Abendgebet aus Maria Laach

Hinweis: Staffelstab beim „Abendgebet“ wird weitergereicht.

Nach mehr als 3000 Folgen endet am 25. Mai 2026 die regelmäßige Mitwirkung von Pater Philipp Meyer OSB beim „Abendgebet“ von katholisch.de

Für Maria Laach war das Format über viele Jahre hinweg sehr wertvoll. Wir sind dankbar dafür, dass die Sendung so lange aus unserem Umfeld heraus mitgeprägt werden konnte. Dabei ging es immer auch um ein Anliegen, das wir ausdrücklich teilen: Glauben und Gebet im digitalen Raum erfahrbar zu machen, Menschen damit zu inspirieren und auf ihrem Glaubensweg zu begleiten.

Besonders freut uns, dass der Staffelstab an eine junge Persönlichkeit aus dem Benediktinerorden übergeben wird. Wir wünschen Bruder Lukas Grote OSB einen gelingenden Start, Freude an der Aufgabe und viele gute Begegnungen mit den Fans des Formats. Wir sind gespannt auf die Impulse von Bruder Lukas und werden das „Abendgebet“ mit Interesse und Verbundenheit weiter begleiten.

Unser Dank gilt natürlich auch der Community des YouTube-Kanals „Gebetsraum“ von katholisch.de, die das „Abendgebet“ über viele Jahre verfolgt und unterstützt hat.


Das Abendgebet aus Maria Laach

Als Benediktinerkloster laden wir Menschen ein, zu uns zu kommen, als Gast Tage der Einkehr oder der Stille bei uns zu verbringen und die verschiedenen Gottesdienste unserer Klostergemeinschaft mit uns zu feiern. Getreu dem Wort des heiligen Benedikt, dass in allem Gott verherrlicht werden möge (RB 57,9), wollen wir unser Gebetsleben auch über den Raum unserer Abteikirche hinaus mit den Menschen teilen.

Das Abendgebet möchte eine Kurzform dessen sein, was wir Mönche fünf Mal am Tag tun: Hören auf das Wort Gottes, sein Wort in unseren Alltag holen und Dank und Bitte vor ihn hintragen. Jeder von uns, auch von uns Mönchen, erlebt im Laufe eines Tages manche Höhen und Tiefen; der heilige Benedikt lädt uns ein, Gott in das Alltagsleben zu integrieren, ihn von nichts, was wir erleben und erfahren, auszuklammern. Er lehrt uns: Gott ist da, immer und überall. Ihm dürfen wir vertrauen, auf ihn hin sollen wir im Leben zugehen und dabei in der Liebe wachsen. In seiner Liebe haben alle Freuden und Hoffnungen, aber auch alle Trauer und alle Ängste (GS 1) Platz.

Pater Philipp Meyer OSB, geboren in Braunschweig, war von früher Kindheit an Mitglied der Braunschweiger Domsingschule. Er studierte Kirchenmusik in Heidelberg und Köln und trat 2006 in die Benediktinerabtei Maria Laach ein. Nach dem Noviziat folgten das Theologiestudium in Salzburg und Rom, 2011 die Feierliche Profeß und die 2015 die Priesterweihe.

In Maria Laach ist Pater Philip u.a. Chordirektor der Cappella Lacensis und für die Jugend- und Berufungspastoral der Abtei zuständig. Er ist Autor mehrerer spiritueller Bücher und betreut seit 2017 das tägliche „Abendgebet“ auf katholisch.de.

 

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Grußwort zum 2.000sten Abendgebet auf katholisch.de