Sonntag · 1. November 2026
ALLERHEILIGEN
GEDENKEN ALLER HEILIGEN
22. SONNTAG NACH TRINITATIS
Das Heil ist bei unserm Gott,
der auf dem Thron sitzt,
und bei dem Lamm!
Offenbarung 7,10b
Das Hochfest Allerheiligen gewährt uns einen Blick in »die heilige Stadt, unsere Heimat, das himmlische Jerusalem«, auf »unsere Brüder und Schwestern, die schon zur Vollendung gelangt sind« (Präfation). Allerheiligen ist »ein Erntedankfest für die Frucht des Pascha-Mysteriums« (Adolf Adam). Es ist das »herbstliche Osterfest«, an dem die Kirche das neue Leben in Gott feiert, in das die Heiligen gelangt sind, das allen Christen verheißen ist.
Die Anfänge des Hochfestes Allerheiligen gehen im Osten bis ins 4. Jahrhundert zurück. Im griechischen Kalender heißt der 1. Sonntag nach Pfingsten »Sonntag der Heiligen«. In Rom wurde seit dem 7. Jahrhundert am 13. Mai der Weihe des römischen Pantheons zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und aller Märtyrer und Märtyrinnen gedacht. Das Fest aller Heiligen am 1. November kam im 8. Jahrhundert aus Irland und England auf den europäischen Kontinent und hat sich bald allgemein durchgesetzt.
Morgenlob
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und in der Karwoche)
-
Hymnus
Heute strahlt in unser Dunkel
aller Heil’gen helles Licht,
die den Lauf bereits vollendet
und den guten Kampf gekämpft.
Jetzt sind sie im Reich des Friedens,
Gottes Liebe hüllt sie ein.
Christi Stimme sprach zu ihnen,
rief sie aus dem Vaterhaus.
Und sie zogen durch die Wüste
bis in das Gelobte Land.
Sie sind uns vorangegangen
und erwarten uns am Ziel.
Lass auch uns in Freude hoffen,
dass die Liebe uns vereint,
dass die Völker dich erkennen
und den Vater, der sie ruft.
Christus, dir sei Lob gesungen,
König, dessen Reich jetzt wächst. Amen.
Zeitgenössisch -
CANTICUM
Jesaja 61,1–3.8
Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; *
denn der Herr hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht
bringe *
und alle heile, deren Herz bedrückt ist,
damit ich die Entlassung der Gefangenen verkünde *
und die Befreiung der Gefesselten,
damit ich ein Jahr der göttlichen Gnade verkünde, *
einen Tag der Vergeltung unseres Gottes,
damit ich alle Trauernden tröste, *
die Trauernden Zions erfreue,
ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz,
Freude statt Trauer, *
Jubel statt der Verzweiflung.
Denn ich, der Herr, liebe das Recht, *
ich hasse Verbrechen und Raub.
Ich gebe ihnen den Lohn, denn ich bin treu, *
ich schließe mit ihnen einen ewigen Bund.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
CANTICUM-GEBET: Treuer Gott, in Jesus Christus hast du deine Verheißungen erfüllt und uns dein Heil geschenkt. Hilf uns, an ihn zu glauben. -
Lesung
Matthäus 5,7–10
Jesus sagte: Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Benedictus - Lobgesang des Zacharias
Antiphon:
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.
Benedictus
Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht
und ihm Erlösung geschaffen;er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor seinem Angesicht all unsre Tage.Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Bitten
Herr Jesus Christus, du rufst uns in die Nachfolge, um das Himmelreich zu gewinnen. Wir bitten dich:
A: Herr, sei du unsere Hilfe.
– Gib uns Freude an Gottes Wort und unserer Berufung.
– Hilf uns, deinem Ruf zu folgen.
– Führe uns in das Reich des Vaters. -
Vaterunser
Gott schenkt uns seine Verheißungen. Als seine erlösten Kinder dürfen wir neu leben und voll Vertrauen zu ihm beten:
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. -
Ora et labora
Entfällt sonntags.
Segen
Gott, segne uns mit Augen, die dich suchen.
Segne uns mit einem Herz, in dem du wohnst.
Segne uns mit Händen, die deinen Willen tun.
Segne uns mit Füßen, die auf deinem Weg gehen.
Segne uns mit der Liebe, in der wir dich finden,
und mit der Gemeinschaft mit deinen Heiligen. Amen.
Schriftlesung
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Gott, dein Wort führe uns alle zusammen in dein Reich.
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1. Lesung
Offenbarung 7,2–4.9–14°
Ich, Johannes, sah vom Aufgang der Sonne her einen anderen Engel emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief den vier Engeln, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu und sprach: Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben!
Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren. Es waren hundertvierundvierzigtausend aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen:
Danach sah ich und siehe, eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, gekleidet in weiße Gewänder, und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.
Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron auf ihr Angesicht nieder, beteten Gott an und sprachen:
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen
Da nahm einer der Ältesten das Wort und sagte zu mir: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen? Ich erwiderte ihm: Mein Herr, du weißt das. Und er sagte zu mir: Dies sind jene, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.Impuls
Dieser Text der Offenbarung beschreibt himmlische Botschaften als Visionen. Der »Knecht Johannes«, der Verfasser dieses letzten Buches des Neuen Testaments, bedient sich in seiner Sprache auch an Bildern und Symbolen. Darum klingen die Formulierungen so verheißungsvoll. Der Sieg der göttlichen Herrschaft wird ein Triumph werden. Mit der Auferstehung Jesu hat er begonnen und ist für alle sichtbar geworden. Ein wenig erinnert mich diese Passage an Weihnachten: Eine Erfüllung meiner Wünsche nach Auferstehung, nach einem Leben ohne Bedrängnisse des irdischen Lebens. Von Dietrich Bonhoeffer stammt der Satz: »Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott!« Darauf hoffe ich und trage meinen Wunsch, einst an Gottes großem Tisch sitzen zu dürfen, voller Zuversicht weiter mit mir. Wer wünscht, erwartet etwas vom Leben. Nicht wunschlos zu sein, macht glücklich. Wünschen zu können, ist ein Segen!
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2. Lesung
1 Johannes 3,1–3°
Schwestern und Brüder! Seht, welche Liebe uns der Vater geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Deshalb erkennt die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes. Doch ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der diese Hoffnung auf ihn setzt, heiligt sich, so wie er heilig ist.Impuls
Manche Kritiker des Christentums, aber nicht nur sie, fragen: Ist eigentlich irgendetwas mit uns Menschen passiert, ist irgendetwas vorangegangen, seitdem Gott Mensch geworden ist? Müsste die Welt nicht anders aussehen, wenn Christinnen und Christen den Zuspruch »Kinder Gottes« zu sein, ernst nehmen würden? Oder ist Gott zu schwach mit seiner Botschaft? Der Text aus dem 1. Johannesbrief verstärkt die Aufforderung zu neuem Verhalten. Dass wir Kinder sind, wissen wir, aber wir sind mehr als Kinder unserer Eltern. So lesen wir hier: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch. Seht hin und begreift, warum Gott gerade in einem Kind zur Welt kommt. Ist das nicht auch ein Hinweis auf das, was in uns als Kind Gottes leben will – oder sollte? Jesus ist das Kind seiner Eltern, aber eben nicht nur. Dafür steht die oft verkannte Jungfräulichkeit Mariens, für diese tiefe Wahrheit, dass jedes Kind eben nicht allein seinen leiblichen Eltern gehört und nicht nur auf sie bezogen sein sollte. Das gilt auch für uns, dass wir auch Gott gehören und auf ihn bezogen sein sollten. Das bestimmt unseren Auftrag für die Welt.
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Evangelium
Matthäus 5,1–12a°
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.Impuls
Die Aussagen der Bergpredigt über die Seligkeit derer, die trauern, stoßen mir auf. Klingt das nicht sogar sarkastisch? Wie kann der wegen seines Glaubens verfolgte und vom Tod bedrohte Christ im Nahen Osten, die ukrainische Frau, die in Trauer um ihren im Krieg getöteten Mann weint oder die jüdische Mutter um ihre Tochter wie auch die palästinensische Flüchtlingsfamilie, die alles verloren hat, und der- und diejenige in unserem Land, die in Zeiten der Krisen, wie wir sie heute haben, Angst verspüren, selig genannt werden? »Selig« erscheint uns modernen Menschen ein aus der Zeit gefallener Begriff, vielleicht auch aus einem frömmelnden Kontext zu stammen. »Selig« bedeutet aber nicht nur glücklich in jeder Hinsicht. Der hebräische Ursprung, aber auch dessen griechische und althochdeutsche Übersetzungen, betonen einen anderen Aspekt: »Selig« bedeutet hier »wohlgeartet« im Sinne von »Der ist bei Gott gut dran«. Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen mir die Worte Jesu anders, weder sarkastisch noch weltfremd. Jesus verkündet das schon angebrochene Friedensreich Gottes. Dann ist nicht auf einen Schlag alle Last beendet. Das Gottesreich ist noch im Wachsen begriffen. Bis heute! Eine Vertröstung auf das Jenseits also? Jesus sagt, dass es auch an uns liegt, ob das Reich Gottes weiter anbrechen kann. Er nennt diese menschlichen Reich-Gottes-Architekten und -Architektinnen die Sanftmütigen, die Barmherzigen, die Friedensstifter. Sie sind es, die zusammen mit den in vielerlei Hinsicht Bedrängten Gottes Reich Stück für Stück wahr werden lassen.
Gebet
Gott, hilf mir vertrauen, dass ich genau dort bin, wo du mich vorgesehen hast zu sein. Dann kann ich der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden. Kann jene Geschenke bedenken, die ich erhalten habe und die Liebe weiterschenken, die mir gegeben wurde. Lass mich in seliger Herzensruhe wissen, dass ich dein Kind, ein Gotteskind bin. Amen.
Abendlob
O Gott, komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und Karwoche)
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HYMNUS
Du Schöpfer aller Dinge, sei uns nah,
du Herrlichkeit des väterlichen Lichts,
wenn deine Gnade ferne von uns ist,
fällt Furcht sogleich in unsre Herzen ein.
Gott sei mit uns in allem unserm Tun,
dass es erfüllt von seinem Geiste sei,
dem räuberischen Feind mit seinem Trug,
dem unheilvollen, öffne es sich nie.
Damit im ganzen Treiben dieser Welt,
in das hinausstößt uns des Lebens Lauf,
wir stets der Sünde und der Schuld entgehn,
nach deiner Weisung leben ganz allein.
Dir, Christus, sei, o König voller Huld,
und dir, dem ew’gen Vater, Herrlichkeit
und auch dem wesensgleichen Tröstergeist
für alle Zeit, in alle Ewigkeit. Amen.
Nach „Adesto rerum conditor“; vor dem 6. Jahrhundert -
PSALM 22
Ich freute mich, als man mir sagte: *
»Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.«
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: /
Jerusalem, du starke Stadt, *
dicht gebaut und fest gefügt.
Dorthin ziehen die Stämme hinauf,
die Stämme des Herrn, /
wie es Israel geboten ist, *
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, *
die Throne des Hauses David.
Erbittet für Jerusalem Frieden! *
Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
Friede wohne in deinen Mauern, *
in deinen Häusern Geborgenheit.
Wegen meiner Brüder und Freunde *
will ich sagen: In dir sei Friede.
Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, *
will ich dir Glück erflehen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET: Barmherziger Gott, du bist der gute Hirte, der uns leitet und uns nicht verlässt. Geh mit uns und mach uns bereit, dir zu folgen. -
LESUNG
1 Johannes 3,2–3
Jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.
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Magnifikat – Lobgesang Mariens
Antiphon:
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.
Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.
Magnifikat
Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Fürbitten
Gott, Vater aller Menschen, du rufst uns in deine Nähe. Voll Vertrauen bitten wir dich:
V: Vater im Himmel. A: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Um die Gaben des Heiligen Geistes für alle Christen, die um der Nachfolge Jesu willen auf vieles verzichten.
– Um Gottes Segen für die Politiker, die sich international für den Frieden einsetzen.
– Um Geduld und Liebe für alle, die sich um die Hilfsbedürftigen in ihrer Umgebung kümmern.
– Um Mut und Hoffnung für jene, die wegen ihrer politischen oder religiösen Überzeugung verfolgt werden.
Fügen Sie hier und bei den Fürbitten an allen weiteren Tagen Ihre ganz persönlichen Anliegen ein und nehmen Sie aktuelle Krisen mit ins Gebet. -
Vaterunser
Gott hat uns zu seinen Kindern gemacht und will an uns seine Herrlichkeit offenbaren. So beten wir zu ihm, wie es uns Jesus Christus gelehrt hat: Vater unser im Himmel …
Segen
Gott, segne uns, indem du uns an dich ziehst.
Segne uns, indem du uns in unserer Berufung stärkst.
Segne uns, indem du uns deine Wege führst.
Segne uns, indem du uns dein Reich öffnest. Amen.