Heute in Te Deum


Dienstag · 16. Juni 2026

Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,
auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel.
Matthäus 5,44b.45a

Benno (1010–1106), aus sächsischem Grafengeschlecht, wurde 1066 zum Bischof von Meißen geweiht. Weil er den Sachsenkrieg Heinrichs IV. ablehnte, wurde er von ihm des Hochverrats beschuldigt und gefangen gesetzt. Wieder frei, stand er im Investiturstreit aufseiten des von Heinrich abgesetzten Papstes und wurde deswegen auf Anordnung des Kaisers von der Mainzer Synode als Bischof abgesetzt und exkommuniziert. In den Wirren zwischen dem Kaiser, dem von ihm eingesetzten Papst und dem abgesetzten Papst Gregor VII. und später dessen Nachfolger sowie den sächsischen Bischöfen bemühte sich Benno immer wieder um diplomatische Lösungen. Nach der Überlieferung lag ihm die Missionierung der Slawen an Elbe und Ostsee besonders am Herzen, was ihm den Titel »Apostel der Wenden« einbrachte. Seine Reliquien ruhen seit 1580 in der Liebfrauenkirche zu München.
L: 2 Kor 6,1–10; E: Joh 14,1–6

Johannes Tauler (um 1300–1361) stammte aus einer wohlhabenden Familie in Straßburg. Er wurde Dominikaner und war nach intensiven Studien der Logik, der Naturwissenschaften und der Theologie vor allem als Seelsorger von Ordensfrauen und Beginen tätig, die ein ordensähnliches Leben in Gemeinschaft führten, aber von Päpsten und Bischöfen dieser Zeit zum Teil verfolgt wurden. Für sie schrieb er etwa 80 Predigten, die sein sicher authentisches Werk ausmachen, während zahlreiche andere Schriften unter seinem Namen von anderen Autoren stammen. Tauler stand Mystikern wie Meister Eckhart, Heinrich von Nördlingen und der Dominikanerin Margarete Ebner nahe sowie den »Gottesfreunden«, wie fromme Kreise im Umfeld der Mystik des 14. Jahrhunderts sich bezeichneten. Taulers Spiritualität ist gekennzeichnet von der Unio mystica, der Vereinigung der Seele mit Gott, die nach ihm bereits im diesseitigen Leben möglich ist. Er kritisierte die zu seiner Zeit vielfach vertretene harte Askese mit körperlichen Bußübungen. Wichtiger war ihm tätige Nächstenliebe und die Berufsarbeit, selbst wenn diese aus ganz einfachen Tätigkeiten besteht. Weil seine Schriften von Martin Luther hoch geschätzt wurden, kamen diese zeitweilig auf den Index der verbotenen Bücher, wurden auch verbrannt, dann aber als katholisch-rechtgläubig wieder akzeptiert und u. a. von Petrus Canisius herausgegeben. Aufgrund des Konfliktes zwischen Kaiser Ludwig dem Bayern und Papst Johannes XXII. mussten die Dominikaner Straßburg verlassen; nach Aufenthalten in Basel konnte Tauler nach Straßburg zurückkehren, wo er bis zu seinem Tod wirkte.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und in der Karwoche)


  • Hymnus

    Gott, du weites Meer der Gnade,
    du tiefe Glut der Liebe,
    du sprühende Schöpferkraft.
    Alle Ehre gebührt dir, guter Gott.

    Jesus Christus,
    du mildes Licht der Hoffnung,
    du lebendige Gegenwart des Wortes Gottes,
    du ewiges Leben.
    Alle Ehre gebührt dir, guter Gott.

    Heiliger Geist,
    du fröhlicher Wind der Gewissheit,
    du heilsame Unruhe, du verlockende Sehnsucht.
    Alle Ehre gebührt dir, guter Gott.

    Heiliger, dreieiniger Gott,
    dir bringen wir unsere Anbetung und Liebe,
    heute und alle Tage und in Ewigkeit.
    Verfasser unbekannt

  • PSALM 105

    Verse 1–15

    Dankt dem Herrn! /
    Ruft seinen Namen an! *
    Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
    Singt ihm und spielt ihm, *
    sinnt nach über all seine Wunder!
    Rühmt euch seines heiligen Namens! *
    Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.
    Fragt nach dem Herrn und seiner Macht; *
    sucht sein Antlitz allezeit!
    Denkt an die Wunder, die er getan hat, *
    an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.
    Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham, *
    ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
    Er, der Herr, ist unser Gott. *
    Seine Herrschaft umgreift die Erde.
    Ewig denkt er an seinen Bund, *
    an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter,
    an den Bund, den er mit Abraham geschlossen, *
    an den Eid, den er Isaak geschworen hat.
    Er bestimmte ihn als Satzung für Jakob, *
    als ewigen Bund für Israel.
    Er sprach: Dir will ich Kanaan geben, *
    das Land, das dir als Erbe bestimmt ist.
    Als sie noch gering waren an Zahl, *
    nur wenige und fremd im Land,
    und noch zogen von Volk zu Volk, *
    von einem Reich zum andern,
    da ließ er sie von niemand bedrücken, *
    wies ihretwegen Könige zurecht:
    »Tastet meine Gesalbten nicht an, *
    tut meinen Propheten nichts zuleide!«
    PSALM-GEBET: Treuer Gott, du erfüllst deine Verheißungen und beschenkst uns mit deiner Gnade. Gib uns die Kraft, an deinem Bund festzuhalten.

  • Lesung

    Matthäus 5,43–44

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.

    Benedictus - Lobgesang des Zacharias

    Antiphon:

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!

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    Benedictus

    Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
    Denn er hat sein Volk besucht
    und ihm Erlösung geschaffen;

    er hat uns einen starken Retter erweckt *
    im Hause seines Knechtes David.

    So hat er verheißen von alters her *
    durch den Mund seiner heiligen Propheten.

    Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;

    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
    und an seinen heiligen Bund gedacht, *
    an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
    ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
    vor seinem Angesicht all unsre Tage.

    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
    denn du wirst dem Herrn vorangehn *
    und ihm den Weg bereiten.

    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
    in der Vergebung der Sünden.

    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
    wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
    und im Schatten des Todes, *
    und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Bitten

    Jesus, wir beginnen diesen neuen Tag mit dir und bitten dich:
    A: Herr, sei an unserer Seite.
    – Damit wir heute dem Frieden dienen durch unser Reden und Handeln.
    – Dass wir die Kraft zu Rücksicht und Demut im Umgang mit anderen finden.
    – Hilf uns, dich in den Mitmenschen zu erkennen und zu lieben.

  • Vaterunser

    Gott ist die Liebe. In dieser Liebe können wir ihn als Vater erkennen und beten: Vater unser im Himmel …

  • Ora et labora

    Wahrhaftig, es gehört ein sehr viel größerer Charakter dazu, sich mit den anderen zu verstehen und zu vertragen, ohne sich selbst dabei aufzugeben. Das Miteinanderauskommen, ohne sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen, ist die eigentliche Aufgabe des Lebens. Wie ahnungslos ist derjenige, der darin nur Schwäche und feiges Nachgeben sieht.

    Dietrich Bonhoeffer (1906–1945; lutherischer Theologe, im KZ hingerichtet)


Segen

Gott, begleite uns heute mit deinem Segen.
Wenn wir Hartes erleben, tröste uns dein Segen.
Wenn wir andere leiden sehen, treibe er uns zur Hilfe an.
Wenn wir nicht weiterwissen, gebe er uns Weisung und Halt.
Amen.

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gütiger Gott, beschenke uns mit deinem Wort.


  • Lesung

    1 Könige 21,17–29°

    Als Nabot tot war, erging das Wort des HERRN an Elíja aus Tischbe: Mach dich auf und geh Ahab, dem König von Israel, entgegen, der in Samária seinen Wohnsitz hat! Er ist zum Weinberg Nabots hinabgegangen, um von ihm Besitz zu ergreifen.
    Sag ihm: So spricht der HERR: Hast du gemordet und auch in Besitz genommen? Weiter sag ihm: So spricht der HERR: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, werden Hunde auch dein Blut lecken.
    Ahab sagte zu Elíja: Hast du mich gefunden, mein Feind?
    Er erwiderte: Ich habe dich gefunden. Weil du dich hergabst, das zu tun, was dem HERRN missfällt, werde ich Unheil über dich bringen. Ich werde dich entfernen und von Ahabs Geschlecht alles, was männlich ist, ob unmündig oder mündig, in Israel ausrotten. Weil du mich zum Zorn gereizt und Israel zur Sünde verführt hast, werde ich mit deinem Haus verfahren wie mit dem Haus Jeróbeams, des Sohnes Nebats, und mit dem Haus Baschas, des Sohnes Ahíjas.
    Und über Isébel verkündet der HERR: Die Hunde werden Isébel an der Mauer von Jésreël auffressen. Wer von der Familie Ahabs in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem freien Feld stirbt, den werden die Vögel des Himmels fressen.
    Es gab in der Tat niemand, der sich wie Ahab hergab zu tun, was böse war in den Augen des HERRN, da seine Frau Isébel ihn verführte. Sein Tun war überaus verwerflich; er lief den Götzen nach, ganz so, wie es die Amoríter getan hatten, die der HERR vor den Israeliten vertrieben hatte.
    Als Ahab diese Drohungen hörte, zerriss er seine Kleider, trug ein Bußgewand auf dem bloßen Leib, fastete, schlief im Bußgewand und ging bedrückt umher.
    Da erging das Wort des HERRN an Elíja aus Tischbe: Hast du gesehen, wie Ahab sich vor mir gedemütigt hat? Weil er sich vor mir gedemütigt hat, will ich das Unglück nicht schon in seinen Tagen kommen lassen. Erst in den Tagen seines Sohnes werde ich das Unheil über sein Haus bringen.

    Impuls

    So wie der HERR den Propheten Natan zu König David schickt, um diesem seine Gottlosigkeit vor Augen zu führen (2 Sam 12, 1ff), so sendet er jetzt den Propheten Elija zu Ahab. Beide Könige haben ihre Macht schamlos ausgenutzt und sich an fremdem Eigentum vergriffen: David konnte nicht von Batseba, der Frau des Urija lassen, Ahab nicht vom Weinberg Nabots. Beide haben den Tod eines unschuldigen Menschen billigend in Kauf genommen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dass Ahab nicht selber agiert, sondern es seine Frau tun lässt, wird ihm nicht als mildernder Umstand angerechnet, ganz im Gegenteil. Das ist ein interessanter Zug der Erzählung: Der König wird in seiner Funktion als Herrscher in die Pflicht genommen, auch für das, was er »nur« zugelassen und nicht eigenhändig getan hat! Sich hinter wem auch immer verstecken gilt nicht. Propheten waren in Israel das Korrektiv der Mächtigen. Sie legten sich ohne zu zögern mit ihnen an, wenn es galt, den Glauben an JHWH und das daraus resultierende ethische Handeln, insbesondere gegenüber den einfachen Leuten, einzufordern. Vor JHWH stand der König als Mensch genau so in der Pflicht wie jeder andere – für die damalige Zeit eine außergewöhnliche Ansicht!

  • Evangelium

    Matthäus 5,43–48°

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
    Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
    Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
    Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
    Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!

    Impuls

    Jesus wusste um die Brüchigkeit der menschlichen Existenz, um die vielen inneren und äußeren Grenzen menschlichen Lebens. Deshalb forderte er von seinen Jüngern, sich diesen bewusst zu stellen – und sie zu überwinden. Wir wissen aus Erfahrung, dass unsere Zuneigung denen gegenüber, die uns nahe sind, mit denen wir Überzeugungen, Zeit und Leben teilen, uns eher leicht fällt. Bei Fremden tun wir uns oft schwer, bei (vermeintlichen) Feinden umso mehr. Ich denke, es wäre in unserer Welt schon sehr viel gewonnen, wenn wir persönliche Feinde, Menschen, die uns auf irgendeine Art und Weise verletzt und Schmerzen zugefügt haben, nicht aktiv angehen würden. Ich muss diese Menschen ja nicht unbedingt grenzenlos lieben, aber ihnen nichts Böses antun sollte wohl eine Selbstverständlichkeit sein. Ihnen nicht nur in Gedanken nichts Böses wünschen, sondern nur Gutes, und sie darüber hinaus in mein Gebet mit einschließen, verlangt mir dann doch das eine oder andere Mal schon etwas mehr ab an gutem Willen und Selbstlosigkeit. Von der Maximalforderung des Evangeliums bin ich definitiv noch ein ziemliches Stück entfernt.


Gebet

Treuer Gott, unser Leben fühlt sich oft verletzt und zerrissen an. Dir trauen wir zu, dass du es wieder heil machst. Mit Jesus von Nazareth, unserem Bruder, glauben und hoffen wir: Du bist da, du gehst mit uns, du bleibst bei uns bis ans Ende unserer Tage, und darüber hinaus. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und Karwoche)


  • HYMNUS

    Kv: Wo die Güte und die Liebe wohnt,
    dort nur wohnt der Herr.

    Wie ein Ring umschließt uns alle Christi Liebe.
    Lasst uns jauchzen und mit Schalle ihm frohlocken.
    Dem lebendgen Gott mit Zagen lasst uns nahen
    und die Last des andern tragen guten Herzens. Kv

    Da wir nun in einer Liebe uns vereinen:
    Dass kein Hass die Eintracht trübe, lasst uns wachen.
    Streit und Zwietracht, böses Sinnen sei uns ferne;
    in uns wohne mitteninne Christ, der Herre. Kv

    Bis wir einst, wie wir vertrauen, mit den Selgen
    Christi Antlitz werden schauen, herrlich strahlend.
    Freude wird uns Gott bereiten unermesslich
    durch des Lebens Ewigkeiten ohne Ende. Kv
    Nach »Ubi caritas et amor« (8. Jh.); GL 442

  • PSALM 18

    Verse 21–30

    Der Herr hat gut an mir gehandelt und mir vergolten, *
    weil ich gerecht bin und meine Hände rein sind.
    Denn ich hielt mich an die Wege des Herrn *
    und fiel nicht ruchlos ab von meinem Gott.
    Ja, ich habe alle seine Gebote vor Augen, *
    weise seine Gesetze niemals ab.
    Ich war vor ihm ohne Makel, *
    ich nahm mich in Acht vor der Sünde.
    Darum hat der Herr mir vergolten, weil ich gerecht bin *
    und meine Hände rein sind vor seinen Augen.
    Gegen den Treuen zeigst du dich treu, *
    an dem Aufrichtigen handelst du recht.
    Gegen den Reinen zeigst du dich rein, *
    doch falsch gegen den Falschen.
    Dem bedrückten Volk bringst du Heil, *
    doch die Blicke der Stolzen zwingst du nieder.
    Du, Herr, lässt meine Leuchte erstrahlen, *
    mein Gott macht meine Finsternis hell.
    Mit dir erstürme ich Wälle, *
    mit meinem Gott überspringe ich Mauern.
    PSALM-GEBET: Allmächtiger Gott, die Botschaft der Auferstehung überwindet alle Wälle und Mauern. Mach uns zu Menschen, die gerecht und treu sind, dann werden auch wir Anteil an der Auferstehung erlangen.

  • LESUNG

    1 Könige 21,20–21a

    Ahab, der König von Israel, sagte zu Elija: Hast du mich gefunden, mein Feind? Er erwiderte: Ich habe dich gefunden. Weil du dich hergabst, das zu tun, was dem Herrn missfällt, werde ich Unheil über dich bringen.

  • Magnifikat – Lobgesang Mariens

    Antiphon:

    Meine Seele preist die Größe des Herrn.

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    Magnifikat

    Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)

    Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
    und sein Name ist heilig.

    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
    er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

    er stürzt die Mächtigen vom Thron *
    und erhöht die Niedrigen.

    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
    und denkt an sein Erbarmen,

    das er unsern Vätern verheißen hat, *
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
    und dem Heiligen Geist,

    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

  • Fürbitten

    Herr Jesus, du bist unsere Hoffnung und unser Halt. Wir bitten dich:
    A: Jesus, hilf uns.
    – Für alle Pfarrgemeinden, dass sie wachsen in der Liebe zu deinem Evangelium.
    – Für Menschen, die nach Sinn in ihrem Leben suchen und sich nach Gotteserfahrungen sehnen.
    – Für Menschen, die schuldig geworden sind und die Kraft zur Umkehr brauchen.
    – Für alle, die als Notretter und Feuerwehrleute unter schwierigen Bedingungen Dienst für uns tun.

  • Vaterunser

    Gott hat uns in Jesus Christus reich beschenkt. Voll Dankbarkeit und Freude beten wir zu ihm: Vater unser im Himmel …


Segen

Gott, segne uns und schenke uns ein weises Herz.
Segne uns und gib uns einen lauteren Sinn.
Segne uns und erfülle uns mit deinem Geist, der die Liebe
stärkt. Amen.