Heute in Te Deum

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Horch, eine helle Stimme ruft,
    die alle Finsternis durchbricht:
    Erwacht vom Schlaf und träumt nicht mehr,
    vom Himmel strahlt euch Christi Licht.

    Erhebet euch, die Stunde schlägt,
    kehrt um von jeder bösen Tat!
    Und seht: Der helle Morgenstern
    verkündet, dass das Heil euch naht.

    Gott sendet uns das reine Lamm,
    zu tilgen jede Sündenschuld;
    so lasst uns eilends zu ihm gehn,
    vertrauend flehn um seine Huld.

    Herr, wenn du wiederkommst im Licht
    als Richter dieser Erdenzeit,
    dann sei barmherzig unsrer Not
    und hole heim, was noch verstreut.

    Verherrlichung und Lob sei dir
    und deinem eingebornen Sohn,
    dem Geiste, der uns Beistand ist,
    durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
    Nach »Vox clara ecce intonat« (spätestens 10. Jh.),
    Stundengebet Abtei Kellenried

  • CANTICUM

    Jesaja 35,1–4a.5–7a.8.10

    Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, *
    die Steppe soll jubeln und blühen.
    Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, *
    jubeln soll sie, jubeln und jauchzen.
    Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, *
    die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon.
    Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, *
    die Pracht unseres Gottes.
    Macht die erschlafften Hände wieder stark *
    und die wankenden Knie wieder fest!
    Sagt den Verzagten: /
    Habt Mut, fürchtet euch nicht! *
    Seht, hier ist euer Gott!
    Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, *
    auch die Ohren der Tauben sind wieder offen.
    Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, *
    die Zunge des Stummen jauchzt auf.
    In der Wüste brechen Quellen hervor, *
    und Bäche fließen in der Steppe.
    Der glühende Sand wird zum Teich *
    und das durstige Land zu sprudelnden Quellen.
    Eine Straße wird es dort geben; *
    man nennt sie den Heiligen Weg.
    Kein Unreiner darf ihn betreten. /
    Er gehört dem, der auf ihm geht. *
    Unerfahrene gehen nicht mehr in die Irre.
    Dort gehen nur die Erlösten. /
    Die vom Herrn Befreiten kehren zurück *
    und kommen voll Jubel nach Zion.
    Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern. /
    Wonne und Freude stellen sich ein, *
    Kummer und Seufzen entfliehen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.
    CANTICUM-GEBET: Starker Gott, du fängst neu mit uns an und gibst uns die Kraft, deinen Weg zu gehen. Schenke uns die Freude an dir.

  • Lesung

    Matthäus 3,1–3

    In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Johannes der Täufer trat auf und verkündete: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.

    Benedictus öffnen...

    Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.

    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Herr Jesus Christus, angekündigt von Johannes dem Täufer, komm und höre uns:
    A: Herr, erbarme dich.
    – Schenke uns die Kraft, immer wieder zu dir umzukehren.
    – Stärke uns, Wegbereiter für dein Kommen zu den Menschen zu sein.
    – Erfülle uns mit den Gaben deines Geistes.

  • Vaterunser

    Gott ruft uns zur Umkehr, damit wir uns öffnen für sein Reich. Wir beten mit den Worten Jesu: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Entfällt sonntags.


Segen

Gott, segne uns mit deiner barmherzigen Liebe.
Segne uns mit der Bereitschaft zur Umkehr.
Segne uns mit der Freude, deinen neuen Weg zu gehen.
Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Herr, sende uns dein Wort als Antwort auf unser Rufen.


  • 1. Lesung

    Jesaja 11,1–10°

    An jenem Tag wächst aus dem Baumstumpf Ísais ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN.
    Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen.
    Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden.
    Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie. Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlange streckt das Kind seine Hand aus. Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HERRN, so wie die Wasser das Meer bedecken.
    An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Ísais sein, der dasteht als Feldzeichen für die Völker; die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.

    Impuls

    Die messianische Schau des Propheten Jesaja, vor etwa zweieinhalbtausend Jahren aufgeschrieben, hat bis heute nichts von ihrer Leuchtkraft verloren, auch wenn die Diskrepanz zur realen Wirklichkeit unübersehbar ist, damals wie heute, egal wohin man schaut. Jesajas Schau ist eine Zielvorstellung. Wir sind auf dem Weg. Wichtig ist, eine Ahnung vom Ziel im Herzen zu behalten. Wichtig ist, aufmerksam für jede Spur davon zu bleiben. Spuren gibt es immer wieder.
    Die Zeit des alten Baumes ist schon vorbei, auch wenn der Baumstumpf noch steht. Aber wie viele Macht- und Lebensstile heutzutage, ist er nicht mehr zukunftsfähig, so wie er geworden ist. Mit Blick auf die Schöpfung und den Umgang mit ihr ist uns das heute bewusster als vielleicht jemals zuvor. Es ist nicht nur eine Frage, sondern zu einer Überlebensfrage geworden.
    Und dann das Wunder, das Jesaja schaut! Aus dem Stumpf des Baumes wächst ein neuer Trieb heran und bringt neue Früchte. Pflegen wir diesen neuen Trieb in unserem Lebens- und Glaubensstil. Der Geist des Herrn ruht auf ihm, schreibt Jesaja.

  • 2. Lesung

    Römer 15,4–9°

    Schwestern und Brüder! Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schriften Hoffnung haben. Der Gott der Geduld und des Trostes aber schenke euch, eines Sinnes untereinander zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einmütig und mit einem Munde preist.
    Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes! Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, um die Verheißungen an die Väter zu bestätigen; die Heiden aber sollen Gott rühmen um seines Erbarmens willen, wie geschrieben steht:
    Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.

    Impuls

    Die Heilige Schrift führt uns ein, weist uns hin und lehrt uns, Gott und uns selbst näher zu kommen. Nicht nur Helles zeigt sich da. Aber immer geht es in der Schrift darum, dass wir im Erkennen doch nie die Hoffnung aufgeben. Darum, dass wir nicht untröstlich sind und geduldig werden.
    Die Tiere, die in der Vision des Jesaja miteinander leben können, sind auch ein symbolisches Bild für das, um was im Miteinander der so verschiedenen Menschen immer wieder geht. Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer an Menschen, die neben ihrer menschlichen Unterschiedlichkeit z. B. in Charakter, Temperament, Blickwinkel, Ausrichtungen u.a.m. auch aus verschiedenen Kulturen und sozialen Verhältnissen zusammengefunden haben. Auch in ihrer Religiosität waren sie davon zutiefst geprägt, ein Teil kam aus dem Judentum, ein Teil aus dem Heidentum.
    Die Andersartigkeit der Tiere in der Vision des Jesaja wird nicht aufgehoben, sondern eine andere Art des Miteinanders zeigt sich in der Schau. Bei den Menschen geht es um etwas Vergleichbares. Da bedeutet »eines Sinnes untereinander zu sein« nicht, dass alle das Gleiche denken oder fühlen. »Mit einem Mund« Gott zu preisen, heißt auch nicht, dass alle die gleiche Stimme und Klangfarbe haben, sondern dass sie miteinander die gleiche Melodie singen. Es heißt, dass sich alle gegenseitig in ihrer Art annehmen, weil Christus jeden angenommen hat und Gott darin geehrt wird.

  • Evangelium

    Matthäus 3,1–12°

    In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:
    Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat:
    Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
    Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.
    Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
    Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Zorngericht entrinnen könnt?
    Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken.
    Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
    Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
    Schon hält er die Schaufel in der Hand; und er wird seine Tenne reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

    Impuls

    Johannes der Täufer ist einer der großen adventlichen Gestalten. Jedes Jahr in der Liturgie des Advents steht er da und ruft die Menschen zu Umkehr, Buße und zum Andersmachen auf. Er will Gott einen Weg bereiten, auf dem er in Jesus ankommen kann. Den Weg für die Ankunft Gottes zu bereiten, bedeutet für jeden, Vieles anders zu machen. So sagt Johannes: Schaut eure Sünden an, was ihr falsch macht und falsch anpackt. Kehrt um und bringt Früchte eurer Umkehr. Verhaltet euch so, dass die sich zeigen. Verhaltet euch so, dass Gott eine Chance hat.
    Er rüttelt die Menschen seiner Zeit wach, redet ihnen ins Gewissen. Er fragt sie und stellt ihren Lebensstil in Frage. Aber seltsamerweise kommen dennoch Leute und lassen sich von ihm taufen. Es fragt sich, wie das kommen kann. Johannes ist alles andere als populistisch, völlig unangepasst und unbestechlich, und darin sehr authentisch. Er lebt, denkt, handelt anders als sie und ist doch den Menschen wirklich zugewandt, nimmt Anteil an ihnen. Er ist selbst aufrichtig und schlicht, ohne sich selbst wichtig zu nehmen oder wichtig zu machen. Ein wirklicher Gottesmann, der – wie Grünewald es im Isenheimer Altar großartig darstellt – nicht auf sich, sondern auf einen andern verweist.


Gebet

Gott des Himmels und der Erde, in dieser adventlichen Zeit hören wir dein Wort. In einer Welt voller Erschütterungen und Umbrüchen redest du uns zu Herzen, verheißungsvoll und ernsthaft mahnend. Du gibst uns Möglichkeiten und Chancen. Dafür danken wir dir und bitten dich, führe uns durch deinen Geist den Weg, auf dem wir dem Leben eine Chance geben. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Gott, heil’ger Schöpfer aller Stern’,
    erleucht uns, die wir sind so fern,
    dass wir erkennen Jesus Christ,
    der für uns Mensch geworden ist.

    Denn es ging dir zu Herzen sehr,
    da wir gefangen waren schwer
    und sollten gar des Todes sein;
    drum nahmst du auf dich Schuld und Pein.

    Da sich die Welt zum Abend wandt’,
    der Bräut’gam Christus ward gesandt.
    Aus seiner Mutter Kämmerlein
    ging er hervor als klarer Schein.

    Gezeigt hat er sein’ groß’ Gewalt,
    dass es in aller Welt erschallt,
    sich beugen müssen alle Knie
    im Himmel und auf Erden hie.

    Wir bitten dich, o heil’ger Christ,
    der du zukünftig Richter bist,
    lehr uns zuvor dein’ Willen tun
    und an dem Glauben nehmen zu.

    Lob, Preis sei, Vater, deiner Kraft
    und deinem Sohn, der all’ Ding’ schafft,
    dem heil’gen Tröster auch zugleich
    so hier wie dort im Himmelreich. Amen.
    Nach »Conditor alme siderum« (10. Jh.), Übertragung: Thomas Münzer (1523),
    Stundenbuch; GL 230 · KG 309 · EG 3 · EST 316 · CG 512,9

  • PSALM 85

    Verse 9–14

    Ich will hören, was Gott redet: /
    Frieden verkündet der Herr
    seinem Volk und seinen Frommen, *
    den Menschen mit redlichem Herzen.
    Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. *
    Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land!
    Es begegnen einander Huld und Treue; *
    Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
    Treue sprosst aus der Erde hervor; *
    Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
    Auch spendet der Herr dann Segen, *
    und unser Land gibt seinen Ertrag.
    Gerechtigkeit geht vor ihm her, *
    und Heil folgt der Spur seiner Schritte.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.
    PSALM-GEBET: Treuer Gott, du verkündest Gerechtigkeit und Friede. Führe uns in allen Schwierigkeiten auf deinem Weg, damit auch wir dein Heil erfahren.

  • LESUNG

    Römer 15,4–5

    Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schrift Hoffnung haben. Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Johannes der Täufer sagte: Der nach mir kommt, wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

    Magnifikat öffnen...

    Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Gott, unser Vater, der uns den Weg zum Leben zeigt, wir bitten dich:
    A: Höre unser Gebet.
    – Für die christlichen Kirchen, dass sie die Friedensbotschaft des Evangeliums treu verkünden.
    – Für die Vereinten Nationen, dass ihr Einsatz für Frieden und Abrüstung Erfolg hat.
    – Für alle Initiativen, die den Klimawandel thematisieren und ein Umdenken in der Gesellschaft fordern.
    – Für jene Menschen, die in ihrem Leben einen neuen Anfang wagen wollen, dass sie dabei Ermutigung finden.

  • Vaterunser

    Gott hat uns in Jesus Christus den Weg zu ihm geöffnet. Wir wollen diesen Weg gehen und beten mit den Worten Jesu: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne uns mit einer Sehnsucht,
die sich nicht zufriedengibt.
Segne uns mit dem Wunsch,
Leiden und Unrecht zu beenden.
Segne uns mit der Hoffnung auf
die neue Schöpfung, die du schenken willst. Amen.