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Mittwoch · 12. Juni 2024

Dies Volk erkenne, dass du, HERR,
Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst!
1 Könige 18,37b

Hildegard Burjan wurde in einer jüdisch-liberalen Familie 1883 in Görlitz geboren. Sie studierte Literatur und Philosophie in Zürich, Sozialwissenschaften in Berlin und kam in dieser Zeit auch mit christlichem Gedankengut in Berührung. Nachdem sie in einer schweren Krankheit monatelang den aufopfernden Dienst der Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus erlebt hatte und bei ihr nach einer lebensbedrohenden Krise am Karfreitag und Ostersonntag 1909 überraschend eine Wende zur Genesung eingetreten war, konvertierte sie zur katholischen Kirche. Es folgte der Umzug nach Wien. Dort gebar sie eine Tochter, obwohl ihr die Ärzte dringend zur Abtreibung geraten hatten. In Wien engagierte sie sich als Vertreterin der Christlichsozialen Partei in politischen Ämtern für die Rechte der Frauen, rechtlose Bevölkerungsgruppen, Einrichtungen der Familienpflege und in vielen andern sozialen Bereichen. Unter anderem gründete sie den »Verband der christlichen Heimarbeiterinnen«.1919 gründete sie die apostolische Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, die ihr Werk weiterführt. Bei ihrer Seligsprechung 2012 sagte im Wiener Stephansdom Kardinal Christoph Schönborn: »Mit einem offenen Herzen für die Nöte der Zeit hat sie sich für die Rechte der Unterprivilegierten und gegen jede soziale Ausgrenzung von Randgruppen durch die Gesellschaft eingesetzt.«

Schawuot Heute und morgen feiern die jüdischen Gemeinden das Wochenfest – Schawuot genannt. Das Wochenfest hat eine doppelte Bedeutung. Zum einen ist es ein Erntefest: das Fest der Erstlinge (vgl. Ex 34,22; Lev 23,15–22). Wichtiger jedoch ist die religiös-geschichtliche Bedeutung, denn nach talmudischer Überlieferung ist Schawuot die Zeit der Verkündung der Zehn Gebote am Berg Sinai und des Bundes zwischen Gott und seinem erwählten Volk Israel.

Welttag gegen Kinderarbeit Der 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO), eine UNO-Sonderorganisation, hat deshalb die Kampagne »Rote Karte gegen Kinderarbeit« ins Leben gerufen. Sie richtet sich gegen die schlimmsten Formen von Kinderarbeit, wie Prostitution, Kämpfen in Armeen, Ausbeutung in Betrieben. Innerhalb von vier Jahren sank die Zahl der arbeitenden Kinder um elf Prozent. Die Zahl der Kinder unter 14 Jahren, die besonders gefährlicher oder schädlicher Arbeit nachgehen, nahm um ein Drittel ab.

Morgenlob

Herr, ?ffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verk?nde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entf?llt in der Fastenzeit)


  • Hymnus

    Seht, wie die Schatten dunkler Nacht verblassen:
    Rötliches Leuchten strahlt am frühen Himmel.
    Bitten wir innig mit vereinter Stimme
    Gott, den Allmächt’gen!

    Dass er sich unser liebevoll erbarme,
    Heil uns gewähre, unsre Trägheit banne
    und uns als Vater einst in Güte schenke
    himmlisches Erbe.

    Lob sei dem Vater auf dem höchsten Throne,
    Lob sei dem Sohne, Gott aus Gott geboren,
    Lob sei dem Geiste, der von beiden ausgeht,
    immer und ewig. Amen.
    Nach »Ecce iam noctis tenuatur umbra« (karolingisch), Stundenbuch

  • PSALM 19

    Verse 8–15

    Die Weisung des Herrn ist vollkommen, *
    sie erquickt den Menschen.
    Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, *
    den Unwissenden macht es weise.
    Die Befehle des Herrn sind richtig, *
    sie erfreuen das Herz;
    das Gebot des Herrn ist lauter, *
    es erleuchtet die Augen.
    Die Furcht des Herrn ist rein, *
    sie besteht für immer.
    Die Urteile des Herrn sind wahr, *
    gerecht sind sie alle.
    Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. *
    Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.
    Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen; *
    wer sie beachtet, hat reichen Lohn.
    Wer bemerkt seine eigenen Fehler? *
    Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!
    Behüte deinen Knecht auch vor vermessenen Menschen; *
    sie sollen nicht über mich herrschen.
    Dann bin ich ohne Makel *
    und rein von schwerer Schuld.
    Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; /
    was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, *
    Herr, mein Fels und mein Erlöser.
    PSALM-GEBET: Barmherziger Gott, schenke uns Freude an deinem Wort und hilf uns, daraus Kraft zu gewinnen, damit wir aus ihm leben.

  • Lesung

    Matthäus 5,17

    Jesus sprach zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.

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    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Herr Jesus Christus, deine Last ist leicht und drückt nicht, wir bitten dich:
    A: Herr, sende uns deinen Geist.
    – Hilf uns, deine Gebote richtig zu verstehen und zu halten.
    – Lehre uns, dass die Liebe alle Gebote hält und trägt.
    – Gib uns die Kraft, uns Gottes Willen zu überlassen.

  • Vaterunser

    Gott weist uns den Weg und er selber geht mit uns. Wir beten mit den Worten Jesu: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Der erbärmlichste Eindruck, den man heute hat, ist der Eindruck des verschluckten Wortes. Dass wir fast alle ersticken an den Worten, die wir nicht zu sagen wagen.

    Alfred Delp (1907–1945; Jesuit, Journalist und Märtyrer)


Segen

Gott, segne uns durch deine Treue,
in der du an uns festhältst.
Segne uns durch deine Treue,
mit der du deine Verheißung erfüllst.
Segne uns mit deiner Treue,
mit der du uns zu dir führst. Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gott, schenke uns die Weisheit, dein Wort zu verstehen und zu lieben.


  • Lesung

    1 Könige 18,20–39°

    In jenen Tagen schickte König Ahab in ganz Israel umher und ließ die Propheten des Baal auf dem Karmel zusammenkommen. Und Elíja trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem! Doch das Volk gab ihm keine Antwort.
    Da sagte Elíja zum Volk: Ich allein bin als Prophet des HERRN übrig geblieben; die Propheten des Baal aber sind vierhundertfünfzig.
    Man gebe uns zwei Stiere. Sie sollen sich einen auswählen, ihn zerteilen und auf das Holz legen, aber kein Feuer anzünden. Ich werde den andern zubereiten, auf das Holz legen und kein Feuer anzünden.
    Dann sollt ihr den Namen eures Gottes anrufen und ich werde den Namen des HERRN anrufen. Der Gott, der mit Feuer antwortet, ist der wahre Gott. Da rief das ganze Volk: Der Vorschlag ist gut.
    Nun sagte Elíja zu den Propheten des Baal: Wählt ihr zuerst den einen Stier aus und bereitet ihn zu; denn ihr seid die Mehrheit. Ruft dann den Namen eures Gottes an, entzündet aber kein Feuer!
    Sie nahmen den Stier, den er ihnen überließ, und bereiteten ihn zu. Dann riefen sie vom Morgen bis zum Mittag den Namen des Baal an und schrien: Baal, erhöre uns! Doch es kam kein Laut und niemand gab Antwort. Sie tanzten hüpfend um den Altar, den man gemacht hatte.
    Um die Mittagszeit verspottete sie Elíja und sagte: Ruft lauter! Er ist doch Gott. Er könnte beschäftigt sein, könnte beiseitegegangen oder verreist sein. Vielleicht schläft er und wacht dann auf.
    Sie schrien nun mit lauter Stimme. Nach ihrem Brauch ritzten sie sich mit Schwertern und Lanzen wund, bis das Blut an ihnen herabfloss. Als der Mittag vorüber war, verfielen sie in Raserei und das dauerte bis zu der Zeit, da man das Speiseopfer darzubringen pflegt. Doch es kam kein Laut, keine Antwort, keine Erhörung.
    Nun forderte Elíja das ganze Volk auf: Tretet her zu mir! Sie kamen und Elíja baute den zerstörten Altar des HERRN wieder auf. Er nahm zwölf Steine, nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, zu dem der HERR gesagt hatte: Israel soll dein Name sein. Er fügte die Steine zu einem Altar für den Namen des HERRN, zog rings um den Altar einen Graben und grenzte eine Fläche ab, die zwei Sea Saat hätte aufnehmen können. Sodann schichtete er das Holz auf, zerteilte den Stier und legte ihn auf das Holz. Nun befahl er: Füllt vier Krüge mit Wasser und gießt es über das Brandopfer und das Holz! Hierauf sagte er: Tut es noch einmal! Und sie wiederholten es. Dann sagte er: Tut es zum dritten Mal! Und sie taten es zum dritten Mal. Das Wasser lief rings um den Altar. Auch den Graben füllte er mit Wasser. Zu der Zeit nun, da man das Speiseopfer darzubringen pflegt, trat der Prophet Elíja an den Altar und rief: HERR, Gott Abrahams, Ísaaks und Israels, heute soll man erkennen, dass du Gott bist in Israel, dass ich dein Knecht bin und all das in deinem Auftrag tue. Erhöre mich, HERR, erhöre mich! Dieses Volk soll erkennen, dass du, HERR, der wahre Gott bist und dass du sein Herz zur Umkehr wendest.
    Da kam das Feuer des HERRN herab und verzehrte das Brandopfer, das Holz, die Steine und die Erde. Auch das Wasser im Graben leckte es auf.
    Das ganze Volk sah es, warf sich auf das Angesicht nieder und rief: Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott!

    Impuls

    Es ist heute wie damals dieselbe Frage: Auf welche Karte willst du setzen? Mit welchem geistigen Fundament willst du dein Leben begründen? Mir kommt es daher vor, als seien wir heute wie damals die Bürger Israels zu einer Lebensentscheidung herausgefordert. Was soll uns durch unser Leben begleiten, der Glaube an Jesus Christus oder die Kräfte der Zeit? Leider sind unsere Beweise göttlicher Gegenwart leiser als in unserer Perikope, oft nur für uns selbst vernehmbar – und da auch manchmal nicht. Es führt kein Weg an beständigem Gebet und dem Suchen nach göttlichem Willen vorbei.

  • Evangelium

    Matthäus 5,17–19°

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
    Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

    Impuls

    Gott wird nicht einfach Mensch. Er wird toratreuer Jude, Teil seines Volkes Israel. Unser Herr und Bruder, er war kein Christ. Als Jude hat er gelebt, als Jude ist er gestorben. »INRI – Jesus von Nazaret, König der Juden.« Das macht ihn uns fremd, das passt nicht ins Bild. Seine Jüngerinnen und Jünger waren jüdisch, die erste Gemeinde hielt fest an den Geboten der Tora. Selbst vom Neuen Testament bleibt nicht viel übrig, wenn wir alle Zitate und Anspielungen auf die Tora daraus entfernen würden. Wer Jesus Christus begegnet, kommt am Judentum nicht vorbei. Wie konnten Christen das über lange Jahrhunderte überlesen, als unwichtig erachten, nicht wahrhaben wollen …? Jesus öffnet uns die Augen für die Tora in dieser Perikope, wenn er sagt: »Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.« Ist das nicht auch eine Form von Antisemitismus, wenn Christinnen und Christen bezeichnenderweise die ersten Bücher Mose, das Gesetz und die Propheten das »Alte Testament« nennen, im Sinne von: ein für alle Mal »erledigt«?


Gebet

Jesus, du bist gekommen, das Gesetz und die Propheten zu erfüllen, wie oft verkennen wir das. Wollen es nicht wahrhaben und sehen das Christentum als die bessere Religion. Hilf unserer Überheblichkeit, zeige uns vielmehr die Verbundenheit beider Religionen im Licht deiner Liebe und Zugehörigkeit. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entf?llt in der Fastenzeit)


  • HYMNUS

    Guter König und Herr,
    der uns das Licht erschuf,
    der dem Wechsel der Zeit
    sichere Ordnung gab -
    da die Sonne nun sinkt
    und sich das Dunkel mehrt,
    sei uns Leuchte und Licht,
    Christus, dein Angesicht.

    Wie du Israels Volk
    einst durch die Nacht geführt,
    ihm als feuriger Schein
    Richtung und Weg gezeigt,
    so geleite auch uns,
    die wir im Finstern gehn,
    zieh uns leuchtend voran,
    Flamme, die nie erlischt.

    Was kann würdiger sein,
    nun, da der Tag sich neigt,
    als dem währenden Licht
    Lob und Gesang zu weihn:
    Gott, der strahlend im Glanz
    ewiger Helle wohnt,
    ihm sei Ehre und Preis
    jetzt und durch alle Zeit. Amen.
    Nach „Inventor rutili, dux bone, luminis“; Prudentius († nach 405)

  • PSALM 111

    Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen *
    im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
    Groß sind die Werke des Herrn, *
    kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
    Er waltet in Hoheit und Pracht, *
    seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
    Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet, *
    der Herr ist gnädig und barmherzig.
    Er gibt denen Speise, die ihn fürchten, *
    an seinen Bund denkt er auf ewig.
    Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan, *
    um ihm das Erbe der Völker zu geben.
    Die Werke seiner Hände sind gerecht und beständig, *
    all seine Gebote sind verlässlich.
    Sie stehen fest für immer und ewig, *
    geschaffen in Treue und Redlichkeit.
    Er gewährte seinem Volk Erlösung /
    und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten. *
    Furcht gebietend ist sein Name und heilig.
    Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; /
    alle, die danach leben, sind klug. *
    Sein Ruhm hat Bestand für immer.
    PSALM-GEBET: Gütiger Gott, segne deine Gemeinde. Halte uns im Bekenntnis unserer Hoffnung und hilf uns, dir zu danken und dich zu loben.

  • LESUNG

    1 Könige 18,21a–c

    Elija trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn Jahwe der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Wer die Gebote hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

    Magnifikat öffnen...

    Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.

    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Herr Jesus Christus, du lehrst uns Gottes Gebote. Wir beten zu dir:
    A: Herr, erbarme dich.
    – Für alle, die an der Leitung der Kirchen Anteil haben.
    – Für die Abgeordneten des Europaparlaments.
    – Für die Richter und Anwälte in unserem Land.
    – Für alle Kinder weltweit, die schwere Arbeit leisten müssen und keine Schule besuchen können.

  • Vaterunser

    Wir sind von Gott auf ihn hin geschaffen und immer auf ihn verwiesen. Mit Jesus Christus führt Gott uns zum Ziel. Wir beten: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne uns mit Ohren, die auf dein Wort hören.
Segne uns mit Augen, die nach dir ausschauen.
Segne uns mit einem Herz, das nach dir verlangt. Amen.

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