deine Gabe gewährte jeden Genuss /
    und entsprach jedem Geschmack; *
    sie offenbarte deine zarte Liebe zu deinen Kindern.
    Sie erfüllte das Verlangen eines jeden, der sie genoss, *
    und verwandelte sich in alles, was einer wollte.
    Deine geliebten Söhne, Herr, sollten daraus lernen: /
    Nicht die verschiedenartigen Früchte ernähren
    den Menschen, *
    sondern dein Wort erhält alle, die dir vertrauen.
    Groß und nicht zu ergründen sind deine Entscheide; *
    darum verfiel in Irrtum, wer sich nicht belehren ließ.
    CANTICUM-GEBET: Gütiger Gott, du willst das Leben aller Menschen. Nähre uns mit deinem Wort, das uns lehrt, füreinander einzustehen und zu teilen.

  • Lesung

    Markus 14,22–23

    Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann?

    Benedictus öffnen...

    Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.

    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Jesus Christus, du lädst uns an deinen Tisch. Wir bitten dich:
    A: Bleibe bei uns, Herr.
    – Stärke uns durch deine Gegenwart in Brot und Wein.
    – Mach die Erinnerung an deine Liebe fruchtbar für unser Leben.
    – Vereine alle Christen im Glauben und in der Liebe an deinem Tisch.

  • Vaterunser

    Jesus Christus nimmt unser Leben hinein in sein Leben beim Vater. So können wir beten: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Es ist möglich, die dunkle Nacht zu durchqueren mit der strahlenden Überzeugung, dass alle Dinge zum Guten wirken für die, die Gott lieben. Selbst die sternloseste Mitte der Nacht kann den Anbruch einer großen Erfüllung ankündigen.

    Martin Luther King (1929–1968; US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler)


Segen

Gott, deine Nähe stärke uns.
Deine Liebe nähre uns.
Dein Geist belebe uns. Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Heiliger Gott, reinige uns durch dein Wort.


  • 1. Lesung

    Exodus 24,3–8°

    In jenen Tagen kam Mose und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtssatzungen des HERRN. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun.
    Mose schrieb alle Worte des HERRN auf. Am frühen Morgen stand er auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels.
    Er schickte die jungen Männer der Israeliten aus und sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den HERRN. Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar. Darauf nahm er das Buch des Bundes und verlas es vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun; und wir wollen es hören.
    Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der HERR aufgrund all dieser Worte mit euch schließt.

    Impuls

    Vergossenes Blut sehen wir nur von ferne. In Nachrichtenbildern begegnet es uns, wenn wir nicht rechtzeitig abschalten. Wir versuchen uns zu sagen, dass es mit uns nichts zu tun hat. Aber die Zeiten sind blutig. Sie sind blutiger als in dieser Episode aus Israels Zeit in der Wüste. Wer heute Blut vergießt, will das Leben zerstören, will die Welt nicht retten, sondern sie lieber durcheinanderbringen. Schutz gibt es offensichtlich nur um den Preis von Blut. Auch heute werden die Schwachen, die Überfallenen, die Verschleppten gerettet, wenn Blut zu ihrem Schutz vergossen wird. Was in der Wüste geschah, war eine Feier zum Schutz der Schwachen. Gott hat einen Bund mit Israel geschlossen und Mose bestätigt den Bund mit dem Blut von Tieren. Mose hat Israel erinnert, dass Gott es rettet. Schon einmal hat Gott Israel gerettet, als der Todesengel die Erstgeborenen der Ägypter überfiel und das Blut an Israels Türen ihr Leben schützte. Schon einmal hat Gott Israel gerettet, als sie sicher durch die Fluten des Roten Meeres kamen. Der Preis war hoch. Rettung gab es nur, weil Blut vergossen wurde. In den Fluten des Roten Meeres, in der Wüste, auf Golgatha.

  • 2. Lesung

    Hebräer 9,11–15°

    Christus ist gekommen als Hohepriester der künftigen Güter durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist. Nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ist er ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt.
    Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, um wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst als makelloses Opfer kraft des ewigen Geistes Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.
    Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.

    Impuls

    Der Preis für die Befreiung war hoch. Er wurde mit Blut entrichtet. Jesus zahlte ihn. Unsere Befreiung kostete Jesu Blut. Vielleicht deutlicher als andere Abschnitte im Neuen Testament betont der Hebräerbrief das. Er versteht Jesu Tod als Opfer. Dieses kultische Verständnis des Kreuzestodes Jesu braucht die Erinnerung an die Gottesdienste und Opfer im Tempel von Jerusalem. Es knüpft daran an, wie Mose den Bund Gottes mit Israel vollzog. In den Worten aus dem Hebräerbrief wird Jesus als der Hohepriester beschrieben. Er ist der Hohepriester, der zugleich auch das Opfer ist, das vom Priester dargebracht wird. Die Verfehlungen des Volkes übernimmt Jesus, lässt sich so behandeln, als hätte er all das Übel der Welt zu verantworten. Jesus lässt sich schuldig sprechen für Hass und Gewalt, die nicht er verübt hat. Er wird getötet wie das Opfertier, damit mit ihm das Übel, der Hass und die Gewalt stirbt. Mose hatte einen Bund mit Gott durch das Blut der Tiere geschlossen und das Volk wurde befreit. Jesu Tod ist ein neuer Bund mit Gott, der mit Jesu Blut geschlossen wird, und wir werden frei. Der Preis war hoch. Mose wusste das, der Hebräerbrief predigt das. Heute feiern wir das. Rettung gab es nur, weil Blut vergossen wurde.

  • Evangelium

    Markus 14,12–16.22–26°

    Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm zu schlachten pflegte, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?
    Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt.
    Folgt ihm, bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann? Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor! Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.
    Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
    Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von Neuem davon trinke im Reich Gottes.
    Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.

    Impuls

    Die Jünger fragen, wo sie mit ihrem Freund, Lehrer und Seelenführer das Paschamahl feiern können. Die Frage ist berechtigt. Sie hatten ihr Zuhause aufgegeben, als sie sich Jesus angeschlossen haben. Sie hatten kein Haus mehr, in dem sie als Familie zusammen mit Jesus das Paschafest feiern können. Sie waren mit Jesus zusammen in vielen Häusern willkommene Gäste gewesen. Wer würde sie einladen? Wessen Gäste würden sie sein? Jesu Antwort war überraschend und wegweisend. Sie werden Jesu Gäste sein. Bei ihm werden sie feiern. Bei ihm werden sie im Brot und Wein den Geschmack der Freiheit kosten. Jesus wird sie daran erinnern, dass Gott einst Israel aus der Sklaverei des Pharao befreit hat. Jesus wird jetzt mit ihnen die Rettung Israels vom Tod feiern und sie werden aus seinem Mund hören, dass sein Leib und sein Blut die Rettung und die Freiheit sind. Bei niemand anderem sollten sie zu Gast sein als bei Jesus selbst. So wird es bleiben. Die Freundinnen und Freunde Jesu werden unterwegs sein, in den Häusern und in der Zeit einkehren, werden willkommene Gäste sein, sie werden Jesu Worte weitertragen. Aber wenn es um die Rettung und die Freiheit geht, sind und bleiben sie Jesu Gäste. Wenn es um die Zukunft geht, dann sind Brot und Wein, der Leib und das Blut Jesu, der Vorgeschmack des Himmels.


Gebet

Jesus Christus, du lädst uns ein. Du bist Brot. Du bist Wein. Du bist Rettung. Du bist Freiheit. Du bist das Leben. Du lädst uns ein und wir kommen. Hungrig, durstig, verwundet, gefangen, verzweifelt. Du lädst uns ein. Und wir schmecken dich. Wir schmecken das Glück. Wir schmecken das Leben. Wir schmecken den Himmel. Du lädst uns ein und wir sind bei dir zuhause. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entf?llt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Liebe, die sich tief herabbeugt,
    hat die Kraft, uns aufzurichten.
    Jesus hat sie uns gezeigt.

    Brot und Wein auf seinem Tisch –
    göttlich nährt uns seine Liebe,
    lädt auch Sünder dazu ein: Kv

    Sklavendienst an seinen Jüngern –
    als Gesetz des Neuen Bundes,
    Zeichen, das er hinterlässt: Kv

    Abschiedsworte voller Leben –
    Trost und Weisung für die Freunde
    und für eine ganze Welt: Kv

    Liebe, die sich tief herabbeugt,
    hat die Kraft, uns aufzurichten.
    Jesus hat sie uns gezeigt.
    C. D.

  • PSALM 105

    Verse 39–45

    Eine Wolke breitete Gott aus, um sie zu decken, *
    und Feuer, um die Nacht zu erleuchten.
    Als sie ihn baten, schickte er Wachteln *
    und sättigte sie mit Brot vom Himmel.
    Er öffnete den Felsen und Wasser entquoll ihm, *
    wie ein Strom floss es dahin in der Wüste.
    Denn er dachte an sein heiliges Wort *
    und an Abraham, seinen Knecht.
    Er führte sein Volk heraus in Freude, *
    seine Erwählten in Jubel.
    Er gab ihnen die Länder der Völker *
    und ließ sie den Besitz der Nationen gewinnen,
    damit sie seine Satzungen hielten /
    und seine Gebote befolgten. *
    Halleluja!
    PSALM-GEBET: Treuer Gott, du vergisst dein Volk nicht. Du willst uns reich beschenken und auf deinem Weg führen. Hilf uns, dass wir mit dir in unserem Leben rechnen.

  • LESUNG

    Exodus 24,3

    Mose kam und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtsvorschriften des Herrn. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von Neuem davon trinke im Reich Gottes.

    Magnifikat öffnen...

    Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Gott, unser Vater, voll Vertrauen bitten wir dich:
    A: Gott, wir rufen zu dir.
    – Für alle, die haupt- und ehrenamtlich einen Dienst in der Seelsorge wahrnehmen.
    – Für die Hungernden in den Staaten mit Misswirtschaft und Korruption.
    – Für Familien, die in reichen Ländern von Armut bedroht sind.
    – Für Menschen, die sich vor der Not in ihrer Umgebung verschließen.

  • Vaterunser

    In Jesus Christus haben wir den Mittler, durch den wir das verheißene Erbe erlangen. Wir beten mit seinen Worten: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne unsere Gebete
mit aufrichtiger Hingabe.
Segne unsere Feiern
mit dem brennenden Wunsch nach Einheit.
Segne unsere Gemeinschaft
mit der Liebe, die in Jesus Christus gründet. Amen.

Maria Laach ist ein ausgezeichneter Arbeitgeber!